Sickinger Rundlauf Trainingsplan & Vorbereitung
Der Hauptlauf des Sickinger Rundlaufs ist ein schneller, überwiegend flacher Straßenkurs über neun Kilometer mit nur rund 120 Höhenmetern. Zwei kurze, knackige Anstiege – einer kurz nach dem Start, einer bei Kilometer 7 – unterbrechen den Rhythmus. Die Vorbereitung zielt auf Tempohärte und die Fähigkeit, nach einem steilen Stich sofort wieder aufs Renntempo zu kommen.
Strecke & Höhenmeter
Der Hauptlauf des Sickinger Rundlaufs führt über eine 9 km lange Runde mit Start und Ziel am Marktplatz von Schörfling am Attersee, mitten im Salzkammergut. Es ist ein Straßen- und Wegelauf durch den Ort und die umliegende Landschaft, der seit 2002 traditionell am 15. August ausgetragen wird.
Die Strecke ist welliger, als ihr flaches Gesamtprofil vermuten lässt: Auf nur 9 km kommen rund 119 Höhenmeter zusammen, die sich auf zwei kurze Anstiege verteilen. Schon früh, ab Kilometer 1,4, geht es über etwa 680 Meter steil bergauf, im Schnitt 7,3 Prozent mit einer kurzen Rampe bis 19 Prozent durch den Marktwald. Hier liegt mit rund 561 Metern der höchste Punkt der Runde.
Danach folgt ein langer, leicht abfallender und rollender Abschnitt durch das offene Gelände rund um den Attersee, der bis etwa Kilometer 5,7 Tempo zulässt. Ab Kilometer 7,15 wartet der zweite, kürzere Anstieg von rund 380 Metern mit etwa 7 Prozent. Über die letzten anderthalb Kilometer geht es überwiegend bergab zurück zum Marktplatz, sodass die Runde mit einem schnellen Finish endet. Netto ist die Strecke nahezu flach.
Pacing-Strategie
Auf diesem Kurs zählt gleichmäßiges, hohes Tempo: gut ein Drittel ist flach, der Rest wellt nur leicht. Der erste kurze Anstieg kommt schon bei Kilometer 1,4 – knapp 700 Meter mit Rampen bis 19 Prozent. Geh ihn kräftig, aber nicht im Sprint an, sonst brichst du bei diesem kurzen Rennen früh die Renngeschwindigkeit.
Danach lässt sich über weite Strecken ein konstantes Tempo halten; die leichten Abfahrten nutzt du, um Schwung mitzunehmen, nicht um zu erholen. Der zweite Stich bei Kilometer 7 (bis 16 Prozent) fällt in die Schlussphase, wenn es schon wehtut – hier entscheidet sich die Zielzeit. Wer die letzten zwei Kilometer nach diesem Anstieg noch einmal drücken kann, gewinnt Sekunden.
Die typische Falle: den ersten Hügel überziehen und dann auf den flachen Passagen einbrechen.
12-Wochen-Vorbereitung
Rechne für den 9-km-Hauptlauf je nach Leistungsstand mit rund 38 bis 55 Minuten Belastung, ambitionierte Läufer liegen darunter. Das ist eine Distanz im Bereich deiner Schwelle: über weite Teile gleichmäßig hart, aber kurz genug, dass du das Tempo konzentriert hochhalten musst.
Der Belastungscharakter ist überwiegend stetig-aerob mit zwei kurzen Mehrbelastungen an den Anstiegen. Der erste Berg kommt schon nach 1,4 km und ist mit einer Rampe bis 19 Prozent steil genug, um dich aus dem Rhythmus zu bringen, wenn du zu schnell startest. Renentscheidend ist deshalb die Tempodisziplin am Anfang sowie der zweite, kürzere Anstieg ab Kilometer 7,15, der nach dem schnellen Mittelteil im ermüdeten Zustand kommt. Danach entscheidet das bergab führende Finish.
Lege im Training den Schwerpunkt auf zwei Dinge. Erstens Tempohärte im Schwellenbereich, etwa über Tempoläufe und Intervalle um die angepeilte 9-km-Pace, damit du den gleichmäßigen Druck über die rollende Strecke halten kannst. Zweitens kurze, knackige Berganläufe von 30 bis 90 Sekunden, die die beiden steilen Rampen abbilden und dir helfen, danach wieder in den Rennrhythmus zu finden. Übe außerdem ökonomisches Bergablaufen, denn sowohl der lange Mittelteil als auch das Finish belohnen lockere, schnelle Beine bergab. Ein paar Läufe auf der wechselnden Unterlage von Straße und Weg runden die Vorbereitung ab.
Streckenverlauf
Profil-Parameter
Steigungsverteilung
Anstiege auf der Strecke
| Start (km) | Länge | Ø Steigung | Max. Steigung | Höhengewinn | Kategorie |
|---|---|---|---|---|---|
| KM 1.4 | 0.7 km | 7.3% | 19.3% | +49m | — |
| KM 7.2 | 0.4 km | 6.9% | 16.3% | +26m | — |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst — Länge und Steigung — unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Adaptive Rennvorbereitung
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Häufige Fragen
Wie bereite ich mich auf Sickinger Rundlauf vor?
Für Sickinger Rundlauf sollte die Vorbereitung 9 km, +119m Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Welche Pacing-Strategie passt für Sickinger Rundlauf?
Die Pacing-Strategie für Sickinger Rundlauf sollte 9 km, +119m Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Wie lang ist Sickinger Rundlauf?
Sickinger Rundlauf ist 9 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Wie viele Höhenmeter hat Sickinger Rundlauf?
Sickinger Rundlauf hat rund +119m Höhenmeter auf 9 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Wann findet 24. Sickinger Rundlauf 2026 statt?
24. Sickinger Rundlauf 2026 findet am 15. August 2026 statt.
Wo findet 24. Sickinger Rundlauf 2026 statt?
24. Sickinger Rundlauf 2026 findet in Schörfling am Attersee, Austria statt.