TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador: Strecke, Höhenmeter & Streckenprofil
Der TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador rollt am Strand von Oliva Nova los und verschwindet nach fünfundzwanzig flachen Kilometern in den Sierras der Marina Alta: 138 Kilometer, rund 2.350 Höhenmeter und drei benannte Pässe auf komplett gesperrten Straßen. Wer sich am Meer verausgabt, bezahlt dafür am Coll de Rates.
Für die nächste Austragung steht noch kein Termin fest. Strecke, Höhenmeter und Streckenprofil oben stammen aus der letzten Austragung.
Strecke & Höhenmeter
Gestartet wird um acht Uhr morgens auf Meereshöhe in Oliva Nova, und die ersten fünfundzwanzig Kilometer führen als flaches bis leicht ansteigendes Stück von der Küstenebene ins Landesinnere. Danach kippt der Kurs: Bei Kilometer 25 kommt eine kurze Rampe, bei Kilometer 30 beginnt der Coll de Rates, sechseinhalb Kilometer mit im Schnitt 5,3 Prozent und knapp 350 Höhenmetern auf 615 Meter. Das ist der bekannteste Anstieg der Costa-Blanca-Region und hier der erste echte Selektionspunkt; unmittelbar davor liegt die zeitgemessene Coca-Cola-Wertung.
Oben bleibt die Strecke hoch. Zwischen Kilometer 42 und 50 führen zwei Stufen von 3,6 und 1,4 Kilometern auf den höchsten Punkt des Tages, die Sa Creueta auf 768 Metern. Danach wellt sich der Kurs durch das dünn besiedelte Hinterland um Fageca, Tollos und das Vall d'Ebo, mit Anstiegen von ein bis drei Kilometern bei Kilometer 64, 76 und 92. Der letzte Pass ist der Coll Port d'Ebo bei Kilometer 111, drei Kilometer mit 5,1 Prozent auf 536 Meter. Von dort fallen die letzten gut zwanzig Kilometer fast ununterbrochen zurück ans Meer nach Oliva.
Das Umfeld ist Mittelmeer statt Hochgebirge: Start und Ziel liegen im Resort Oliva Nova direkt am Strand, die Anstiege ziehen durch Terrassenland, Orangenhaine und kahle Kalksteinsierras mit fast leeren Bergdörfern. Die Straßen sind für die Dauer des Rennens vollständig gesperrt, an den Verpflegungspunkten bei Kilometer 46, 74 und 100 steht auch Mechanikerhilfe. Alberto Contador fährt in der Regel selbst im Feld mit; das Rennen ist die fünfzehnte Auflage und wird von der Fundación Alberto Contador begleitet.
Pacing-Strategie
Die Gradientenverteilung sagt, was für ein Rennen das ist: gut 27 Prozent der Strecke sind flach, nur anderthalb Prozent wirklich steil. Es gibt keine Wand, an der man sich verrechnen kann, sondern lange, gleichmäßige Steigungen um fünf Prozent, die man mit sauberem Tempo fährt. Genau deshalb liegt die erste Falle nicht am Berg, sondern auf den fünfundzwanzig flachen Kilometern nach dem Start: In einem geschlossenen Feld auf gesperrter Straße geht das Tempo hoch, kostet aber kaum sichtbar Körner, die am Coll de Rates fehlen.
Entschieden wird der Tag zwischen Kilometer 30 und 50. Coll de Rates und die beiden Stufen zur Sa Creueta liegen so dicht beieinander, dass rund zwei Drittel der gesamten Höhenmeter bis Kilometer 50 abgearbeitet sind. Wer hier über der eigenen Schwelle fährt, hat danach noch neunzig Kilometer welliges Hinterland vor sich, in dem sich jeder Kilometer rächt.
Der zweite Fehler ist die Hitze. Der Start liegt um acht Uhr am Meer, aber der Coll Port d'Ebo bei Kilometer 111 wird nach vier bis fünf Stunden im Landesinneren um die Mittagszeit erreicht, wenn die Sonne über den schattenlosen Sierras steht. Trinken und Essen müssen an den Punkten bei Kilometer 46, 74 und 100 konsequent laufen. Danach folgt die zwanzig Kilometer lange Abfahrt zurück an die Küste, auf der ein leerer Fahrer viel Zeit verliert und die Zielkontrolle um 13:48 Uhr plötzlich nah wirkt.
Trainingsplan für TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador: 12 Wochen Vorbereitung
Für 138 Kilometer mit rund 2.350 Höhenmetern solltest du als ambitionierter Altersklassenfahrer viereinhalb bis sechseinhalb Stunden im Sattel einplanen. Der Belastungscharakter ist überwiegend gleichmäßig aerob: zwei längere Anstiege von zwanzig bis vierzig Minuten, dazwischen und danach eine Kette von fünf- bis fünfzehnminütigen Rampen und viel Fahren in der Gruppe auf flachem und welligem Gelände.
Rennentscheidend sind der Coll de Rates und die Auffahrt zur Sa Creueta, beide früh und beide gleichmäßig. Dafür brauchst du die Fähigkeit, eine halbe Stunde am Stück knapp unterhalb der Schwelle zu fahren, ohne ins Rote zu kippen. Der zweite Anforderungsblock kommt spät: die Rampen bei Kilometer 92 und der Coll Port d'Ebo bei Kilometer 111 werden mit über hundert Kilometern in den Beinen gefahren, also lohnt sich Training, bei dem die Anstiege am Ende der langen Einheit liegen.
Die Bedingungen sind der unterschätzte Teil. Mitte September ist an der valencianischen Küste noch Hochsommerwetter, und der Kurs führt vom Meeresspiegel in schattenloses Kalksteingelände, in dem die Temperatur mittags deutlich über den Startwerten liegt. Zwei bis drei Wochen Hitzegewöhnung vor dem Rennen, ein durchgerechneter Trink- und Salzplan und die Bereitschaft, im mittleren Streckenteil bewusst langsamer zu fahren, sind hier wichtiger als die letzten Watt.
Im Training würde ich deshalb drei Dinge betonen: lange Ausfahrten von vier bis fünf Stunden mit 1.500 bis 2.000 Höhenmetern, Intervalle von fünfzehn bis fünfundzwanzig Minuten am Berg im Bereich der Schwelle, und ausdrücklich Gruppen- und Windschattenfahren, weil die flachen fünfundzwanzig Anfangs- und die schnellen zwanzig Schlusskilometer im Feld gefahren werden. Abfahrtstechnik gehört dazu: Die letzte Abfahrt vom Port d'Ebo ans Meer ist lang, schnell und wird müde gefahren.
Streckenverlauf
Profil-Parameter
Steigungsverteilung
Anstiege auf der Strecke
| Start (km) | Länge | Ø Steigung | Max. Steigung | Höhengewinn | Kategorie |
|---|---|---|---|---|---|
| KM 25.4 | 1.8 km | 4.8% | 7.5% | +86m | Kat. 4 |
| KM 30.6 | 6.5 km | 5.3% | 8.9% | +349m | Kat. 2 |
| KM 42.5 | 3.6 km | 5.2% | 8.0% | +184m | Kat. 3 |
| KM 48.6 | 1.4 km | 5.7% | 13.3% | +79m | — |
| KM 63.6 | 2.0 km | 4.4% | 7.1% | +87m | Kat. 4 |
| KM 76.1 | 1.4 km | 5.1% | 8.0% | +71m | — |
| KM 92.0 | 3.1 km | 4.2% | 7.2% | +134m | Kat. 4 |
| KM 111.2 | 3.0 km | 5.1% | 9.9% | +156m | Kat. 4 |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
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Häufige Fragen
Wie lang ist TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador?
TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador ist 139,5 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Wie viele Höhenmeter hat TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador?
TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador hat rund 2.341 Höhenmeter auf 139,5 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Wie ist das Streckenprofil von TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador?
TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador ist als Hochalpin (Mountainous) eingestuft, im Schnitt 16,9 Höhenmeter pro Kilometer. 28 % der Strecke sind flach, 36 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 2 % sind steiler als 6 %.
Welche Anstiege hat TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador?
Der schwerste Anstieg von TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador beginnt bei Kilometer 30,6, ist 6,5 km lang, steigt im Schnitt 5,3 % an und bringt 349 Höhenmeter. Bewertung nach Radsport-Konvention: Kat. 2. Insgesamt sind 8 Anstiege erfasst.
Ist TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador ein Rundkurs?
Ja, TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador ist als Rundkurs angelegt: Start und Ziel liegen am selben Ort.
Gibt es die Strecke von TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador als GPX-Datei?
Ja. Die Strecke von TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Wie bereite ich mich auf TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador vor?
Für TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador sollte die Vorbereitung 139,5 km, 2.341 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Welche Pacing-Strategie passt für TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador?
Die Pacing-Strategie für TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador sollte 139,5 km, 2.341 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Wann findet TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador das nächste Mal statt?
Ein Termin für die nächste Austragung steht noch nicht fest. Zuletzt gestartet wurde am 19. September 2026.
Wo findet TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador statt?
TotalEnergies Gran Fondo Alberto Contador findet in Oliva, Spain statt.
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