Gib deine Zielzeit ein und sieh sofort, welche Pace du pro Kilometer laufen musst und wann du an welcher Zwischenzeit sein solltest. Oder gib eine aktuelle Wettkampfzeit ein und der Rechner schätzt, was auf den anderen Distanzen drin ist.
Zielzeit rein, Pace und Zwischenzeiten raus.
Plane ein paar Sekunden pro Kilometer schneller: Deine Uhr misst im Rennen meist etwas mehr als die offizielle Distanz.
| Distanz | Zwischenzeit |
|---|---|
| 5 km | 28:26 |
| 10 km | 56:53 |
| 15 km | 1:25:19 |
| 20 km | 1:53:45 |
| Halbmarathon | 2:00:00 |
| 25 km | 2:22:12 |
| 30 km | 2:50:38 |
| 35 km | 3:19:05 |
| 40 km | 3:47:31 |
| Ziel | 4:00:00 |
| Distanz | Zielzeit | Pace min/km |
|---|---|---|
| Marathon | 3:00:00 | 4:16 |
| Marathon | 3:15:00 | 4:37 |
| Marathon | 3:30:00 | 4:59 |
| Marathon | 3:45:00 | 5:20 |
| Marathon | 4:00:00 | 5:41 |
| Marathon | 4:15:00 | 6:03 |
| Marathon | 4:30:00 | 6:24 |
| Marathon | 5:00:00 | 7:07 |
| Halbmarathon | 1:30:00 | 4:16 |
| Halbmarathon | 1:40:00 | 4:44 |
| Halbmarathon | 1:45:00 | 4:59 |
| Halbmarathon | 1:50:00 | 5:13 |
| Halbmarathon | 2:00:00 | 5:41 |
| Halbmarathon | 2:15:00 | 6:24 |
| Halbmarathon | 2:30:00 | 7:07 |
| 10 km | 40:00 | 4:00 |
| 10 km | 45:00 | 4:30 |
| 10 km | 50:00 | 5:00 |
| 10 km | 55:00 | 5:30 |
| 10 km | 1:00:00 | 6:00 |
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Teile deine Zielzeit in Minuten durch die Distanz. Vier Stunden sind 240 Minuten, geteilt durch 42,195 km ergibt das 5:41 min/km. Für den Halbmarathon teilst du durch 21,0975 km. Der Rechner nimmt dir das ab und liefert dazu die Zwischenzeiten alle fünf Kilometer und an der Halbmarathonmarke. Die kannst du dir auf ein Pace-Band schreiben oder in deine Uhr übernehmen.
Die Prognose nutzt die Formel von Peter Riegel: Mit jeder Verdopplung der Strecke wirst du pro Kilometer etwas langsamer. Am verlässlichsten ist sie, wenn die Ausgangszeit frisch ist und du für die längere Strecke auch trainiert hast. Aus einer 5-km-Zeit auf den Marathon zu schließen, geht bei wenig Wochenumfang oft zu optimistisch aus. Eine aktuelle Halbmarathonzeit ist die bessere Grundlage.
Wer die ersten Kilometer zu schnell angeht, zahlt hinten doppelt. Lauf die erste Hälfte im Zielpace oder ein paar Sekunden langsamer und halte das Tempo bis Kilometer 30. Gelingt dir danach noch eine Steigerung, ist das ein negativer Split. Plane außerdem ein paar Sekunden pro Kilometer schneller als rechnerisch nötig: Deine Uhr misst in Kurven und Verpflegungszonen meist mehr als 42,2 km.
In YOUB legst du deinen Wettkampf als Ziel an, mit Datum und Zielzeit. Dein Coach leitet daraus die Tempobereiche für Intervalle, Schwellenläufe und lange Läufe ab und gleicht sie mit deinen echten Einheiten ab. Läuft das Training besser oder schlechter als gedacht, passt sich der Plan an, und du weißt rechtzeitig, ob die Zielzeit hält. Probier es aus: 4 Wochen kostenlos testen.
Genau 4:00:00 sind 5:41 min/km. Damit es sicher unter vier Stunden bleibt, plane eher 5:35 min/km: Die Strecke ist auf der Ideallinie vermessen, deine Uhr zeigt am Ende meist ein paar hundert Meter mehr.
Auch hier sind es 5:41 min/km für genau 2:00:00. Mit etwas Puffer läufst du 5:35 min/km und kommst bei rund 1:58 h ins Ziel.
Mit der Riegel-Formel: Zeit mal (neue Distanz durch alte Distanz) hoch 1,06. Aus 50:00 Minuten über 10 km werden so rund 3:50 h im Marathon. Das gilt nur, wenn du auch für den Marathon trainiert hast, also mit regelmäßigen langen Läufen. Sonst fällt die echte Zeit meist langsamer aus.
Das hängt von deinem Training ab, nicht von einer Durchschnittszeit. Lauf vorher einen Halbmarathon und nimm dessen Prognose als Obergrenze. Beim ersten Marathon ist ein Puffer von zehn bis fünfzehn Minuten klug. Ins Ziel zu kommen und die zweite Hälfte nicht zu leiden, ist das bessere erste Ziel als eine runde Zahl.
Du läufst die zweite Hälfte schneller als die erste. Das gelingt nur, wenn du am Anfang diszipliniert bleibst. Für die meisten Hobbyläufer:innen ist ein gleichmäßiges Tempo das realistischere Ziel, mit einer kleinen Steigerung auf den letzten Kilometern.
Offizielle Strecken werden auf der kürzesten möglichen Linie vermessen. Im Rennen läufst du Kurven weiter aus, wechselst die Seite und weichst an Verpflegungsständen aus, dazu kommt die GPS-Ungenauigkeit. 300 bis 500 Meter mehr sind normal. Darum lohnt sich ein Zielpace, der ein paar Sekunden schneller ist als rechnerisch nötig.
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