
Beim Vertical Race des Veitscher Skytrail gibt es nur eine Richtung: von der Brunnalm hinauf in den Gipfelbereich der Hohen Veitsch, knapp 900 Höhenmeter auf 3,7 Kilometern. Gelaufen wird einen Tag vor den übrigen Rennen, und entschieden wird es von einer einzigen Frage, nämlich welches Steigtempo du von unten bis oben halten kannst.
Die ersten paar hundert Meter ab dem Start auf gut 1.060 Metern steigen noch verhalten an. Danach wird das Gelände steil und bleibt es bis zum Ziel: Über neun Zehntel der Strecke liegen im steilen Bereich, im Mittel steigt der Weg um rund 25 Prozent. Eine flache Passage zum Durchatmen gibt es nicht, und bergab geht es praktisch nie.
Zwei Abschnitte ziehen noch einmal spürbar an. Kurz nach dem ersten und kurz nach dem zweiten Kilometer gewinnst du jeweils auf weniger als 300 Metern über 100 Höhenmeter, und einzelne Stellen werden dabei extrem steil. Auf dem letzten Kilometer wird die Steigung etwas gleichmäßiger, bevor du im Gipfelbereich auf knapp 1.960 Metern ankommst.
Das Ziel liegt hoch über Sankt Barbara im Mürztal. Speed Trail und Skyrace erreichen am Folgetag ungefähr dieselbe Höhe, laufen dorthin aber über Umwege und wieder hinunter. Der Vertical nimmt den direkten Weg und hört oben auf. Das macht ihn zum kompaktesten Rennen des Festivals und zum einzigen, bei dem Bergablaufen keine Rolle spielt.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|---|---|---|---|---|
| km 0 | 3,6 km | 25 % | 54,2 % | +899 m | HC |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Bei 3,7 Kilometern und knapp 900 Höhenmetern ist die Uhr hier kein Kilometermaß, sondern ein Höhenmaß. Richte dich nach Atmung und Schrittfrequenz, nicht nach dem Läufer vor dir. Die moderaten ersten Minuten verleiten dazu, Plätze gutzumachen, doch genau dort bezahlst du für den Rest des Anstiegs.
Die beiden besonders steilen Abschnitte nach gut einem und nach gut zwei Kilometern entscheiden das Rennen. Wer dort laufen will, wo zügiges Gehen mit Händen auf den Oberschenkeln gleich schnell ist, überzieht und verliert danach mehr Zeit, als er gewonnen hat. Plane den Wechsel zwischen Laufen und Gehen bewusst und halte die Belastung in diesen Rampen nur knapp über dem Niveau davor.
Der letzte Kilometer ist etwas gleichmäßiger und der Ort, an dem du noch zulegen kannst. Wer bis dahin Reserven hat, gewinnt hier Plätze; wer sie in den Rampen verbraucht hat, wird gerade auf diesem leichteren Stück langsam.

Rechne je nach Form mit etwa 45 bis 80 Minuten Belastung. Es ist ein durchgehend hoher, fast gleichförmiger Aufwand an der Schwelle, ohne Pausen und ohne Bergab-Anteil, also eher ein langer Bergsprint als ein Trailrennen.
Trainiere deshalb zuerst die Dauerleistung im Steilen: Intervalle von 8 bis 20 Minuten an einem Hang mit 20 bis 30 Prozent Steigung, im Wechsel aus Laufen und schnellem Gehen. Steile Treppen oder ein Laufband mit maximaler Steigung sind ein brauchbarer Ersatz, wenn du keinen solchen Berg vor der Tür hast. Lerne dabei, welche Schrittlänge und welcher Oberkörpereinsatz dich am wenigsten kosten.
Kraft entscheidet in den beiden steilsten Abschnitten mit. Waden, Oberschenkel und Gesäß profitieren von Step-ups, Ausfallschritten bergauf und einbeinigen Übungen, zwei Mal pro Woche über mehrere Monate.
Das Ziel liegt auf knapp 1.960 Metern, der Start rund 900 Meter tiefer. Für die meisten ist das keine Höhe, die eine eigene Anpassung verlangt. Denk aber daran, dass oben zwar das Rennen endet, der Weg zurück ins Tal aber noch vor dir liegt, und plane Kleidung und Verpflegung dafür ein.

Lade die Strecke von Veitscher Skytrail als GPX-Datei für Uhr oder Radcomputer herunter.
Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
Veitscher Skytrail ist 3,7 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Veitscher Skytrail hat rund 904 Höhenmeter auf 3,7 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Veitscher Skytrail ist als Hochalpin (Mountainous) eingestuft, im Schnitt 251,1 Höhenmeter pro Kilometer. 0 % der Strecke sind flach, 5 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 92 % sind steiler als 6 %.
Der schwerste Anstieg von Veitscher Skytrail beginnt bei Kilometer 0, ist 3,6 km lang, steigt im Schnitt 25 % an und bringt 899 Höhenmeter. Bewertung nach Radsport-Konvention: HC.
Nein, Veitscher Skytrail ist eine Punkt-zu-Punkt-Strecke: Start und Ziel liegen an verschiedenen Orten.
Ja. Die Strecke von Veitscher Skytrail steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für Veitscher Skytrail sollte die Vorbereitung 3,7 km, 904 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für Veitscher Skytrail sollte 3,7 km, 904 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Veitscher Skytrail findet am 2. Juli 2027 statt.
Veitscher Skytrail findet in Sankt Barbara im Mürztal, Austria statt.
Bei Veitscher Skytrail stehen 5 Distanzen zur Wahl — Vertical Race: 3,7 km; Easy Trail: 7,74 km; Speed Trail: 16,59 km; Skyrace: 20,32 km; Marathon Trail: 54 km.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: veitscherskytrail.run. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.