
Der Cock-a-Doodle Dawdle ist ein 5,4 Kilometer langer Trail-Rundkurs an der Hyde Hall Farm bei Buntingford, der gegen den Uhrzeigersinn gelaufen wird und zu rund vier Fünfteln abseits der Straße verläuft. Der Name klingt nach Trödeln, doch auf dieser kurzen Distanz entscheidet vor allem, was du nach dem leichten Auftakt für die ansteigende zweite Streckenhälfte noch übrig hast.
Die Runde beginnt mit ihrem einzigen längeren Gefälle: Auf den ersten 800 Metern verliert der Kurs rund 20 Höhenmeter und erreicht seinen tiefsten Bereich. Dort bleibt er etwa einen Kilometer lang beinahe eben, bevor er kurz vor Kilometer zwei wieder zu steigen beginnt.
Von da an geht es überwiegend aufwärts, allerdings nie steil. Bis Kilometer 3,7 gewinnst du rund zwei Dutzend Höhenmeter in einem langen Zug, der mehr Geduld als Kraft verlangt. Nach einer kurzen Senke folgt die kräftigste Steigung der Runde, die bei Kilometer 4,4 den höchsten Punkt erreicht. Der letzte Kilometer bleibt leicht wellig auf dieser Höhe und bringt dich ohne größeren Schlussanstieg zurück auf das Niveau des Starts.
Austragungsort ist die Hyde Hall Farm bei Buntingford, das Feld ist klein und besteht aus Amateuren. Den Charakter bestimmt der Boden unter den Füßen: Rund 80 Prozent der Strecke sind Off-Road-Passagen, nur der kleinere Rest nicht. Mit rund 50 Höhenmetern ist das kein Berglauf, sondern eine wellige Geländerunde für einen Samstag Ende Juni, auf der das Tempo öfter vom Untergrund als von der Steigung begrenzt wird.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Das Gefälle direkt nach dem Start ist der schnellste Teil der Runde und zugleich der, auf dem sie am leichtesten verschenkt wird. Lass die ersten 800 Meter locker rollen, statt zusätzlich zu beschleunigen, und finde dein Renntempo erst auf dem fast ebenen Stück im tiefsten Bereich: zügig, aber noch nicht am Anschlag.
Entschieden wird das Rennen zwischen Kilometer 2 und 3,7. Dieser Abschnitt ist sanft genug, um ihn komplett durchzulaufen, und lang genug, um jeden zu bestrafen, der ihn als Tempotest behandelt. Halte die Anstrengung konstant und nimm hin, dass die Pace etwas nachgibt. Wer danach noch Reserven hat, geht die kurze Steigung zum höchsten Punkt aktiv an.
Die Falle liegt im Verlauf selbst: Weil der Kurs bergab beginnt, fühlt sich ein zu hohes Tempo zunächst mühelos an, und die Rechnung kommt erst, wenn es wieder steigt. Abseits der Straße lässt sich verlorene Zeit schwerer zurückholen als auf Asphalt, ein beherrschter erster Kilometer ist hier also mehr wert als ein schneller. Ab dem höchsten Punkt fehlt jeder größere Anstieg, und dort darfst du alles geben.

Altersklassenläufer sind auf dieser Runde etwa 28 bis 45 Minuten unterwegs. Das ergibt eine durchgehend hohe aerobe Belastung nahe der Schwelle mit einer kurzen Spitze gegen Ende. Nach dem ersten Kilometer gibt es kaum noch Erholung, und steile Passagen, an denen Gehen sinnvoll wäre, fehlen ganz.
Die entscheidenden Minuten liegen im langen Anstieg ab Kilometer 2, der dich fast nahtlos zur Steigung vor dem höchsten Punkt führt. Am besten bereiten dich darauf Wiederholungen von acht bis zehn Minuten an einem sanften, langen Hang vor, bei einer Anstrengung, die du von Anfang bis Ende gleichmäßig halten kannst. Zwei oder drei flotte Steigungen von etwa einer Minute am Ende der Einheit bilden die Passage bei Kilometer 4 ab, in der du müde noch einmal zulegen musst.
Weil vier Fünftel der Strecke abseits der Straße liegen, gehört mindestens eine Einheit pro Woche auf unbefestigte Wege, am besten mit einem Tempoteil. So gewöhnst du dich daran, auf unebenem Boden hohes Tempo zu halten, und kannst nebenbei die Schuhwahl für den Renntag prüfen. Reine Asphaltintervalle würden diesen Teil des Rennens nicht abbilden.
Übe außerdem den Einstieg: zwei bis drei Minuten locker bergab, dann ohne Tempoverschärfung auf ebenen Boden und erst dort ins Renntempo. Das schult genau die Zurückhaltung, die der Auftakt verlangt. Da das Rennen Ende Juni stattfindet, kann es warm werden, also lege einige Tempoeinheiten in den Wochen davor auch in wärmere Tageszeiten.

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Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
Cock-a-Doodle Dawdle ist 5,4 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Cock-a-Doodle Dawdle hat rund 50 Höhenmeter auf 5,4 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Cock-a-Doodle Dawdle ist als Hügelig (Rolling) eingestuft, im Schnitt 9,3 Höhenmeter pro Kilometer. 29 % der Strecke sind flach, 39 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 0 % sind steiler als 6 %.
Ja, Cock-a-Doodle Dawdle ist als Rundkurs angelegt: Start und Ziel liegen am selben Ort.
Ja. Die Strecke von Cock-a-Doodle Dawdle steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für Cock-a-Doodle Dawdle sollte die Vorbereitung 5,4 km, 50 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für Cock-a-Doodle Dawdle sollte 5,4 km, 50 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Cock-a-Doodle Dawdle findet am 26. Juni 2027 statt.
Cock-a-Doodle Dawdle findet in Buntingford, United Kingdom statt.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: zigzagrunning.eventrac.co.uk. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.