
Die kürzeste Distanz beim EcoTrail Stockholm Winter führt von Stora Skuggan am Wasser entlang Richtung Stocksund und Ålkistan und über den Lappkärrsberget zurück. Sechs Kilometer auf verschneiten Winterpfaden klingen nach wenig, doch der Rückweg entscheidet: Sein einziger längerer Anstieg kommt so spät, dass dir bis ins Ziel kaum Zeit bleibt, einen Fehler dort wieder auszugleichen.
Start und Ziel liegen am selben Ort in Stora Skuggan, gelaufen wird eine geschlossene Runde. Der erste Teil folgt dem Wasser Richtung Stocksund und Ålkistan. Er bleibt niedrig, aber nicht ruhig: Immer wieder geht es ein paar Meter hinauf und gleich wieder hinunter, und nur rund ein Fünftel der Strecke ist wirklich flach.
Der Rückweg führt über den Lappkärrsberget und Stora Skuggan, und bei Kilometer 3,9 beginnt der Abschnitt, der diese Runde prägt: etwa 450 Meter mit gut acht Prozent im Schnitt, in der Spitze fast 15 Prozent. Die Wasserstelle bei Kilometer 4 liegt damit gleich am Beginn der Steigung. Oben fällt die Strecke wieder ab, und über kleine Wellen geht es zurück nach Stora Skuggan.
Neun Zehntel der Runde verlaufen auf Pfaden und Trails, der Rest auf Wegen und Straßen, mitten in dem, was der Veranstalter als hundert Prozent Natur und verschneite Winterpfade beschreibt. Die Veranstaltung geht in ihre zweite Auflage und nennt 400 Teilnehmende, also ein Feld, in dem du auch auf der kurzen Distanz nicht allein unterwegs bist.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|---|---|---|---|---|
| km 3,9 | 0,5 km | 8,4 % | 14,9 % | +38 m | — |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Die knapp vier Kilometer bis zum Anstieg verleiten zum Tempomachen, weil die Strecke niedrig bleibt und harmlos wirkt. Tatsächlich steckt hier schon ein großer Teil der Höhenmeter, verteilt auf viele kleine Wellen. Lauf diesen Abschnitt nach Gefühl statt nach der Uhr: Auf Schnee sagt die Pace wenig über deine Anstrengung.
Das Rennen entscheidet sich zwischen Kilometer 3,9 und 4,4. Die steilsten Meter kosten im Schnee mehr, als sie bringen, wenn du sie erzwingst. Kürze die Schritte und geh notfalls ein kurzes Stück, statt oben mit leeren Beinen anzukommen.
Die Falle liegt im Timing der Wasserstelle: Wer bei Kilometer 4 anhält, verliert den Schwung genau dort, wo der Anstieg ihn braucht. Auf dieser Distanz kommst du gut ohne sie aus. Die letzten anderthalb Kilometer fallen erst ab und bleiben dann leicht wellig, und dort holst du mit Luft aus dem Anstieg mehr Zeit als am Berg selbst.

Altersklassenläuferinnen und -läufer sind hier etwa 35 bis 55 Minuten unterwegs. Das ist eine durchgehend hohe Belastung, aber kein gleichmäßiges Schwellenrennen wie sechs Kilometer auf der Straße: Die ständigen Wellen brechen den Rhythmus, und der Anstieg bei Kilometer 3,9 setzt eine klare anaerobe Spitze ins letzte Drittel.
Genau diese Reihenfolge solltest du trainieren: fast vier Kilometer zügig, dann ein steiler Anstieg von rund zwei bis drei Minuten, und oben sofort zurück ins Laufen. Baue Bergintervalle dieser Länge ans Ende eines hügeligen Dauerlaufs und achte jedes Mal auf die ersten 200 Meter nach der Kuppe, denn dort entscheidet sich, ob du den Schluss noch laufen kannst.
Der Januartermin bestimmt die Vorbereitung mit. Auf verschneitem Untergrund kommt der Vortrieb aus kurzen Schritten und stabilen Fußgelenken, nicht aus langem Abdruck. Verlege einen Teil deiner Läufe auf Pfade, sobald dort Schnee liegt, und teste die Schuhe für den Renntag auf genau diesem Boden, nicht erst am Start.
Wer vor allem auf Asphalt läuft, sollte in den letzten Wochen vor dem 30. Januar regelmäßig auf Trails wechseln, denn neun Zehntel des Rennens finden dort statt. Kurze Abwärtspassagen gehören unbedingt mit dazu: Wer auf rutschigem Boden locker bergab läuft, spart auf dem Schlussstück Kraft, die anderen fehlt.

Lade die Strecke von EcoTrail Stockholm Winter als GPX-Datei für Uhr oder Radcomputer herunter.
Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
EcoTrail Stockholm Winter ist 6 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
EcoTrail Stockholm Winter hat rund 124 Höhenmeter auf 6 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
EcoTrail Stockholm Winter ist als Bergig (Hilly) eingestuft, im Schnitt 20,1 Höhenmeter pro Kilometer. 22 % der Strecke sind flach, 31 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 7 % sind steiler als 6 %.
Der schwerste Anstieg von EcoTrail Stockholm Winter beginnt bei Kilometer 3,9, ist 0,5 km lang, steigt im Schnitt 8,4 % an und bringt 38 Höhenmeter.
Ja, EcoTrail Stockholm Winter ist als Rundkurs angelegt: Start und Ziel liegen am selben Ort.
Ja. Die Strecke von EcoTrail Stockholm Winter steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für EcoTrail Stockholm Winter sollte die Vorbereitung 6 km, 124 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für EcoTrail Stockholm Winter sollte 6 km, 124 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
EcoTrail Stockholm Winter findet am 30. Januar 2027 statt.
EcoTrail Stockholm Winter findet in Stockholm, Sweden statt.
Bei EcoTrail Stockholm Winter stehen 3 Distanzen zur Wahl — 6 km: 6 km; 12 km: 12 km; 18 km: 18 km.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: stockholm.ecotrail.com. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.