[{"data":1,"prerenderedAt":302},["ShallowReactive",2],{"race-24-stunden-burginsellauf-delmenhorst":3,"race-related-24-stunden-burginsellauf-delmenhorst":253},{"slug":4,"slugAliases":5,"eventName":6,"city":7,"country":8,"eventDate":9,"updatedAt":10,"eventHomepageUrl":11,"proseName":12,"eventType":15,"courses":16,"editions":251},"24-stunden-burginsellauf-delmenhorst",[],"23. 24-Stunden-Burginsellauf Delmenhorst","Delmenhorst","Germany","2027-06-26T00:00:00.000Z","2026-09-03T06:06:20.499Z","https://www.24-lauf.de/",{"de":13,"en":14},"24-Stunden-Burginsellauf Delmenhorst","Delmenhorst 24-Hour Burginsellauf","Running",[17,134,193],{"raceName":18,"kind":19,"hasTrack":20,"composedLegs":21,"startDate":22,"leg":21,"legGroup":21,"distanceInMeters":23,"elevationGainInMeters":24,"format":25,"profile":26,"intro":122,"description":125,"pacing":128,"training":131},"24h Einzel","STANDARD",true,null,"2027-06-26",0,5,"TIME_BASED",{"classification":27,"routeShape":28,"totalAscentM":24,"totalDescentM":29,"netElevationM":30,"vertPerKm":31,"climbs":32,"remainingVertM":23,"gradientDistribution":33,"downsampledProfile":37,"trackPolyline":121},"FLAT","loop",6,-1,3.8,[],{"flatPct":34,"upPct":35,"downPct":36,"steepUpPct":23,"steepDownPct":23},61.1,13,25.9,[38,40,42,45,47,49,51,53,55,57,59,61,63,65,67,69,71,73,75,77,79,81,83,85,87,89,91,93,95,97,99,101,104,106,109,111,113,115,117,119],{"km":23,"elevM":39},11,{"km":41,"elevM":39},0.03,{"km":43,"elevM":44},0.08,12,{"km":46,"elevM":44},0.1,{"km":48,"elevM":35},0.15,{"km":50,"elevM":35},0.18,{"km":52,"elevM":35},0.2,{"km":54,"elevM":35},0.25,{"km":56,"elevM":35},0.28,{"km":58,"elevM":35},0.3,{"km":60,"elevM":35},0.35,{"km":62,"elevM":44},0.38,{"km":64,"elevM":39},0.43,{"km":66,"elevM":39},0.45,{"km":68,"elevM":39},0.48,{"km":70,"elevM":39},0.53,{"km":72,"elevM":39},0.55,{"km":74,"elevM":39},0.6,{"km":76,"elevM":39},0.63,{"km":78,"elevM":39},0.65,{"km":80,"elevM":39},0.7,{"km":82,"elevM":39},0.73,{"km":84,"elevM":39},0.75,{"km":86,"elevM":44},0.8,{"km":88,"elevM":44},0.83,{"km":90,"elevM":35},0.88,{"km":92,"elevM":44},0.9,{"km":94,"elevM":44},0.93,{"km":96,"elevM":44},0.98,{"km":98,"elevM":39},1,{"km":100,"elevM":39},1.05,{"km":102,"elevM":103},1.08,10,{"km":105,"elevM":103},1.1,{"km":107,"elevM":108},1.15,9,{"km":110,"elevM":108},1.18,{"km":112,"elevM":108},1.2,{"km":114,"elevM":103},1.25,{"km":116,"elevM":103},1.27,{"km":118,"elevM":103},1.33,{"km":120,"elevM":103},1.35,"uuwbIglss@nBg@xERxBkAnErMxAvHyC`BmCiQo@MgDnE}EiEg@HcA_Hj@dBn@I",{"de":123,"en":124},"Beim 24-Stunden-Burginsellauf Delmenhorst gibt es keine Zieldistanz, nur eine Uhr. Von Samstagmittag bis Sonntagmittag drehst du Runden auf einem flachen 1,34-Kilometer-Kurs durch die Graftwiesen mitten in der Stadt, fünf Höhenmeter pro Runde. Nichts am Gelände bremst dich, also entscheiden Tempowahl, Verpflegung und der Umgang mit der kurzen Juninacht über die Kilometerzahl.","The Delmenhorst 24-Hour Burginsellauf has no finish distance, only a clock. From Saturday noon to Sunday noon you lap a flat 1.34-kilometre circuit through the Graftwiesen park in the middle of town, five metres of climbing per lap. Nothing in the terrain slows you down, so your mileage is decided by pacing, fuelling and how you handle the short June night.",{"de":126,"en":127},"Der Kurs ist eine gemessene Runde von 1,34 Kilometern rund um die Burginsel und durch die Graftwiesen, teils geschottert, teils asphaltiert, verkehrsfrei und über weite Strecken beschattet. Das Höhenprofil ist so flach, wie es in Norddeutschland nur geht: rund fünf Höhenmeter pro Runde, keine Steigung, die diesen Namen verdient, und ein Gesamtprofil, das zu gut 60 Prozent als eben und zu einem Viertel als leicht fallend gilt. Der einzige spürbare Wechsel ist die kleine Kuppe am Burghügel, danach läuft der Kurs wieder aus.\n\nDie Runde führt komplett durch den Grünzug im Herzen von Delmenhorst. Die Graften sind die alten Wassergräben der einstigen Delmenhorster Burg, die Burginsel ist deren Standort; Start und Ziel liegen direkt daneben am Marktplatz. Weil jede Runde am Start-Ziel-Bereich vorbeiführt, hast du deine Verpflegungsstation, das Zeltlager und die Physio alle 1,34 Kilometer in Reichweite. Die Station ist rund um die Uhr geöffnet, die Strecke nachts ausgeleuchtet; eine Stirnlampe bleibt für die dunkelsten Abschnitte trotzdem empfohlen.\n\nGetragen wird der Lauf vom Laufclub 93 Delmenhorst, 2027 in der 23. Auflage. 2026 wurde hier die Deutsche Meisterschaft der DUV im 24-Stunden-Lauf ausgetragen, und das Feld war mit geschlossener Warteliste ausverkauft, was das Niveau in der Spitze und die Nachfrage gut beschreibt.","The course is a measured 1.34-kilometre lap around the Burginsel and through the Graftwiesen, part gravel, part asphalt, traffic-free and shaded for much of its length. The profile is as flat as northern Germany gets: about five metres of gain per lap, no gradient worth the name, and an overall distribution that reads as roughly 60 percent flat and a quarter gently downhill. The only change of rhythm is the small rise at the castle mound, and the lap runs out again straight after it.\n\nThe whole circuit stays inside the green belt in the heart of Delmenhorst. The Graften are the moats of the town's former castle and the Burginsel is where it stood; start and finish sit right beside them at the Marktplatz. Because every lap passes the start and finish area, your aid station, the tent camp and the physio are never more than 1.34 kilometres away. The station is open around the clock and the course is lit at night, though a head torch is still advised for the darkest sections.\n\nThe race is run by Laufclub 93 Delmenhorst and reaches its 23rd edition in 2027. In 2026 it hosted the German 24-hour championship of the DUV and sold out with a closed waiting list, which says a good deal about both the depth at the front and the demand for a place.",{"de":129,"en":130},"Plane in Stunden, nicht in Kilometern. Über 24 Stunden liegt die tragfähige Intensität deutlich unter dem, was sich in den ersten Runden leicht anfühlt: ein ruhiges Dauerlauftempo, bei dem du problemlos sprechen kannst, ist am Samstagnachmittag fast immer noch zu schnell. Weil der Kurs komplett flach ist, gibt es keine Steigung, die dich von selbst einbremst; die Disziplin muss vollständig von dir kommen.\n\nDie klassische Falle ist der Start bei Tageslicht und Hitze. Der Lauf beginnt um zwölf Uhr mittags, also in der wärmsten Phase des Tages, und die schattigen Abschnitte der Graftwiesen täuschen darüber hinweg, wie viel Flüssigkeit in den ersten sechs Stunden verloren geht. Wer hier zu schnell läuft, bezahlt es zwischen zwei und fünf Uhr nachts, wenn Körpertemperatur und Wachheit am tiefsten liegen.\n\nEntschieden wird das Rennen in der zweiten Nachthälfte und am Sonntagvormittag. Arbeite von Beginn an mit einem festen Rundenrhythmus aus Laufen und kurzen Gehpausen und mit einer Verpflegungsroutine, die du an jeder Vorbeifahrt am Start-Ziel-Bereich abarbeitest, statt erst zu reagieren, wenn der Magen oder die Beine bereits streiken.","Plan in hours, not kilometres. Over 24 hours the sustainable intensity sits well below what feels easy in the opening laps: a relaxed conversational pace on Saturday afternoon is almost always still too fast. Because the course is completely flat there is no gradient to rein you in, so the discipline has to come entirely from you.\n\nThe classic trap is the daylight start in the heat. The race begins at midday, the warmest part of the day, and the shaded stretches of the Graftwiesen disguise how much fluid you lose in the first six hours. Run those too hard and you pay for it between two and five in the morning, when both core temperature and alertness bottom out.\n\nThe race is decided in the second half of the night and on Sunday morning. Work from the start with a fixed lap rhythm of running and short walking breaks, and with a fuelling routine you execute every time you pass the start and finish area, rather than reacting once your stomach or your legs have already given up.",{"de":132,"en":133},"Die Belastungsdauer ist die Vorgabe selbst: 24 Stunden auf den Beinen, mit einer Intensität im unteren aeroben Bereich und ohne jede intensive Phase. Der Belastungscharakter ist damit das genaue Gegenteil eines Straßenmarathons. Nicht die Tempohärte begrenzt dich, sondern die Summe aus muskulärer Ermüdung, Magenverträglichkeit und Schlafentzug.\n\nWeil der Kurs flach ist und sich alle 1,34 Kilometer wiederholt, fehlt jede Entlastung durch Geländewechsel. Dieselben Muskeln arbeiten stundenlang in exakt derselben Bewegung, und die Füße bekommen bei jedem Schritt die gleiche Belastung an der gleichen Stelle. Genau daran scheitern die meisten ersten 24-Stunden-Läufe, nicht an der Ausdauer. Lange, monotone Einheiten auf ebenem Untergrund gehören deshalb ins Programm, ebenso das konsequente Testen von Schuhen, Socken und Sockenwechseln über viele Stunden.\n\nDer zweite Schwerpunkt ist die Verpflegung. Trainiere feste Nahrung im Laufen, unterschiedliche Geschmacksrichtungen und warme Speisen, denn die Station am Start-Ziel-Bereich hat rund um die Uhr geöffnet und ein Magen, der nach zwölf Stunden nichts mehr annimmt, beendet den Lauf zuverlässiger als müde Beine. Simuliere im Training auch das Laufen mit einem klaren Rundenrhythmus aus Lauf- und Gehanteilen, weil das über 24 Stunden die haltbarste Form der Tempokontrolle ist.\n\nBleibt der Umgang mit der Nacht. Der Lauf startet Ende Juni mittags in der Wärme und läuft durch die kürzeste Nacht des Jahres, hell erleuchtet, aber eben doch nachts. Plane Läufe nach 22 Uhr und mindestens eine Einheit, die in den frühen Morgenstunden endet, dazu Hitzegewöhnung für den Start am frühen Nachmittag. Beides ist kein Detail, sondern der Teil der Vorbereitung, der über die letzten sechs Stunden entscheidet.","The duration is the task itself: 24 hours on your feet at a low aerobic intensity with no hard efforts at all. That makes the demand the opposite of a road marathon. What limits you is not speed endurance but the sum of muscular fatigue, gut tolerance and sleep deprivation.\n\nBecause the course is flat and repeats every 1.34 kilometres, nothing about the terrain ever gives you relief. The same muscles work for hours in exactly the same pattern, and your feet take an identical load in an identical place with every stride. That, far more often than a lack of endurance, is what ends a first 24-hour race. Long, monotonous sessions on level ground belong in the plan, as does thoroughly testing shoes, socks and sock changes over many hours.\n\nThe second focus is fuelling. Practise eating solid food while running, using several flavours and warm options, because the aid station beside the start and finish is open round the clock and a stomach that refuses everything after twelve hours ends a race more reliably than tired legs. Rehearse a clear lap rhythm of running and walking segments too, since over 24 hours that is the most durable way to control your pace.\n\nThat leaves the night. The race starts at midday in late June heat and runs through the shortest night of the year, brightly lit but still dark. Schedule runs after 10 pm and at least one session that finishes in the early morning hours, and add heat exposure for the early afternoon start. Neither is a detail: they are the part of the preparation that decides your last six hours.",{"raceName":135,"kind":136,"hasTrack":20,"composedLegs":21,"startDate":22,"leg":21,"legGroup":21,"distanceInMeters":23,"elevationGainInMeters":24,"format":25,"profile":137,"intro":181,"description":184,"pacing":187,"training":190},"24h Teams","RELAY",{"classification":27,"routeShape":28,"totalAscentM":24,"totalDescentM":29,"netElevationM":30,"vertPerKm":31,"climbs":138,"remainingVertM":23,"gradientDistribution":139,"downsampledProfile":140,"trackPolyline":121},[],{"flatPct":34,"upPct":35,"downPct":36,"steepUpPct":23,"steepDownPct":23},[141,142,143,144,145,146,147,148,149,150,151,152,153,154,155,156,157,158,159,160,161,162,163,164,165,166,167,168,169,170,171,172,173,174,175,176,177,178,179,180],{"km":23,"elevM":39},{"km":41,"elevM":39},{"km":43,"elevM":44},{"km":46,"elevM":44},{"km":48,"elevM":35},{"km":50,"elevM":35},{"km":52,"elevM":35},{"km":54,"elevM":35},{"km":56,"elevM":35},{"km":58,"elevM":35},{"km":60,"elevM":35},{"km":62,"elevM":44},{"km":64,"elevM":39},{"km":66,"elevM":39},{"km":68,"elevM":39},{"km":70,"elevM":39},{"km":72,"elevM":39},{"km":74,"elevM":39},{"km":76,"elevM":39},{"km":78,"elevM":39},{"km":80,"elevM":39},{"km":82,"elevM":39},{"km":84,"elevM":39},{"km":86,"elevM":44},{"km":88,"elevM":44},{"km":90,"elevM":35},{"km":92,"elevM":44},{"km":94,"elevM":44},{"km":96,"elevM":44},{"km":98,"elevM":39},{"km":100,"elevM":39},{"km":102,"elevM":103},{"km":105,"elevM":103},{"km":107,"elevM":108},{"km":110,"elevM":108},{"km":112,"elevM":108},{"km":114,"elevM":103},{"km":116,"elevM":103},{"km":118,"elevM":103},{"km":120,"elevM":103},{"de":182,"en":183},"Die Teamwertung des 24-Stunden-Burginsellauf Delmenhorst läuft über dieselben 24 Stunden und dieselbe flache 1,34-Kilometer-Runde wie das Einzelrennen, nur teilt ihr euch die Zeit zu zweit bis zu zehnt. Der Stab wechselt nach jeder Runde, die Reihenfolge ist frei. Damit wird aus einem Ultra ein Wechselspiel aus kurzen, zügigen Runden und langen Pausen.","The team classification of the Delmenhorst 24-Hour Burginsellauf runs over the same 24 hours and the same flat 1.34-kilometre lap as the solo race, except that between two and ten of you share the time. The baton changes after every lap and the order is free, which turns an ultra into an alternating pattern of short brisk laps and long breaks.",{"de":185,"en":186},"Gelaufen wird die gemessene 1,34-Kilometer-Runde um die Burginsel und durch die Graftwiesen, verkehrsfrei, teils geschottert, teils asphaltiert und über weite Strecken beschattet. Mit rund fünf Höhenmetern pro Runde und einer Streckenverteilung von gut 60 Prozent eben ist der Kurs so schnell, wie ein Rundkurs sein kann; die kleine Kuppe am Burghügel ist der einzige Punkt, an dem sich der Rhythmus überhaupt ändert.\n\nDer Ablauf unterscheidet sich deutlich vom Einzelrennen. Jedes Team bekommt einen Staffelstab, nach jeder Runde wird in der Wechselzone am Start-Ziel-Bereich übergeben, eine feste Laufreihenfolge gibt es nicht. Gewertet wird in Männer-, Frauen- und Mixed-Teams, wobei Mixed mindestens 30 Prozent nicht-männliche Läuferinnen und Läufer verlangt. Erlaubt sind zwei bis zehn Personen pro Team, und die Rundenzählung läuft automatisch über die Zeitmessung.\n\nDas Umfeld ist die halbe Veranstaltung. Direkt neben der Strecke liegt der Zeltplatz für Teams, Start und Ziel grenzen an den Marktplatz, die Verpflegungsstation ist rund um die Uhr geöffnet, und nachts ist der Kurs ausgeleuchtet. Weil niemand länger als eine Runde unterwegs ist, verbringt ihr den Großteil der 24 Stunden im Lager am Streckenrand, und genau das macht die Teamwertung bei Vereinen und Firmenmannschaften beliebt.","You run the measured 1.34-kilometre lap around the Burginsel and through the Graftwiesen, traffic-free, part gravel and part asphalt, and shaded for much of its length. With about five metres of climbing per lap and a distribution that is a good 60 percent flat, the circuit is as fast as a lap course gets; the small rise at the castle mound is the only point where the rhythm changes at all.\n\nThe format differs sharply from the solo race. Each team gets a baton, hands it over in the changeover zone beside the start and finish after every lap, and runs in no fixed order. There are men's, women's and mixed classifications, with mixed requiring at least 30 percent non-male runners. Teams may have between two and ten members, and lap counting is handled automatically by the timing system.\n\nThe surroundings are half the event. The team tent area sits directly alongside the course, start and finish adjoin the Marktplatz, the aid station is open around the clock and the circuit is lit at night. Since nobody is out for more than a single lap at a time, you spend most of the 24 hours in camp at the edge of the course, which is exactly what makes the team classification popular with clubs and company teams.",{"de":188,"en":189},"Die Teamwertung wird nicht über eine Dauerleistung gepact, sondern über die Rundenlänge. 1,34 Kilometer sind kurz genug, um deutlich über dem eigenen Marathontempo gelaufen zu werden, aber lang genug, dass ein zu harter Antritt in der zweiten Hälfte der Runde Zeit kostet. Ein gleichmäßiger, zügiger Rhythmus bringt über 24 Stunden mehr Runden als einzelne schnelle Einlagen.\n\nDie eigentliche Aufgabe ist die Rotation. Bei zehn Läuferinnen und Läufern liegen zwischen zwei Einsätzen leicht vierzig Minuten oder mehr, bei zwei Personen kaum fünf. Je größer das Team, desto stärker müsst ihr das Auskühlen und das Wiedereinlaufen einplanen; je kleiner, desto eher wird daraus ein durchgehender Dauerlauf mit sehr kurzen Pausen. Legt die Reihenfolge nicht starr fest, sondern passt sie über die Nacht an, wenn einzelne im Team wegbrechen.\n\nDie größte Falle ist die erste Hälfte. Mittagsstart, Wärme und der Ehrgeiz einer frischen Mannschaft führen fast immer zu einer zu schnellen Anfangsphase; die Rundenzeiten fallen dann zwischen Mitternacht und Sonnenaufgang stärker ab, als die gewonnenen Sekunden je wert waren.","A team is not paced as a sustained effort but by the lap. At 1.34 kilometres the lap is short enough to run well above your own marathon pace, yet long enough that going out too hard costs you time in its second half. Over 24 hours an even, brisk rhythm yields more laps than occasional fast ones.\n\nThe real job is the rotation. With ten runners you can easily have forty minutes or more between efforts; with two, barely five. The larger the team, the more you have to plan for cooling down and warming up again; the smaller it is, the closer the whole thing comes to a continuous run with very short breaks. Do not fix the order rigidly, but adjust it through the night as individual members fade.\n\nThe biggest trap is the first half. A midday start, the heat and the ambition of a fresh squad almost always produce an opening phase that is too fast, and lap times then drop away between midnight and sunrise by far more than the seconds you gained were ever worth.",{"de":191,"en":192},"Die Belastungsdauer hängt an der Teamgröße. In einem Zehnerteam kommt jede und jeder auf gut zwei Stunden reine Laufzeit, verteilt auf rund zwanzig kurze Einsätze über einen Tag und eine Nacht; in einem Zweierteam sind es dagegen etwa zwölf Stunden, und die Vorbereitung nähert sich der eines Ultralaufs an. Klärt die Teamgröße früh, denn sie bestimmt den gesamten Trainingsansatz.\n\nDer Belastungscharakter ist für die meisten Teams intervallartig: viele kurze, zügige Belastungen im Bereich um die Schwelle, getrennt durch unvollständige Erholung im Lager. Das ist physiologisch etwas völlig anderes als ein durchgehender Dauerlauf. Wiederholte flotte Läufe von fünf bis sieben Minuten mit unvollständiger Pause bilden das im Training am besten ab, ergänzt um Einheiten, in denen ihr zwei- oder dreimal am Tag lauft, statt alles in eine Einheit zu legen.\n\nRennentscheidend sind die Runden zwischen Mitternacht und dem frühen Morgen. Dort verlieren Teams ihre Platzierung, weil ausgekühlte Muskulatur, Schlafmangel und schlechte Verpflegung zusammenkommen. Trainiert deshalb bewusst das Wiederanlaufen nach längeren Pausen und plant mindestens eine Einheit spät in der Nacht ein.\n\nDie Bedingungen sind der letzte Punkt. Ende Juni startet ihr in der Mittagswärme, lauft durch eine kurze, aber kühle norddeutsche Nacht und beendet den Lauf wieder in der Sonne. Wer im Zeltlager zwischen den Einsätzen friert, läuft die folgende Runde schlecht: warme Wechselkleidung, trockene Schuhe und ein durchdachter Ablauf im Lager sind für die Teamwertung genauso Training wie die Läufe selbst.","How long you actually run depends on team size. In a team of ten each member covers a good two hours of running spread across some twenty short efforts over a day and a night; in a team of two it is closer to twelve hours and the preparation approaches that of an ultra. Settle the team size early, because it determines the entire training approach.\n\nFor most teams the demand is interval-like: many short, brisk efforts around threshold, separated by incomplete recovery in camp. Physiologically that is something quite different from a continuous long run. Repeated fast runs of five to seven minutes with incomplete recovery model it best, supplemented by days on which you run twice or three times rather than putting everything into one session.\n\nThe laps between midnight and early morning decide places. That is where teams lose position, because chilled muscles, lack of sleep and poor fuelling arrive together. Deliberately practise restarting after longer breaks and schedule at least one session late at night.\n\nConditions are the last piece. In late June you start in midday warmth, run through a short but cool north German night and finish in the sun again. Anyone who gets cold in the tent camp between efforts runs the next lap badly: warm change of clothes, dry shoes and a well-organised camp routine count as much toward a team result as the running itself.",{"raceName":194,"kind":19,"hasTrack":20,"composedLegs":21,"startDate":22,"leg":21,"legGroup":21,"distanceInMeters":23,"elevationGainInMeters":24,"format":25,"profile":195,"intro":239,"description":242,"pacing":245,"training":248},"6h Einzel",{"classification":27,"routeShape":28,"totalAscentM":24,"totalDescentM":29,"netElevationM":30,"vertPerKm":31,"climbs":196,"remainingVertM":23,"gradientDistribution":197,"downsampledProfile":198,"trackPolyline":121},[],{"flatPct":34,"upPct":35,"downPct":36,"steepUpPct":23,"steepDownPct":23},[199,200,201,202,203,204,205,206,207,208,209,210,211,212,213,214,215,216,217,218,219,220,221,222,223,224,225,226,227,228,229,230,231,232,233,234,235,236,237,238],{"km":23,"elevM":39},{"km":41,"elevM":39},{"km":43,"elevM":44},{"km":46,"elevM":44},{"km":48,"elevM":35},{"km":50,"elevM":35},{"km":52,"elevM":35},{"km":54,"elevM":35},{"km":56,"elevM":35},{"km":58,"elevM":35},{"km":60,"elevM":35},{"km":62,"elevM":44},{"km":64,"elevM":39},{"km":66,"elevM":39},{"km":68,"elevM":39},{"km":70,"elevM":39},{"km":72,"elevM":39},{"km":74,"elevM":39},{"km":76,"elevM":39},{"km":78,"elevM":39},{"km":80,"elevM":39},{"km":82,"elevM":39},{"km":84,"elevM":39},{"km":86,"elevM":44},{"km":88,"elevM":44},{"km":90,"elevM":35},{"km":92,"elevM":44},{"km":94,"elevM":44},{"km":96,"elevM":44},{"km":98,"elevM":39},{"km":100,"elevM":39},{"km":102,"elevM":103},{"km":105,"elevM":103},{"km":107,"elevM":108},{"km":110,"elevM":108},{"km":112,"elevM":108},{"km":114,"elevM":103},{"km":116,"elevM":103},{"km":118,"elevM":103},{"km":120,"elevM":103},{"de":240,"en":241},"Der 6-Stunden-Lauf ist der Nachmittagseinstieg in den 24-Stunden-Burginsellauf Delmenhorst: von 14 bis 20 Uhr Runden zählen auf demselben flachen 1,34-Kilometer-Kurs, mitten im laufenden 24-Stunden-Rennen. Sechs Stunden sind kurz genug, um deutlich zügiger als ein Tagesultra gelaufen zu werden, und lang genug, dass eine falsche erste Stunde alles kostet.","The six-hour race is the afternoon entry point to the Delmenhorst 24-Hour Burginsellauf: from 2 pm to 8 pm you count laps on the same flat 1.34-kilometre circuit, inside the running 24-hour race. Six hours is short enough to be run considerably faster than a day-long ultra, and long enough that a badly judged first hour costs you everything.",{"de":243,"en":244},"Der Kurs ist der gemessene 1,34-Kilometer-Rundkurs um die Burginsel und durch die Graftwiesen, verkehrsfrei, teils geschottert, teils asphaltiert und in weiten Teilen schattig. Mit rund fünf Höhenmetern pro Runde ist er ausgesprochen schnell: gut 60 Prozent der Strecke sind eben, ein Viertel fällt leicht ab, und der Kurs kennt keinen einzigen Anstieg, der diesen Namen verdient. Wer Rundenzeiten mag, findet hier eine fast laborhafte Vergleichbarkeit von Runde zu Runde.\n\nGelaufen wird nicht allein. Der Sechs-Stunden-Lauf startet zwei Stunden nach dem 24-Stunden-Rennen und teilt sich die Strecke mit dessen Feld, das zu diesem Zeitpunkt bereits in einem ruhigeren Rhythmus unterwegs ist. Für das kürzere Format bedeutet das dichten Verkehr auf einer schmalen Runde und die Notwendigkeit, sauber zu überholen, dafür aber auch permanent Anschluss und Publikum.\n\nDas Umfeld liegt komplett im Grünzug im Herzen von Delmenhorst, an den alten Wassergräben der ehemaligen Burg. Start und Ziel grenzen an den Marktplatz, die rund um die Uhr geöffnete Verpflegungsstation liegt direkt an der Strecke, und um 20 Uhr endet der Lauf noch im vollen Tageslicht eines norddeutschen Junitags. Das Mindestalter liegt bei 16 Jahren, was das Format zum üblichen Einstieg in den Ultrabereich bei dieser Veranstaltung macht.","The course is the measured 1.34-kilometre circuit around the Burginsel and through the Graftwiesen, traffic-free, part gravel and part asphalt, and shaded across much of its length. At roughly five metres of climbing per lap it is genuinely fast: a good 60 percent of it is flat, a quarter falls away gently and there is not a single climb worth the name. If you like lap splits, this course offers an almost laboratory-grade comparison from one lap to the next.\n\nYou will not have it to yourself. The six-hour race starts two hours after the 24-hour event and shares the circuit with its field, which by then has settled into a much calmer rhythm. For the shorter format that means dense traffic on a narrow lap and a need to overtake cleanly, but also constant company and spectators.\n\nThe setting is entirely within the green belt in the heart of Delmenhorst, along the moats of the former castle. Start and finish adjoin the Marktplatz, the round-the-clock aid station sits right on the course, and at 8 pm the race ends still in the full daylight of a north German June evening. The minimum age is 16, which makes this the usual way into ultra distances at this event.",{"de":246,"en":247},"Sechs Stunden auf einem flachen Rundkurs werden in Stunden geplant, nicht in Kilometern, aber die tragfähige Intensität liegt spürbar höher als im 24-Stunden-Rennen. Realistisch ist ein Tempo etwas unterhalb deines Marathonrennens, gehalten über die gesamten sechs Stunden, mit kurzen, regelmäßigen Verpflegungsstopps am Start-Ziel-Bereich statt langer Pausen.\n\nDie Falle steckt in der ersten Stunde. Um 14 Uhr ist es am wärmsten, die Beine sind frisch, und der schnelle Kurs verleitet dazu, die ersten Runden im Renntempo abzuspulen. Weil keine Steigung dich bremst, merkst du den Fehler erst nach zwei bis drei Stunden, und dann fällt das Tempo bis 20 Uhr deutlich stärker ab, als du vorher gewonnen hast.\n\nEntschieden wird der Lauf in den letzten neunzig Minuten. Wer bis dahin gleichmäßig gelaufen ist und getrunken hat, kann die Schlussphase noch aktiv gestalten und im ablaufenden Zeitfenster Runden herausholen. Rechne die letzte Runde bewusst durch: Sie zählt nur, wenn du sie vor Ablauf der sechs Stunden begonnen hast.","Six hours on a flat circuit are planned in hours rather than kilometres, but the sustainable intensity sits noticeably higher than in the 24-hour race. A pace a little below your marathon race effort, held across the full six hours with short regular fuelling stops at the start and finish area rather than long breaks, is realistic.\n\nThe trap lies in the first hour. Two in the afternoon is the warmest part of the day, your legs are fresh, and a fast course invites you to reel off the opening laps at race pace. With no gradient to hold you back you will not notice the mistake for two or three hours, and the drop-off before 8 pm will then cost far more than you gained.\n\nThe race is decided in the last ninety minutes. If you have run evenly and drunk properly up to that point, you can still shape the closing phase and pull out laps as the clock runs down. Work out that final lap deliberately: it only counts if you started it before the six hours were up.",{"de":249,"en":250},"Die Belastungsdauer ist mit sechs Stunden fest vorgegeben und liegt für die meisten Läuferinnen und Läufer zwischen einem langen Marathon und einem 50-Kilometer-Lauf. Der Belastungscharakter ist ein gleichmäßiger aerober Dauerlauf ohne jede Erholungsphase, denn der flache Rundkurs kennt weder Anstiege noch Abfahrten, die einzelne Muskelgruppen entlasten würden.\n\nGenau diese Monotonie ist die eigentliche Anforderung. Dieselbe Schrittlänge, dieselbe Beanspruchung, dieselbe Kurve alle sieben bis acht Minuten. Lange Dauerläufe auf ebenem Untergrund, gern auf einer kurzen Wendepunkt- oder Rundstrecke, bereiten darauf besser vor als abwechslungsreiche Trails, und ein bis zwei Einheiten von drei bis vier Stunden im geplanten Renntempo geben dir eine belastbare Vorstellung davon, was über sechs Stunden hält.\n\nRennentscheidend ist die zweite Hälfte ab etwa Stunde drei. Trainiere deshalb Einheiten, in denen das Tempo im letzten Drittel gehalten oder leicht gesteigert wird, statt Läufe immer auslaufend zu beenden. Weil du unterwegs kaum Pausen machst, gehört auch das Essen und Trinken im Laufen ins Programm; sechs Stunden ohne feste Nahrung gehen für die wenigsten gut aus.\n\nDie Bedingungen sind planbar: Start am späten Juninachmittag, Wärme in der ersten Stunde, danach ein langsam kühlerer Abend im Schatten der Graftwiesen. Ein paar Läufe in der Nachmittagshitze und eine erprobte Trinkstrategie für die ersten zwei Stunden sind die zielgerichtetste Vorbereitung, die du für dieses Format treffen kannst.","The duration is fixed at six hours, which for most runners sits between a long marathon and a 50-kilometre race. The demand is a steady aerobic effort with no recovery phases at all, because a flat circuit offers neither climbs nor descents to unload individual muscle groups.\n\nThat monotony is the real challenge. The same stride length, the same loading, the same corner every seven or eight minutes. Long steady runs on level ground, ideally on a short out-and-back or lap course, prepare you for it better than varied trails, and one or two sessions of three to four hours at your intended race pace give you a reliable sense of what will hold for six.\n\nThe second half, from roughly hour three, decides the result. Train sessions in which the pace is held or lifted slightly over the final third rather than always finishing runs by easing off. Since you take almost no breaks out on the course, eating and drinking on the move belongs in the plan too; six hours without solid food works out for very few people.\n\nThe conditions are predictable: a late-afternoon June start, warmth in the first hour, then a slowly cooling evening in the shade of the Graftwiesen. A few runs in afternoon heat and a rehearsed drinking strategy for the opening two hours are the most targeted preparation you can do for this format.",[252],{"eventName":6,"eventDate":9,"eventHomepageUrl":11},[254,262,269,277,284,292],{"slug":255,"eventName":256,"proseName":257,"city":258,"country":8,"eventType":15,"eventDate":259,"distanceInMeters":260,"elevationGainInMeters":261,"classification":27},"bremer-brueckenlauf","Bremer Brückenlauf",{"de":256,"en":256},"Bremen","2027-07-03T00:00:00.000Z",21097,123,{"slug":263,"eventName":264,"proseName":265,"city":258,"country":8,"eventType":15,"eventDate":266,"distanceInMeters":267,"elevationGainInMeters":268,"classification":27},"bremer-winterlaufserie","hkk-Winterlaufserie",{"de":264,"en":264},"2027-01-10T00:00:00.000Z",10000,53,{"slug":270,"eventName":271,"proseName":272,"city":273,"country":8,"eventType":15,"eventDate":274,"distanceInMeters":275,"elevationGainInMeters":276,"classification":27},"drebber-lauf","Drebber Lauf",{"de":271,"en":271},"Drebber","2027-06-12T00:00:00.000Z",42195,64,{"slug":278,"eventName":279,"proseName":280,"city":258,"country":8,"eventType":15,"eventDate":281,"distanceInMeters":282,"elevationGainInMeters":283,"classification":27},"frauenlauf-bremen","Frauenlauf Bremen",{"de":279,"en":279},"2027-05-23T00:00:00.000Z",8500,68,{"slug":285,"eventName":286,"proseName":287,"city":258,"country":8,"eventType":15,"eventDate":290,"distanceInMeters":275,"elevationGainInMeters":291,"classification":27},"halloween-run-bremen","Halloween-Run-Bremen",{"de":288,"en":289},"Halloween-Run Bremen","Halloween Run Bremen","2026-10-31T00:00:00.000Z",181,{"slug":293,"eventName":294,"proseName":295,"city":298,"country":8,"eventType":15,"eventDate":299,"distanceInMeters":300,"elevationGainInMeters":301,"classification":27},"halloween-run-rotenburg","1. 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