
Der Büscherl-Trail führt dich auf 17 Kilometern vom Sportplatz in Falkenfels hinaus in den Vorderen Bayerischen Wald, fast durchgehend über Trails und Waldwege. Entschieden wird der Tag am langen Anstieg Richtung Siglbrunn im ersten Drittel: Wer ihn mit Plan hinaufgeht, hat auf dem langen, welligen Rückweg nach Falkenfels noch Beine.
Start und Ziel liegen am Sportplatz in Falkenfels, dazwischen liegt eine Runde durch den Vorderen Bayerischen Wald. Gelaufen wird überwiegend auf Trails und Waldwegen, Asphalt gibt es nur auf kurzen Stücken. Auf der großen Runde passierst du eine Kontrollstelle bei Büscherl.
Ein erster Hügel ab Kilometer 0,7 bringt dich rund 70 Höhenmeter hinauf, danach fällt der Weg wieder bis unter das Startniveau. Ab etwa Kilometer 3,6 beginnt das Herzstück der Strecke, der Anstieg Richtung Siglbrunn: knapp zweieinhalb Kilometer lang und im Schnitt fast zehn Prozent steil. Oben auf rund 700 Metern bleibt der Kurs bis etwa Kilometer 8,5 auf einer Höhe, erst dann beginnt er langsam abzufallen.
Der Rückweg nach Falkenfels ist kein reines Bergab. Bei Kilometer 13 liegt die Strecke wieder unter 520 Metern, und es folgt ein kurzer, steiler Gegenanstieg mit knapp 50 Höhenmetern. Ein welliges Stück trennt ihn vom letzten Abstieg, der ab Kilometer 15,6 zurück zum Sportplatz führt.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|---|---|---|---|---|
| km 0,7 | 1,2 km | 6,1 % | 11,8 % | +70 m | — |
| km 3,6 | 2,4 km | 9,9 % | 17,9 % | +236 m | Kat. 3 |
| km 9,9 | 0,5 km | 3,5 % | 4,5 % | +16 m | — |
| km 11,1 | 0,4 km | 4,9 % | 6,9 % | +20 m | — |
| km 13,1 | 0,6 km | 7,9 % | 17,5 % | +49 m | — |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Mehr als ein Drittel der Strecke geht bergab, nur rund ein Zehntel ist flach. Die harte Arbeit steckt also im ersten Drittel, die Zeit holst du dir auf dem langen Rückweg. Den ersten Hügel ab Kilometer 0,7 läufst du locker, denn gleich danach geht es wieder hinunter, und das eigentliche Rennen kommt erst.
Rennentscheidend ist der Anstieg Richtung Siglbrunn. Bei fast zehn Prozent im Schnitt und Rampen bis gegen 18 Prozent ist er in den steilen Stücken für die meisten ein Gehanstieg. Wechsle früh in einen kräftigen, gleichmäßigen Gehschritt, statt dich an der Laufform festzuhalten, und lauf oben auf dem ebenen Stück bewusst wieder an.
Die Falle liegt danach. Vom höchsten Bereich bis Kilometer 13 geht es über mehrere Kilometer überwiegend bergab, und auf Waldwegen ist die Versuchung groß, hier Zeit gutzumachen. Wer die Oberschenkel dort verbrennt, zahlt am kurzen, steilen Gegenanstieg und auf den Wellen bis zum Ziel.

Für 17 Kilometer mit knapp 500 Höhenmetern auf Trails solltest du je nach Niveau mit etwa 1:30 bis 2:30 Stunden rechnen. Die Belastung ist überwiegend aerob, unterbrochen von einem langen, harten Block am Anstieg Richtung Siglbrunn und einigen kurzen Spitzen auf den Wellen der zweiten Hälfte.
Der Schlüssel ist ein Anstieg von über 230 Höhenmetern früh im Rennen. Übe ihn mit Bergintervallen von zehn bis fünfzehn Minuten an steilen Waldwegen und wechsle dabei zwischen Laufen und zügigem Gehen, bis du weißt, ab welcher Steigung Gehen dich schneller und frischer nach oben bringt.
Ebenso wichtig ist Bergablaufen unter Ermüdung, denn nach dem Anstieg folgen viele Kilometer, die überwiegend abwärts führen. Hänge in deinen langen Läufen bewusst einen längeren Abstieg an eine harte Steigung und lauf danach noch einige wellige Kilometer, damit Oberschenkel und Fußgelenke lernen, auch spät im Rennen kontrolliert zu arbeiten.
Da der Kurs fast ganz über Trails und Waldwege führt, gehören die langen Einheiten auf weichen, unebenen Untergrund statt auf Asphalt. Lauf sie in den Schuhen, die du im September tragen willst, damit Halt und Dämpfung auf Waldboden vor dem Renntag geklärt sind.

Lade die Strecke von Büscherl-Trail als GPX-Datei für Uhr oder Radcomputer herunter.
Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
Büscherl-Trail ist 17 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Büscherl-Trail hat rund 485 Höhenmeter auf 17 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Büscherl-Trail ist als Bergig (Hilly) eingestuft, im Schnitt 27,9 Höhenmeter pro Kilometer. 10 % der Strecke sind flach, 30 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 12 % sind steiler als 6 %.
Der schwerste Anstieg von Büscherl-Trail beginnt bei Kilometer 3,6, ist 2,4 km lang, steigt im Schnitt 9,9 % an und bringt 236 Höhenmeter. Bewertung nach Radsport-Konvention: Kat. 3. Insgesamt sind 5 Anstiege erfasst.
Ja, Büscherl-Trail ist als Rundkurs angelegt: Start und Ziel liegen am selben Ort.
Ja. Die Strecke von Büscherl-Trail steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für Büscherl-Trail sollte die Vorbereitung 17 km, 485 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für Büscherl-Trail sollte 17 km, 485 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Büscherl-Trail findet am 12. September 2027 statt.
Büscherl-Trail findet in Falkenfels, Germany statt.
Bei Büscherl-Trail stehen 2 Distanzen zur Wahl — Büscherl-Trail 17 km: 17 km; Büscherl-Trail kurz 9 km: 9 km.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: sv-falkenfels.de. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.