Radsport

Rothaus RiderMan Trainingsplan & Vorbereitung

Das Einzelzeitfahren beim Rothaus RiderMan ist mit gut 17 Kilometern kein flacher Prolog, sondern ein welliger Kurs mit zwei entscheidenden Rampen. Nach einem frühen Anstieg bei Kilometer vier fällt die Strecke zurück ins Tal, ehe ein Schlussanstieg von rund 90 Höhenmetern die Zeit macht. Wer hier vorne stehen will, muss seine Kraft über das ganze Profil verteilen.

Datum4. September 2026
OrtBad Dürrheim, Germany
Distanz17.23 km
Höhenmeter+467m
Distanz17.23 km
Höhenmeter+467m
KlassifizierungHügelig (Rolling)
StreckenformPunkt-zu-Punkt

Strecke & Höhenmeter

Das Einzelzeitfahren bildet den Auftakt des RiderMan, des dreitägigen Etappenrennens für Jedermann und Jedefrau in Bad Dürrheim im Schwarzwald. Die 17,2 Kilometer führen als Punkt-zu-Punkt-Kurs durch welliges Terrain, und in der Summe geht es deutlich mehr bergauf als bergab. Wer ein flaches Tempofahren erwartet, unterschätzt diese Strecke.

Nach rund vier Kilometern wartet die erste ernsthafte Prüfung: gut ein Kilometer mit durchschnittlich 6,7 Prozent und Rampen bis 13 Prozent. Danach rollt der Kurs über kürzere Wellen bei Kilometer 11 und 14,5, ehe das Finale beginnt. Ab Kilometer 15,6 steigt die Straße auf 1,6 Kilometern mit im Schnitt 5,6 Prozent und Spitzen um 13 Prozent praktisch bis zur Ziellinie an.

Nur gut ein Drittel der Distanz ist wirklich flach, der Rest verteilt sich nahezu gleichmäßig auf Anstiege und Abfahrten. Gefahren wird das Zeitfahren am Freitag von allen Kategorien. Es setzt die ersten Abstände in der Gesamtwertung, bevor am Wochenende die beiden Straßenrennen folgen, und verlangt eine Mischung aus Aeroposition, Kletterfähigkeit und kühlem Kopf.

Pacing-Strategie

Auf diesem Zeitfahren zählt gleichmäßige Leistung, aber nicht konstantes Tempo: Das Profil verlangt, den Wattschnitt an den beiden Anstiegen anzuheben und in den Abfahrten sauber weiterzutreten. Der erste Anstieg bei Kilometer vier ist gut einen Kilometer lang und mit Rampen bis 13 Prozent die erste Falle - wer ihn zu forsch angeht, verliert im Mittelteil. Nach der Senke rollt der Kurs bei Kilometer elf und vierzehn kurz an, ehe der letzte Kilometer über den Schlussanstieg (89 Höhenmeter, im Schnitt 5,6 Prozent) entscheidet.

Halte für diese Rampe eine Reserve zurück und gehe sie im Wiegetritt an, statt schon unten alles zu geben. Auf den flachen Abschnitten dazwischen zählt aerodynamische Position mehr als reine Kraft.

12-Wochen-Vorbereitung

Für die meisten Altersklassenfahrer dauert dieses Zeitfahren zwischen 25 und 35 Minuten, also eine Belastung an und knapp über der Schwelle. Das wellige Profil macht daraus kein gleichmäßiges Tempofahren: An den Anstiegen bei Kilometer 4 und im Finale ab Kilometer 15,6 liegt die Leistung deutlich über der Schwelle, dazwischen musst du in Aeroposition Tempo machen und auch in den Abfahrten Druck auf dem Pedal halten.

Rennentscheidend ist das Pacing. Wer die erste Rampe überzieht, verliert auf den welligen Kilometern danach mehr Zeit, als er gewonnen hat. Gleichzeitig endet der Kurs bergauf, du brauchst also Reserven für 1,6 Kilometer Schlussanstieg, in dem die Tageswertung entschieden wird.

Im Training heißt das: Schwellenintervalle von 8 bis 20 Minuten als Basis, ergänzt um Intervalle von 3 bis 6 Minuten über der Schwelle am Berg, idealerweise ans Ende einer Einheit gelegt, um den Schlussanstieg unter Ermüdung zu simulieren. Übe das Fahren in Aeroposition auf welligem Terrain, inklusive der Übergänge zwischen Anstieg, Abfahrt und Flachstück, denn dort verschenken die meisten Amateure die meiste Zeit.

Da das Zeitfahren der Auftakt von drei Renntagen in Folge ist, lohnt es sich außerdem, im Training gelegentlich harte Einheiten an aufeinanderfolgenden Tagen zu fahren, damit die Beine am Samstag im Straßenrennen wieder funktionieren.

Streckenverlauf

Höhenprofil / Elevation Profile
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691m 745m 800m 0 km 4.3 km 8.6 km 12.9 km 17.2 km

Profil-Parameter

Anstieg+271m
Abstieg-176m
Hm/km15.7 m/km
Verbleibende Hm0m
Höchster Punkt797m

Steigungsverteilung

Flach (<2%): 34.8%
Moderat bergauf (2-6%): 27.7%
Moderat bergab (2-6%): 30.8%
Steil bergauf (>6%): 5.7%
Steil bergab (>6%): 1%

Anstiege auf der Strecke

Start (km)LängeØ SteigungMax. SteigungHöhengewinnKategorie
KM 4.11.1 km6.7%13.4%+76m
KM 11.30.5 km4.4%5.7%+22m
KM 14.50.3 km3.4%4.1%+12m
KM 15.61.6 km5.6%12.7%+89mKat. 4

Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst — Länge und Steigung — unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.

Adaptive Rennvorbereitung

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Häufige Fragen

Wie bereite ich mich auf Rothaus RiderMan vor?

Für Rothaus RiderMan sollte die Vorbereitung 17.23 km, +467m Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.

Welche Pacing-Strategie passt für Rothaus RiderMan?

Die Pacing-Strategie für Rothaus RiderMan sollte 17.23 km, +467m Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.

Wie lang ist Rothaus RiderMan?

Rothaus RiderMan ist 17.23 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.

Wie viele Höhenmeter hat Rothaus RiderMan?

Rothaus RiderMan hat rund +467m Höhenmeter auf 17.23 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.

Wann findet Rothaus RiderMan statt?

Rothaus RiderMan findet am 4. September 2026 statt.

Wo findet Rothaus RiderMan statt?

Rothaus RiderMan findet in Bad Dürrheim, Germany statt.