
Die kürzeste Strecke beim Snow Trail Arosa ist eine Runde von knapp sechs Kilometern, die fast nirgends eben bleibt. Zwei Anstiege bringen dich auf gut 1.900 Meter, danach führt der Rückweg drei Kilometer bergab. Wer im Januar einen ersten Wettkampf im Schnee sucht, bekommt hier einen kurzen Lauf, der von Anfang bis Ende Arbeit verlangt.
Start und Ziel liegen am selben Punkt auf rund 1.740 Metern. Gleich nach dem Start geht es 700 Meter mit gut acht Prozent bergauf, danach folgt ein kurzes, fast ebenes Stück. Ab Kilometer 1,7 beginnt der eigentliche Anstieg: knapp anderthalb Kilometer mit ähnlicher Steigung und einzelnen Rampen bis 13 Prozent. Er endet am höchsten Punkt der Runde kurz nach Kilometer 3.
Von dort läuft die zweite Hälfte fast vollständig bergab, nur vor Kilometer 5 unterbrochen von einer kleinen Welle. Rund die Hälfte der gesamten Strecke ist Gefälle, flache Abschnitte gibt es praktisch keine. Das macht die Runde kurz, aber nicht schnell: Die Beine wechseln ständig zwischen Drücken und Bremsen.
Gelaufen wird Anfang Januar in Arosa, und schon der Start liegt höher als die meisten Gipfel im Mittelgebirge. Auf dieser Höhe kostet jeder Anstieg mehr Atem als im Flachland, auch ein kurzer. Unter den Füßen hast du, wie der Name verspricht, Schnee statt Waldboden, was vor allem den Rückweg zu einer Frage der Trittsicherheit macht.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|---|---|---|---|---|
| km 0,1 | 0,7 km | 8,4 % | 13,5 % | +59 m | — |
| km 1,7 | 1,4 km | 8,5 % | 12,9 % | +121 m | Kat. 4 |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Auf diesen sechs Kilometern liegt fast die ganze Kletterarbeit in der ersten Hälfte. Lauf den Startanstieg ruhig an, auch wenn das Feld drängt: Nach 700 Metern bleibt nur eine kurze Erholung, bevor der längere Aufstieg beginnt.
Rennentscheidend ist dieser zweite Anstieg bis zum höchsten Punkt. Wer ihn mit gleichmäßigem Atem und kurzen Schritten durchläuft, kann die drei Kilometer Gefälle danach nutzen. Wer oben schon am Limit ist, verliert bergab Zeit, weil man auf Schnee nur mit Spannung in den Beinen sicher Tempo machen kann.
Die Falle ist die Kürze. Sechs Kilometer verleiten zu einem Tempo wie bei einem flachen Fünfer, doch auf über 1.700 Metern rächt sich ein zu schneller erster Kilometer spätestens am Hauptanstieg.

Je nach Niveau bist du zwischen etwa 30 Minuten und einer Stunde unterwegs. Die Belastung liegt nahe der Schwelle: zwei Anstiege, in denen der Puls nach oben geht, und ein Rückweg, auf dem weniger die Lunge als die Oberschenkel arbeiten.
Entscheidend ist, bergauf ein hartes, gleichmäßiges Tempo zu halten. Trainiere dafür Bergintervalle von drei bis sechs Minuten an Steigungen um acht Prozent, also der Neigung, die beide Anstiege hier haben. Ein Tempodauerlauf auf welligem Gelände bereitet zusätzlich auf den ständigen Wechsel zwischen Anstieg und Gefälle vor.
Bergab braucht es Vertrauen in den Untergrund. Lauf im Training regelmäßig Gefälle in zügigem Tempo, mit kurzen, schnellen Schritten, und wenn möglich auf Schnee oder gefrorenem Boden, damit Fußgelenke und Rumpf die Stabilisationsarbeit kennen. Kräftigungsübungen für Waden und Hüfte machen diese Schritte stabiler.
Arosa im Januar bedeutet Höhe und Winter. Plane, wenn es geht, die Anreise schon am Vortag ein, damit du nicht direkt aus dem Tal an den Start gehst. Teste Schuhe mit griffigem Profil und Kleidung in Schichten bei kalten Trainingsläufen, statt am Renntag zu experimentieren.

Lade die Strecke von Snow Trail Arosa als GPX-Datei für Uhr oder Radcomputer herunter.
Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
Snow Trail Arosa ist 5,9 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Snow Trail Arosa hat rund 197 Höhenmeter auf 5,9 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Snow Trail Arosa ist als Hochalpin (Mountainous) eingestuft, im Schnitt 33,6 Höhenmeter pro Kilometer. 3 % der Strecke sind flach, 24 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 21 % sind steiler als 6 %.
Der schwerste Anstieg von Snow Trail Arosa beginnt bei Kilometer 1,7, ist 1,4 km lang, steigt im Schnitt 8,5 % an und bringt 121 Höhenmeter. Bewertung nach Radsport-Konvention: Kat. 4. Insgesamt sind 2 Anstiege erfasst.
Ja, Snow Trail Arosa ist als Rundkurs angelegt: Start und Ziel liegen am selben Ort.
Ja. Die Strecke von Snow Trail Arosa steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für Snow Trail Arosa sollte die Vorbereitung 5,9 km, 197 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für Snow Trail Arosa sollte 5,9 km, 197 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Snow Trail Arosa findet am 9. Januar 2027 statt.
Snow Trail Arosa findet in Arosa, Switzerland statt.
Bei Snow Trail Arosa stehen 5 Distanzen zur Wahl — S6: 5,9 km; S11: 10,5 km; S13 Weisshorn: 12,9 km; S16: 15,7 km; S21 Halbmarathon: 20,6 km.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: snowtrail.ch. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.