Die Strecke
Der HK-Sprint ist die schnellste Runde beim Hochkönig Ultraks: 10 Kilometer und gut 500 Höhenmeter als Schleife rund um Maria Alm, gedacht als kompakter Einstieg in das Trailrennen am Fuß des Hochkönigmassivs und zugleich als echtes Tempoduell für laufstarke Athleten.
Die Runde hat eine klare Dramaturgie. Schon ab Kilometer 0,9 wartet der Hauptanstieg: 2,1 Kilometer mit durchschnittlich sieben Prozent und kurzen Passagen bis 18 Prozent, der das Feld früh sortiert. Es folgt ein flüssiger Abschnitt, ehe sich zwischen Kilometer 5 und 7 drei kurze, knackige Rampen aneinanderreihen, jeweils nur wenige hundert Meter lang, aber mit rund zehn Prozent Steigung genau dann, wenn der Rhythmus gerade wieder da war. Der Rest der Runde rollt zurück nach Maria Alm.
Anders als die langen Schwesterdistanzen ist der Sprint über weite Strecken wirklich laufbar: Nur gut die Hälfte der Strecke ist steil, der Rest verteilt sich auf moderates Auf und Ab. Genau das macht den Reiz aus. Hier gewinnt nicht, wer am besten geht, sondern wer am Berg Tempo halten und in den Abfahrten und Flachstücken schnell laufen kann, eingebettet in die Atmosphäre eines internationalen Ultraks-Wochenendes.
Profil-Parameter
Steigungsverteilung
Anstiege auf der Strecke
| Start (km) | Länge | Ø Steigung | Max. Steigung | Höhengewinn | Kategorie |
|---|---|---|---|---|---|
| KM 0.9 | 2.1 km | 7.1% | 18.5% | +152m | Kat. 4 |
| KM 5.1 | 0.5 km | 9.7% | 13.1% | +43m | HC |
| KM 5.8 | 0.7 km | 10.5% | 15.4% | +69m | HC |
| KM 6.6 | 0.7 km | 7.1% | 10.4% | +51m | HC |
Training & Vorbereitung: Hochkönig Ultraks – HK-Sprint
Mit 55 bis 90 Minuten Renndauer liegt der HK-Sprint im Bereich einer intensiven Schwellenbelastung, deutlich näher am schnellen Berglauf als am Ultratrail. Der Belastungscharakter ist wechselhaft: ein längerer Anstieg früh im Rennen, schnelle laufbare Passagen und drei kurze Rampen im Schlussdrittel, die jeweils kurze Spitzen über der Schwelle verlangen.
Drei Streckenmerkmale geben die Trainingsschwerpunkte vor. Erstens der Hauptanstieg ab Kilometer 0,9: 2,1 Kilometer mit sieben Prozent entsprechen 10 bis 15 Minuten harter Kletterarbeit. Bergintervalle dieser Länge an der Schwelle sind das Kernelement der Vorbereitung. Zweitens die Laufbarkeit: Da große Teile der Runde wirklich gelaufen werden, zahlt sich klassisches Tempotraining aus, etwa Tempodauerläufe und Intervalle im 3- bis 5-Minuten-Bereich, wie du sie auch für einen schnellen Straßenzehner machen würdest. Drittens die Rampengruppe zwischen Kilometer 5 und 7: kurze Bergsprints von 30 bis 90 Sekunden mit Trabpause simulieren genau dieses Muster aus wiederholten Antritten bei bereits hoher Belastung.
Dazu kommt das Bergablaufen. Wer auf den Abfahrten der Runde flüssig und ohne Bremsen laufen kann, gewinnt Zeit, ohne Energie zu investieren, also gehören regelmäßige schnelle Downhill-Passagen auf Trails ins Programm.
Das Pacing verdient einen Plan: Der frühe Hauptanstieg verleitet dazu, zu überziehen, doch die Rampen im Schlussdrittel bestrafen das zuverlässig. Teile das Rennen so ein, dass du an Kilometer 5 noch Reserven für drei harte Antritte hast.
Häufige Fragen
Wie lang ist Hochkönig Ultraks – HK-Sprint?
Hochkönig Ultraks – HK-Sprint ist 10 km lang.
Wie viele Höhenmeter hat Hochkönig Ultraks – HK-Sprint?
Hochkönig Ultraks – HK-Sprint hat rund 522 Höhenmeter auf 10 km.
Wann findet Hochkönig Ultraks statt?
Hochkönig Ultraks findet am 5. Juni 2026 statt.
Wo findet Hochkönig Ultraks statt?
Hochkönig Ultraks findet in Maria Alm, Austria statt.