
Der Trailrun S ist die kürzeste Laufrunde beim CROSSDOGs Silvestertrail in Rothenbuch: rund sechs Kilometer auf Waldwegen und Trails, deren erste Hälfte fast nur bergauf führt und deren Ende steil zum Ausgangspunkt zurückfällt. Wer sich darauf vorbereitet, übt vor allem eines: einen langen, gleichmäßigen Anstieg kontrolliert zu laufen.
Vom TSV Rothenbuch am Heigenbrücker Weg geht es praktisch sofort bergauf. Der Anstieg ist keine Wand, sondern eine lange, gleichmäßige Rampe: Auf knapp zweieinhalb Kilometern kommen rund 85 Höhenmeter zusammen, und steiler als fünf Prozent wird es dabei nicht. Kurz nach Kilometer drei ist der höchste Punkt erreicht, knapp die Hälfte der Runde liegt dann hinter dir.
Danach bleibt die Strecke oben. Gut zweieinhalb Kilometer lang verliert sie nur wenig Höhe, unterbrochen von einer kleinen Welle um Kilometer vier. Erst ganz am Schluss löst sich das auf: Auf den letzten gut 600 Metern fällt die Schleife rund 60 Höhenmeter zurück zum Ausgangspunkt, der mit Abstand steilste Abschnitt der Runde.
Der Silvestertrail ist ein Tag zum Jahresausklang im Wald, mit oder ohne Hund: Neben den Läufen stehen auch Wander- und Canix-Varianten im Programm. Essen, Getränke, Toiletten und Parkplätze findest du direkt beim TSV. Für den kurzen Kurs heißt das, dass du ohne Gepäck loslaufen kannst und nach einer Runde wieder dort bist.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|---|---|---|---|---|
| km 0,6 | 2,5 km | 3,5 % | 4,7 % | +85 m | Kat. 4 |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Der Plan ist schlicht und trotzdem schwer durchzuhalten: erste Hälfte kontrolliert, zweite Hälfte laufen lassen. Die Rampe bleibt überall unter fünf Prozent, also gibt es keinen Grund zu gehen, aber auch keine Stelle, an der ein zu hohes Tempo sich von selbst korrigiert. Such dir eine Anstrengung, die du bis zum höchsten Punkt halten kannst, ohne dass die Atmung kippt.
Die Falle steckt im gemeinsamen Start. Die Läufe S, M und L sollen zusammen losgehen, und auf sechs Kilometern fühlt sich im Feld jedes Tempo zunächst richtig an. Weil es sofort bergauf geht, zahlst du einen überzogenen Beginn nicht erst am Ende, sondern schon vor Kilometer zwei.
Entschieden wird das Rennen auf dem Stück nach dem höchsten Punkt. Hier kannst du schneller werden als am Berg, und genau hier trennt sich, wer oben noch Luft hatte. Die Schlussabfahrt bringt dagegen weniger, als sie verspricht: Lauf sie sauber und mit kurzen Schritten, denn auf diesen wenigen hundert Metern ist mit Risiko kaum etwas zu gewinnen.

Rechne mit etwa 35 bis 55 Minuten. Das ist eine durchgehend hohe aerobe Belastung ohne viele Atempausen, eher ein harter Dauerlauf mit Steigung als ein Rennen aus einzelnen Spitzen. Anaerobe Ausflüge kannst du dir hier kaum leisten, weil der längste Druck direkt am Anfang liegt.
Deine Schlüsseleinheit ist der lange, moderate Anstieg. Zwei bis drei Wiederholungen von acht bis zwölf Minuten an einem gleichmäßigen Hang, bewusst unterhalb deiner Maximalleistung, bringen dir genau das Gefühl für die Rampe, das du am Renntag brauchst. Wichtig ist, dass die letzte Wiederholung so sauber läuft wie die erste. Danach gehört ein lockerer Abschnitt dazu, in dem du das Tempo auf welligem Waldweg wieder aufnimmst, so wie es das Stück nach dem höchsten Punkt verlangt.
Weil die Runde mit dem Anstieg beginnt, lohnt es sich auch, das Einlaufen zu üben: Ein paar Minuten locker mit kurzen Steigerungen, dann sofort in die Steigung. Am Renntag wärmst du dich beim TSV genauso auf. Ein- bis zweimal pro Woche kurze, steile Bergabpassagen am Ende eines Laufs bereiten die Beine auf den Schluss vor.
Die Vorbereitung fällt in den Dezember, also in die kurzen Tage. Leg deine Trail-Einheiten ins Tageslicht und teste Schuhe und Bekleidung vorher auf Waldwegen, statt dich am Silvestermorgen zum ersten Mal auf sie zu verlassen.

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Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
CROSSDOGs Silvestertrail ist 6 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
CROSSDOGs Silvestertrail hat rund 102 Höhenmeter auf 6 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
CROSSDOGs Silvestertrail ist als Hügelig (Rolling) eingestuft, im Schnitt 16 Höhenmeter pro Kilometer. 15 % der Strecke sind flach, 51 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 0 % sind steiler als 6 %.
Der schwerste Anstieg von CROSSDOGs Silvestertrail beginnt bei Kilometer 0,6, ist 2,5 km lang, steigt im Schnitt 3,5 % an und bringt 85 Höhenmeter. Bewertung nach Radsport-Konvention: Kat. 4.
Ja, CROSSDOGs Silvestertrail ist als Rundkurs angelegt: Start und Ziel liegen am selben Ort.
Ja. Die Strecke von CROSSDOGs Silvestertrail steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für CROSSDOGs Silvestertrail sollte die Vorbereitung 6 km, 102 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für CROSSDOGs Silvestertrail sollte 6 km, 102 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
CROSSDOGs Silvestertrail 2026 findet am 31. Dezember 2026 statt.
CROSSDOGs Silvestertrail 2026 findet in Rothenbuch, Germany statt.
Bei CROSSDOGs Silvestertrail stehen 3 Distanzen zur Wahl — Trailrun S: 6 km; Trailrun M: 10 km; Trailrun L: 20 km.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: crossdog.de. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.