TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel: Strecke, Höhenmeter & Streckenprofil
Der TTClosing ist ein reiner Bergauflauf: knapp sechs Kilometer vom Parkplatz der Feuerkogelseilbahn bei Ebensee über den Sommerweg hinauf zum Feuerkogelhaus, dabei rund 1 100 Höhenmeter und kein einziger Meter bergab. Der Traunsee Trailrunning Club beschliesst damit an einem Oktobersamstag seine Cup-Saison, mit 100 Startplätzen und einer Zielankunft auf dem Plateau, von der es nur mit der Seilbahn wieder hinuntergeht.
Strecke & Höhenmeter
Die Strecke folgt durchgehend dem Sommerweg, dem offiziellen Wanderweg von der Talstation der Feuerkogelseilbahn auf das Plateau. Sie beginnt auf rund 490 Metern am Ostufer des Traunsees und endet auf etwa 1 590 Metern beim Feuerkogelhaus – ein Punkt-zu-Punkt-Kurs ohne Runden, ohne Wendepunkt und ohne Abfahrt. Wer im Ziel ist, ist fertig; die Talfahrt übernimmt gegen Vorweisen der Startnummer die Seilbahn.
Das Profil ist so einseitig, wie es klingt. Auf 5,85 Kilometern liegen 1 084 Höhenmeter, das sind 185 Höhenmeter je Kilometer und im Mittel 18,5 Prozent Steigung; die steilste Passage erreicht knapp 35 Prozent. Über neunzig Prozent der Strecke werden als Steilanstieg geführt, flach ist gut ein Prozent, und es gibt keinen einzigen Abschnitt bergab. Der gesamte Kurs zählt als ein einziger Anstieg der höchsten Kategorie. Zwei kurze Atempausen gibt es dennoch: zwischen Kilometer 0,6 und 0,9 flacht der Weg spürbar ab, und um Kilometer drei wird es kurz weniger steil, bevor die letzten zwei Kilometer wieder gleichmässig um die zwanzig Prozent ansteigen.
Drumherum ist es ein Vereinsrennen im besten Sinn. Der TTClosing ist das Abschlussrennen des Traunsee Trailrunning Cups, der von Mai bis September fünf Bewerbe im Salzkammergut umfasst; beim Feuerkogelhaus werden neben dem Tagessieg auch die Cup-Gesamtwertung geehrt und Preise verlost. Gezeitet wird per App-Service statt per Transponder, das Feld ist auf hundert Personen begrenzt, und Wanderinnen und Wanderer dürfen eine Viertelstunde vor dem Rennen ausserhalb der Wertung losgehen und die Schnellen später anfeuern. Mitte Oktober bedeutet im Salzkammergut unten am See mildes Herbstwetter und oben auf 1 590 Metern deutlich kühlere, oft feuchte Luft – der Höhenunterschied ist auch ein Wetterunterschied.
Pacing-Strategie
Ein Lauf ohne einen Meter bergab kennt keine Erholung, und genau darauf muss die Renneinteilung ausgelegt sein. Die ersten sechshundert Meter sind mit rund zwölf Prozent noch die zahmsten der ganzen Strecke, und weil das Feld klein ist und alle gleichzeitig starten, geht man sie fast immer zu schnell an. Wer hier auf Sicht der Konkurrenz läuft statt auf eigenes Gefühl, bezahlt das eine halbe Stunde später.
Die flachere Passage zwischen Kilometer 0,6 und 0,9 ist die einzige Stelle, an der sich das Tempo überhaupt lohnt – danach beginnt bei Kilometer eins der eigentliche Berg und lässt bis oben nicht mehr locker. Für die meisten Teilnehmenden ist schnelles Gehen mit Druck auf die Oberschenkel auf den steilsten Rampen jenseits von dreissig Prozent ökonomischer als Laufen; der Wechsel zwischen Laufen und Gehen sollte vorher geübt und im Rennen bewusst gesetzt sein, nicht aus Erschöpfung passieren.
Entschieden wird der Lauf im letzten Drittel. Ab Kilometer vier steigt der Weg auf knapp zwei Kilometern noch einmal fast vierhundert Höhenmeter, gleichmässig um die zwanzig Prozent, und in dieser Phase liegt man bereits deutlich über der Schwelle. Wer die kurze Erleichterung um Kilometer drei zur Beruhigung von Atmung und Schrittfrequenz genutzt hat, kann hier stabil bleiben; wer sie zum Attackieren genutzt hat, verliert oben mehr Zeit, als er unten gewonnen hat.
Trainingsplan für TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel: 12 Wochen Vorbereitung
Sechs Kilometer bergauf mit 1 100 Höhenmetern dauern je nach Leistungsstand rund fünfzig Minuten bis knapp zwei Stunden. Die Belastung ist ein durchgehend hoher, unterbrechungsloser Einsatz an oder über der anaeroben Schwelle, und weil kein flaches oder abfallendes Stück die Herzfrequenz auch nur kurz senkt, ist die Anforderung eher die eines langen Bergzeitfahrens als die eines Sechskilometerlaufs.
Der Trainingskern sind lange, gleichmässige Anstiege. Wiederholungen von fünfzehn bis dreissig Minuten an einem Hang mit fünfzehn bis zwanzig Prozent Steigung treffen den Bewerb genau; ergänzend zwei bis drei kürzere, sehr steile Intervalle über drei bis fünf Minuten für die Rampen jenseits von dreissig Prozent. Wer keinen entsprechend langen Berg vor der Haustür hat, kommt mit dem Laufband bei maximaler Steigung oder mit Treppen- und Skitourenaufstiegen weit; entscheidend ist die Dauer der ununterbrochenen Steigbelastung, nicht die Abwechslung.
Dazu gehört Kraft. Auf 18 bis 35 Prozent Steigung entscheidet die Fähigkeit der Wadenmuskulatur, über eine Stunde am oberen Bewegungsende zu arbeiten, mehr über das Ergebnis als die Laufökonomie in der Ebene. Einbeinige Wadenheben, Step-ups und Ausfallschritte mit Zusatzgewicht zwei Mal pro Woche über acht bis zwölf Wochen sind hier gut investiert. Trainiere auch explizit das schnelle Bergaufgehen mit Händen an den Oberschenkeln – das ist eine eigene Technik und im Rennen für die meisten der schnellere Modus.
Zwei Besonderheiten des Feuerkogels gehören in die Vorbereitung. Erstens der Zielbereich: 1 590 Meter sind kein Höhenproblem, aber die zwölfhundert Meter Aufstieg bedeuten spürbar kältere, oft nasse Luft, und nach dem Zieleinlauf steht keine Abfahrt zum Aufwärmen an, sondern eine Wartezeit auf die Seilbahn – warme Wechselkleidung im Zieltransport ist Pflicht, nicht Komfort. Zweitens der Untergrund: Der Sommerweg ist durchgehend Wanderweg, im Oktober oft feucht und mit Laub bedeckt, und verlangt Schuhe mit echtem Profil statt Strassensohlen.
Streckenverlauf
Profil-Parameter
Steigungsverteilung
Anstiege auf der Strecke
| Start (km) | Länge | Ø Steigung | Max. Steigung | Höhengewinn | Kategorie |
|---|---|---|---|---|---|
| KM 0.0 | 5.8 km | 18.5% | 34.5% | +1084m | HC |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Strecke als GPX
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Häufige Fragen
Wie lang ist TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel?
TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel ist 6 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Wie viele Höhenmeter hat TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel?
TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel hat rund 1.100 Höhenmeter auf 6 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Wie ist das Streckenprofil von TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel?
TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel ist als Hochalpin (Mountainous) eingestuft, im Schnitt 185,2 Höhenmeter pro Kilometer. 1 % der Strecke sind flach, 7 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 92 % sind steiler als 6 %.
Welche Anstiege hat TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel?
Der schwerste Anstieg von TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel beginnt bei Kilometer 0, ist 5,9 km lang, steigt im Schnitt 18,5 % an und bringt 1.084 Höhenmeter. Bewertung nach Radsport-Konvention: HC.
Ist TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel ein Rundkurs?
Nein, TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel ist eine Punkt-zu-Punkt-Strecke: Start und Ziel liegen an verschiedenen Orten.
Gibt es die Strecke von TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel als GPX-Datei?
Ja. Die Strecke von TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Wie bereite ich mich auf TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel vor?
Für TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel sollte die Vorbereitung 6 km, 1.100 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Welche Pacing-Strategie passt für TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel?
Die Pacing-Strategie für TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel sollte 6 km, 1.100 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Wann findet TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel statt?
TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel findet am 10. Oktober 2026 statt.
Wo findet TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel statt?
TTClosing – Berglauf auf den Feuerkogel findet in Ebensee am Traunsee, Austria statt.
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