
Mit 102 Kilometern ist der DXT 103K die längste Strecke des Dolomiti Extreme Trail im Val di Zoldo und zählt zu den längeren Distanzen mit UTMB- und ITRA-Qualifikation. Entschieden wird die Runde nicht an einem einzelnen Berg, sondern daran, was nach Kilometer 75 für die letzten beiden großen Aufstiege noch übrig ist.
Die Runde kommt früh zur Sache. Bei Kilometer 3 beginnt der erste lange Aufstieg mit fast 490 Höhenmetern. Kurz nach Kilometer 8 folgt ein noch härterer, knapp drei Kilometer mit rund 20 Prozent im Schnitt. Zwischen Kilometer 26 und 46 verdichtet sich der Kurs dann zum schwersten Block des Tages. Vier Aufstiege folgen dicht aufeinander, darunter die Wand bei Kilometer 34, die auf nicht einmal zwei Kilometern 438 Höhenmeter gewinnt.
Danach bleiben die großen Rampen fast 30 Kilometer lang aus, doch Ruhe kehrt nicht ein: Rund ein Drittel aller Höhenmeter steckt in kürzeren Gegenanstiegen zwischen den langen Aufstiegen. Bei Kilometer 75 steht dann der längste Anstieg der zweiten Hälfte im Weg, 547 Höhenmeter am Stück. Acht Kilometer später folgt der letzte große mit 341 Höhenmetern. Beide teilst du dir mit dem 72K. Die verbleibenden gut 15 Kilometer führen zurück hinunter zum Ausgangspunkt.
Der 103K eröffnet am 11. Juni gemeinsam mit dem 72K ein Programm, das sich über drei Tage durch das Val di Zoldo zieht und erst am 13. Juni mit den kurzen Strecken endet. Am Start steht also das erste und längste Kapitel dieser Tage: eine Bergrunde, die rund 5.500 Höhenmeter hinauf und ebenso viele wieder hinunter verlangt.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|---|---|---|---|---|
| km 3 | 3,4 km | 14,6 % | 24,4 % | +488 m | Kat. 2 |
| km 8,5 | 2,8 km | 20,3 % | 36,4 % | +573 m | Kat. 2 |
| km 26,1 | 2,4 km | 15,8 % | 34,8 % | +374 m | Kat. 2 |
| km 33,9 | 1,8 km | 24,7 % | 41 % | +438 m | Kat. 2 |
| km 37,5 | 3,5 km | 11,1 % | 20,3 % | +390 m | Kat. 2 |
| km 43,7 | 2,3 km | 16,7 % | 32,6 % | +384 m | Kat. 2 |
| km 74,7 | 3,7 km | 15 % | 25,6 % | +547 m | Kat. 2 |
| km 83,3 | 2,6 km | 13,2 % | 19 % | +341 m | Kat. 2 |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Die ersten zwölf Kilometer bringen schon über 1.000 Höhenmeter, und das Feld ist dort noch frisch und dicht. Geh beide Aufstiege so an, als wäre es der fünfte des Tages: Bei 20 Prozent wandert ohnehin fast jeder, und wer hier läuft, gewinnt Minuten und bezahlt sie später in Stunden.
Der Block zwischen Kilometer 26 und 46 ist der Abschnitt, den du überstehen musst, nicht der, den du gewinnst. Wichtig ist, ihn mit stabilem Magen zu verlassen, denn von dort an kommt die Strecke, auf der sich noch laufen lässt. Das ist zugleich die Falle: Nach so viel Steilem fühlen sich die Wellen ab Kilometer 46 leicht an, und wer sie zu schnell nimmt, steht bei Kilometer 75 leer vor dem nächsten großen Aufstieg.
Dort fällt die Entscheidung. Wer die beiden letzten Aufstiege noch gleichmäßig steigen kann, überholt auf diesem Stück viele, die vorn liefen. Heb dir außerdem etwas für den Rückweg auf: Die Oberschenkel haben bis dahin Tausende Tiefenmeter hinter sich, und das letzte Gefälle läuft nur, wer sie nicht schon vorher verbraucht hat.

Rechne je nach Form mit etwa 16 bis 26 Stunden, also mit mehr Zeit, als ein Junitag hell ist. Die Belastung bleibt fast durchgehend aerob, doch sie ist kein gleichmäßiger Dauerlauf: Lange Passagen im steilen Gehen wechseln mit Bergablaufen, das vor allem die Muskulatur belastet, nicht die Lunge.
Der entscheidende Trainingsreiz ist steiles Wandern unter Last. Such dir die steilste Rampe in deiner Nähe und übe an Gefällen um 20 Prozent, wie lange du ein zügiges Gehen halten kannst, ohne dass der Puls davonläuft. Wenn du mit Stöcken läufst, gehört diese Technik in jede Bergeinheit, weil sie sich erst am Renntag nicht mehr lernen lässt.
Ebenso wichtig sind die letzten 30 Kilometer. Lege deine längsten Einheiten so an, dass die meisten Höhenmeter im zweiten Teil liegen, und laufe auch bergab, wenn die Beine schon müde sind. Mehrere Tage hintereinander mit langen Bergläufen bereiten besser auf die Aufstiege ab Kilometer 75 vor als ein einzelner Riesenlauf. Da der Start auf den 11. Juni fällt, liegt dieser Block im April und Mai.
Übe Essen und Trinken bei langsamem Steigen, nicht nur im flachen Lauftempo, denn hier entscheidet sich, ob der Magen die zweite Hälfte mitträgt. Mindestens eine lange Einheit gehört außerdem mit Stirnlampe in die Dunkelheit, damit die Nacht im Rennen nicht deine erste auf dem Trail ist.

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Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
Dolomiti Extreme Trail 2027 ist 102 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Dolomiti Extreme Trail 2027 hat rund 5.519 Höhenmeter auf 102 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Dolomiti Extreme Trail 2027 ist als Hochalpin (Mountainous) eingestuft, im Schnitt 55,1 Höhenmeter pro Kilometer. 8 % der Strecke sind flach, 18 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 28 % sind steiler als 6 %.
Der schwerste Anstieg von Dolomiti Extreme Trail 2027 beginnt bei Kilometer 8,5, ist 2,8 km lang, steigt im Schnitt 20,3 % an und bringt 573 Höhenmeter. Bewertung nach Radsport-Konvention: Kat. 2. Insgesamt sind 8 Anstiege erfasst.
Ja, Dolomiti Extreme Trail 2027 ist als Rundkurs angelegt: Start und Ziel liegen am selben Ort.
Ja. Die Strecke von Dolomiti Extreme Trail 2027 steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für Dolomiti Extreme Trail 2027 sollte die Vorbereitung 102 km, 5.519 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für Dolomiti Extreme Trail 2027 sollte 102 km, 5.519 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Dolomiti Extreme Trail 2027 findet am 11. Juni 2027 statt.
Dolomiti Extreme Trail 2027 findet in Val di Zoldo, Italy statt.
Bei Dolomiti Extreme Trail 2027 stehen 6 Distanzen zur Wahl — DXT 103K: 102 km; DXT 72K: 76 km; DXT 55K: 58 km; DXT 35K: 38 km; DXT 22K: 21 km (Halbmarathon); DXT 11K: 13 km.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: dolomitiextremetrail.com. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.