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DoloMyths Run: Strecke, Höhenmeter & Streckenprofil

Der DoloMyths Run Skyrace hat nur eine Frage: Wie schnell kommst du vom Piaz Marconi in Canazei auf 1.450 Metern hinauf auf den Piz Boè, 3.152 Meter, und wieder zurück. Zehn Kilometer bergauf, zwölf bergab, dazwischen Schotter, Geröll und eine seilversicherte Gipfelpyramide. Vorbereitet wird hier nicht Distanz, sondern Steilheit.

Datum11. Juli 2027
OrtCanazei, Italy
Distanz22 km
Höhenmeter+1804m
Distanz22 km
Höhenmeter+1804m
KlassifizierungHochalpin (Mountainous)
StreckenformRundkurs

Strecke & Höhenmeter

Vom Dorfplatz aus beginnt der Anstieg praktisch sofort. Ab Kilometer 1,2 zieht sich ein einziger, sieben Kilometer langer Aufstieg mit rund 18 Prozent Durchschnittssteigung und 1.260 Höhenmetern über den Passo Pordoi (2.239 m) hinauf zur Forcella Pordoi (2.829 m). Dort wartet noch die Gipfelrampe: 1,7 Kilometer mit 16 Prozent bis zur Capanna Piz Fassa auf dem Piz Boè. Danach kippt das Rennen komplett, und zwölf Kilometer Abfahrt führen am Rifugio Boè (2.871 m) vorbei durch das Val Lasties (2.300 m) und über Pian Schiavaneis zurück nach Canazei.

Unterwegs bist du auf Sentieri, Pisten und Geröllfeldern, markiert mit Fähnchen, versorgt an den Hütten selbst. Der Veranstalter stuft die Route als EE ein, als Weg für erfahrene Bergsteiger: Es gibt ausgesetzte Stellen, die nicht durchgehend seilversichert sind. Die Piz-Boè-Pyramide ist dagegen fast vollständig mit Fixseilen ausgerüstet, weshalb dort Stöcke tabu sind. Faltstöcke wandern in den Rucksack, starre Stöcke werden an der Forcella Pordoi abgegeben und vom Passo Pordoi aus zurücktransportiert. Zwei öffentliche Straßen, die SR48 am Pordoi und die SS242 bei Pian Schiavaneis, sind während des Rennens nicht gesperrt.

In Zahlen ist das ein extremes Profil: 21,8 Kilometer, rund 1.800 Höhenmeter Anstieg und dieselbe Menge Abstieg, aber nur gut drei Prozent der Strecke sind flach. Fast 40 Prozent liegen im steilen Aufwärtsbereich, gut 30 Prozent im steilen Abwärtsbereich. Das Feld bleibt klein, 2026 kamen rund 240 Läuferinnen und Läufer in die Wertung.

Pacing-Strategie

Das Rennen zerfällt in zwei Hälften mit völlig verschiedenen Anforderungen. Der Aufstieg ist bei 18 Prozent Durchschnitt für fast alle ein Gehstück, kein Laufstück: Renne den unteren Kehren nicht hinterher, sondern such dir einen Stockrhythmus, den du 90 Minuten oder länger halten kannst. Die Zeitlimits sind eng gesetzt, 2h30 an der Forcella Pordoi und 3h30 am Rifugio Boè, aber wer die untere Hälfte über der Schwelle angeht, hängt oben in der dünnen Luft über 2.800 Metern fest.

Entschieden wird das Rennen in der Abfahrt. Zwölf Kilometer mit über 30 Prozent Steilabstiegsanteil auf Geröll und schmalen Steigen sind für die Oberschenkel härter als der Aufstieg, und wer dort noch aktiv laufen kann statt nur zu bremsen, holt zurück, was er unten am Berg gespart hat. Der Übergang selbst ist die kritische Stelle: Auf der Gipfelpyramide gibst du die Stöcke ab, das Tempo ist von den Fixseilen und vom Gegenverkehr diktiert, und danach musst du sofort wieder laufen.

Die klassische Falle ist die Höhe. Zwischen Forcella Pordoi, Gipfel und Rifugio Boè bewegst du dich mehrere Kilometer lang oberhalb von 2.800 Metern, wo die Leistung spürbar abfällt und die Atmung das Tempo bestimmt. Dazu kommt der Wechsel der Bedingungen: oben Wind und im Juli auch Kälte oder Gewitter, unten im Tal auf den letzten Kilometern volle Sonne.

Trainingsplan für DoloMyths Run: 12 Wochen Vorbereitung

Rechne je nach Niveau mit gut zweieinhalb bis fünf Stunden; das Zeitlimit liegt bei 5h30. Der Belastungscharakter ist kein gleichmäßiger Dauerlauf, sondern ein langer, harter Bergaufblock knapp unter der Schwelle, gefolgt von einer exzentrisch sehr belastenden Abfahrt. Über die reine Strecke von 21,8 Kilometern wirst du dabei kaum nachdenken.

Der wichtigste Trainingsinhalt ist steiles Bergaufgehen mit Stöcken, nicht Bergauflaufen. Bei knapp 18 Prozent Durchschnitt und Spitzen weit darüber gewinnt der Gehrhythmus, und der muss über eine Stunde am Stück eingeübt sein, am besten auf Rampen mit 15 bis 25 Prozent. Ergänze das um Kraftausdauer für die Waden und den Hüftbeuger, denn Stockeinsatz über 1.700 Höhenmeter beansprucht auch den Oberkörper.

Der zweite Schwerpunkt ist die Abfahrt. Schulterhohes Geröll, Schotterrinnen und schmale Steige verlangen Trittsicherheit und exzentrische Belastbarkeit; lange Bergabläufe unter Ermüdung, bewusst am Ende einer harten Einheit, sind hier wertvoller als jedes zusätzliche Intervall. Wer die Fixseilstelle nicht kennt, sollte im Vorfeld leichtes ausgesetztes Gelände gehen: Die EE-Einstufung ist ernst gemeint, und Schwindelfreiheit lässt sich nicht am Renntag improvisieren.

Die Bedingungen sind hochalpin. Der Gipfel liegt auf 3.152 Metern, mehrere Kilometer verlaufen über 2.800 Metern, und im Juli kann dort oben innerhalb einer Stunde Sommer in Sturm umschlagen, während das Tal in der Sonne liegt. Wer kann, sammelt vorher Zeit oberhalb von 2.500 Metern und testet Windjacke, Griffigkeit der Schuhsohlen und den Stockwechsel unter realen Bedingungen statt am Renntag.

Streckenverlauf

Höhenprofil / Elevation Profile
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1497m 2301m 3105m 0 km 5.5 km 10.9 km 16.4 km 21.8 km

Profil-Parameter

Anstieg+1804m
Abstieg-1803m
Hm/km82.8 m/km
Verbleibende Hm0m
Höchster Punkt3065m

Steigungsverteilung

Flach (<2%): 3.4%
Moderat bergauf (2-6%): 11.5%
Moderat bergab (2-6%): 13.8%
Steil bergauf (>6%): 39.3%
Steil bergab (>6%): 32%

Anstiege auf der Strecke

Start (km)LängeØ SteigungMax. SteigungHöhengewinnKategorie
KM 0.10.9 km15.1%29.9%+143mKat. 4
KM 1.27.1 km17.8%51.8%+1262mHC
KM 8.71.7 km16.1%37.5%+270mKat. 3

Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.

Strecke als GPX

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Häufige Fragen

Wie lang ist DoloMyths Run?

DoloMyths Run ist 22 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.

Wie viele Höhenmeter hat DoloMyths Run?

DoloMyths Run hat rund 1.804 Höhenmeter auf 22 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.

Wie ist das Streckenprofil von DoloMyths Run?

DoloMyths Run ist als Hochalpin (Mountainous) eingestuft, im Schnitt 82,8 Höhenmeter pro Kilometer. 3 % der Strecke sind flach, 12 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 39 % sind steiler als 6 %.

Welche Anstiege hat DoloMyths Run?

Der schwerste Anstieg von DoloMyths Run beginnt bei Kilometer 1,2, ist 7,1 km lang, steigt im Schnitt 17,8 % an und bringt 1.262 Höhenmeter. Bewertung nach Radsport-Konvention: HC. Insgesamt sind 3 Anstiege erfasst.

Ist DoloMyths Run ein Rundkurs?

Ja, DoloMyths Run ist als Rundkurs angelegt: Start und Ziel liegen am selben Ort.

Gibt es die Strecke von DoloMyths Run als GPX-Datei?

Ja. Die Strecke von DoloMyths Run steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.

Wie bereite ich mich auf DoloMyths Run vor?

Für DoloMyths Run sollte die Vorbereitung 22 km, 1.804 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.

Welche Pacing-Strategie passt für DoloMyths Run?

Die Pacing-Strategie für DoloMyths Run sollte 22 km, 1.804 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.

Wann findet DoloMyths Run statt?

DoloMyths Run findet am 11. Juli 2027 statt.

Wo findet DoloMyths Run statt?

DoloMyths Run findet in Canazei, Italy statt.

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