
Insanity ist beim Faultline Ultra die ganze Reise in einem Stück: 161 Kilometer von Punkt zu Punkt, vom Ramaroa Centre bis ins Zentrum von Wellington, über die Hügel, die das Wochenende miteinander verbindet. Rund 5.600 Höhenmeter verteilen sich auf viele kurze, steile Rampen statt auf einen großen Berg, und genau darauf muss deine Vorbereitung zielen.
Die Strecke verbindet Parks und Orte rund um Wellington: die Kāpiti-Küste, den Belmont Regional Park, Porirua, den Makara Peak, Zealandia und Waimapihi, bevor sie in der Innenstadt endet. Es ist ein Trailkurs, der dich nicht auf einen Gipfel führt, sondern von Hügelzug zu Hügelzug, und das Ziel liegt nicht dort, wo du losgelaufen bist. Sechs Hubs und elf Verpflegungsstellen gliedern den Tag in überschaubare Abschnitte.
Der erste ernste Anstieg kommt bei Kilometer 13,7: 2,6 Kilometer mit fast 13 Prozent im Schnitt und Spitzen um 28 Prozent, das steilste lange Stück des ganzen Rennens. Bei Kilometer 47 und 49 folgen zwei Rampen kurz hintereinander, bei Kilometer 62,5 mit 3,7 Kilometern der längste Aufstieg. Danach wird es nicht flacher, nur unregelmäßiger: Bei Kilometer 85 kommen auf drei Kilometern Abschnitte über 30 Prozent.
Im letzten Drittel liegen die Anstiege weiter auseinander, aber der bei Kilometer 130 zieht sich noch einmal über mehr als dreieinhalb Kilometer. Zwischen allen markanten Rampen liegt ein ständiges Auf und Ab; nur gut ein Zehntel der Strecke ist wirklich flach, und fast so viel Weg führt steil bergab wie steil bergauf.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|---|---|---|---|---|
| km 13,7 | 2,6 km | 12,7 % | 27,9 % | +331 m | Kat. 2 |
| km 24,3 | 1,7 km | 11,1 % | 18 % | +191 m | Kat. 3 |
| km 47,1 | 1,8 km | 9,2 % | 23 % | +168 m | Kat. 3 |
| km 49,1 | 2,1 km | 10,7 % | 26,6 % | +222 m | Kat. 3 |
| km 62,6 | 3,7 km | 5,6 % | 23,3 % | +209 m | Kat. 3 |
| km 85,4 | 3 km | 7 % | 31,3 % | +211 m | Kat. 3 |
| km 100,7 | 2,5 km | 5,8 % | 15,4 % | +144 m | Kat. 4 |
| km 130,4 | 3,7 km | 5,9 % | 16,9 % | +217 m | Kat. 3 |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Bei einem Rennen dieser Länge entscheidet nicht die Kraft auf einer einzelnen Rampe, sondern wie wenig dich die vielen Rampen zusammen kosten. Geh jeden steilen Abschnitt von Anfang an und lauf nur, was du auch nach 20 Stunden noch laufen könntest. Die sechs Hubs sind deine Messpunkte: Plane die Etappen von Hub zu Hub und vergleiche dort, nicht auf der Uhr, ob du im Plan bist.
Die Falle steht früh. Der Anstieg bei Kilometer 13,7 ist der steilste lange Abschnitt, und du triffst ihn mit frischen Beinen in der Gruppe; wer ihn hochdrückt, bezahlt dafür ab Kilometer 85, wo die nächsten 30-Prozent-Stücke warten.
Entschieden wird das Rennen zwischen Kilometer 85 und 130, wenn die Nacht, die Ermüdung und die steilen Abfahrten zusammenkommen. Wer dort noch kontrolliert bergab läuft, statt bremsend zu stolpern, hat für den letzten langen Anstieg und den Einlauf in die Stadt genug übrig.

Für die meisten Altersklassenläufer dauert Insanity zwischen 24 und 36 Stunden, und das bedeutet mindestens eine Nacht auf dem Trail. Die Belastung ist durchgehend aerob, aber nie gleichmäßig: Eine lange Folge kurzer Steilstücke wechselt mit Abfahrten, die mehr in die Oberschenkel gehen als jeder Anstieg.
Das Rennen entscheidet sich in der zweiten Hälfte, wenn steile Rampen auf ermüdete Beine treffen. Trainiere deshalb Back-to-Back-Wochenenden mit langen Läufen an zwei Tagen hintereinander, beide mit vielen Höhenmetern, und hänge die härtesten Anstiege ans Ende. Steiles Gehen mit Stöcken oder Händen auf den Oberschenkeln ist hier keine Notlösung, sondern deine Hauptfortbewegung bergauf.
Abfahrten brauchen eigenes Training: Exzentrische Kraft und wiederholtes Bergablaufen auf Trails bereiten die Beine auf rund 5.600 Meter Abstieg vor. Übe dazu Nachtläufe mit Stirnlampe auf technischem Untergrund, damit dein Tritt im Dunkeln nicht unsicher wird.
Mit elf Verpflegungsstellen und sechs Hubs ist die Versorgung dicht, doch über einen ganzen Tag und eine Nacht musst du regelmäßig essen können. Teste deine Ernährung auf langen Trainingsläufen, bis sie auch nach zwölf Stunden noch funktioniert.

Lade die Strecke von Faultline Ultra als GPX-Datei für Uhr oder Radcomputer herunter.
Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
Faultline Ultra ist 161,43 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Faultline Ultra hat rund 5.584 Höhenmeter auf 161,43 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Faultline Ultra ist als Hochalpin (Mountainous) eingestuft, im Schnitt 34,6 Höhenmeter pro Kilometer. 12 % der Strecke sind flach, 28 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 17 % sind steiler als 6 %.
Der schwerste Anstieg von Faultline Ultra beginnt bei Kilometer 13,7, ist 2,6 km lang, steigt im Schnitt 12,7 % an und bringt 331 Höhenmeter. Bewertung nach Radsport-Konvention: Kat. 2. Insgesamt sind 8 Anstiege erfasst.
Nein, Faultline Ultra ist eine Punkt-zu-Punkt-Strecke: Start und Ziel liegen an verschiedenen Orten.
Ja. Die Strecke von Faultline Ultra steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für Faultline Ultra sollte die Vorbereitung 161,43 km, 5.584 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für Faultline Ultra sollte 161,43 km, 5.584 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Faultline Ultra findet am 24. April 2027 statt.
Faultline Ultra findet in Wellington, New Zealand statt.
Bei Faultline Ultra stehen 6 Distanzen zur Wahl — 161 km — Insanity: 161,43 km; 103 km — The World's End: 103,59 km; 53 km — Shake and Bake: 53,71 km; 25 km — After Shock: 25,91 km; 12 km — The Tremor: 11,97 km; 6 km — Magnitude 6.0: 5,74 km.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: faultlineultra.co.nz. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.