Alpina Zeitfahrcup – 4. Lauf in St. Georgen im Lavanttal: Strecke, Höhenmeter & Streckenprofil
Der vierte Lauf des Alpina Zeitfahrcups in St. Georgen im Lavanttal ist ein Einzelzeitfahren über 11,5 Kilometer auf einer Wendepunktstrecke. Vom Ort geht es über Matschenbloch und Schwarzenbach nach Ettendorf und auf derselben Route zurück. Auf dem flachen Talboden zählt allein die gehaltene Schwellenleistung in tiefer Position.
Strecke & Höhenmeter
Der Alpina Zeitfahrcup ist eine Serie des HRC ARBÖ Alpina Wolfsberg und geht 2026 in seine zwanzigste Auflage. Die vier Läufe verteilen sich über das Lavanttal, von Lavamünd über Frantschach und St. Paul bis zum Abschluss in St. Georgen. Der Lauf in St. Georgen wird um die Preise des ARBÖ St. Georgen gefahren, gestartet wird am Sonntagvormittag um halb zehn beim Kaufhaus Hassler im Ort.
Die Strecke folgt dem Talboden: von St. Georgen über Matschenbloch, Niederhof und Schwarzenbach bis zum Wendepunkt bei Ettendorf, dann auf identischer Route zurück. Beide Hälften sind damit dieselben Straßen in entgegengesetzter Richtung, wodurch jede Windrichtung nach der Wende ihr Vorzeichen tauscht. Nennenswerte Anstiege gibt es nicht, die einzige technische Stelle des Rennens ist die Wende selbst.
Entsprechend hoch fallen die Durchschnittsgeschwindigkeiten aus: In einer früheren Auflage entschied eine Zeit von 14:53 Minuten das Rennen, das sind gut 46 km/h. Das Starterfeld liegt bei rund fünfzig Fahrerinnen und Fahrern, gefahren wird als Jedermannrennen mit getrennter Wertung.
Pacing-Strategie
Elfeinhalb Kilometer auf flachem Terrain bedeuten für die meisten eine Belastung von fünfzehn bis zwanzig Minuten. Das ist genau das Fenster, in dem die maximal haltbare Leistung liegt, also knapp über der Schwelle und nicht darunter. Weil kein Anstieg die Leistung strukturiert, musst du das Tempo selbst begrenzen: Die ersten zwei Kilometer nach dem Start fühlen sich frisch an und sind die häufigste Stelle, an der zu viel investiert wird.
Die Wende bei Ettendorf ist der eine Punkt, an dem die Strecke etwas zurückverlangt. Zu spätes Anbremsen, ein enger Bogen und ein zäher Wiederantritt kosten leicht zehn bis fünfzehn Sekunden, mehr als jeder Materialvorteil einbringt. Fahre die Wende weit an, bleibe im Sattel und baue die Geschwindigkeit über die folgenden zwanzig Sekunden gleichmäßig wieder auf.
Die eigentliche Falle steckt in der Streckenform. Was auf dem Hinweg leicht ging, kommt auf dem Rückweg als Gegenwind oder minimale Gegensteigung zurück. Teile die Hinfahrt deshalb nach Wattwert ein, nicht nach Geschwindigkeit, und halte auf den letzten drei Kilometern bewusst die aerodynamische Position, auch wenn die Beine dagegen sprechen.
Trainingsplan für Alpina Zeitfahrcup – 4. Lauf in St. Georgen im Lavanttal: 12 Wochen Vorbereitung
Die Belastungsdauer liegt für Altersklassenfahrer bei etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten, für die Schnellsten unter fünfzehn. Der Charakter ist so gleichförmig, wie Radsport nur werden kann: ein einziger Block hoher aerober Leistung, ohne Antritte, ohne Windschatten und ohne Erholungsphase. Anaerobe Spitzen braucht dieses Rennen nur zweimal, beim Start und beim Wiederantritt nach der Wende.
Rennentscheidend sind zwei Abschnitte. Zum einen die Wende bei Ettendorf, wo Fahrtechnik und ein sauberer Wiederaufbau der Geschwindigkeit unmittelbar Sekunden bringen. Zum anderen die letzten drei Kilometer zurück nach St. Georgen, auf denen die Leistung erfahrungsgemäß abfällt und die Position hoch geht, was auf flachem Terrain doppelt kostet.
Der Trainingsschwerpunkt liegt auf Intervallen im Bereich der maximal haltbaren Leistung: zwei mal zehn bis drei mal acht Minuten, konsequent in Zeitfahrposition gefahren, damit Hüftwinkel und Atmung an die Rennhaltung gewöhnt sind. Wer die Position nur im Rennen einnimmt, verliert dort Leistung, die im Training vorhanden war.
Ergänzend gehören zwei Dinge dazu. Erstens kurze Antrittsserien von zwanzig bis dreißig Sekunden mit anschließender Rückkehr auf Renntempo, weil genau das die Wende verlangt. Zweitens ein Pacing-Test über die Renndistanz auf flacher Strecke, um den Zielwattbereich festzulegen, statt ihn am Renntag zu schätzen. Da die Serie über den ganzen Sommer läuft, bieten die früheren Läufe eine gute Gelegenheit, diesen Wert unter Rennbedingungen zu überprüfen.
Streckenverlauf
Profil-Parameter
Steigungsverteilung
Anstiege auf der Strecke
| Start (km) | Länge | Ø Steigung | Max. Steigung | Höhengewinn | Kategorie |
|---|---|---|---|---|---|
| KM 7.2 | 0.5 km | 5.9% | 12.8% | +28m | — |
| KM 9.9 | 0.4 km | 3.2% | 5.1% | +12m | — |
| KM 12.1 | 0.3 km | 3.6% | 4.6% | +12m | — |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
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Adaptive Rennvorbereitung
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Häufige Fragen
Wie lang ist Alpina Zeitfahrcup – 4. Lauf in St. Georgen im Lavanttal?
Alpina Zeitfahrcup – 4. Lauf in St. Georgen im Lavanttal ist 11,5 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Wie viele Höhenmeter hat Alpina Zeitfahrcup – 4. Lauf in St. Georgen im Lavanttal?
Alpina Zeitfahrcup – 4. Lauf in St. Georgen im Lavanttal hat rund 244 Höhenmeter auf 11,5 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Wie ist das Streckenprofil von Alpina Zeitfahrcup – 4. Lauf in St. Georgen im Lavanttal?
Alpina Zeitfahrcup – 4. Lauf in St. Georgen im Lavanttal ist als Hügelig (Rolling) eingestuft, im Schnitt 15,7 Höhenmeter pro Kilometer. 17 % der Strecke sind flach, 38 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 3 % sind steiler als 6 %.
Welche Anstiege hat Alpina Zeitfahrcup – 4. Lauf in St. Georgen im Lavanttal?
Der schwerste Anstieg von Alpina Zeitfahrcup – 4. Lauf in St. Georgen im Lavanttal beginnt bei Kilometer 7,2, ist 0,5 km lang, steigt im Schnitt 5,9 % an und bringt 28 Höhenmeter. Insgesamt sind 3 Anstiege erfasst.
Ist Alpina Zeitfahrcup – 4. Lauf in St. Georgen im Lavanttal ein Rundkurs?
Ja, Alpina Zeitfahrcup – 4. Lauf in St. Georgen im Lavanttal ist als Rundkurs angelegt: Start und Ziel liegen am selben Ort.
Wie bereite ich mich auf Alpina Zeitfahrcup – 4. Lauf in St. Georgen im Lavanttal vor?
Für Alpina Zeitfahrcup – 4. Lauf in St. Georgen im Lavanttal sollte die Vorbereitung 11,5 km, 244 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Welche Pacing-Strategie passt für Alpina Zeitfahrcup – 4. Lauf in St. Georgen im Lavanttal?
Die Pacing-Strategie für Alpina Zeitfahrcup – 4. Lauf in St. Georgen im Lavanttal sollte 11,5 km, 244 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Wann findet Alpina Zeitfahrcup 2026 – 4. Lauf (St. Georgen im Lavanttal) statt?
Alpina Zeitfahrcup 2026 – 4. Lauf (St. Georgen im Lavanttal) findet am 23. August 2026 statt.
Wo findet Alpina Zeitfahrcup 2026 – 4. Lauf (St. Georgen im Lavanttal) statt?
Alpina Zeitfahrcup 2026 – 4. Lauf (St. Georgen im Lavanttal) findet in St. Georgen im Lavanttal, Austria statt.
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