
Der Shorttrail ist die kürzeste Runde des HunsbuckelTrail in Laubach und die einzige, die oben im Hunsrück bleibt: zwölf Kilometer mit wenig Höhenverlust und einem einzigen Anstieg, den du wirklich spürst. Wer hier antritt, läuft ein Tempo-Rennen auf Trails, und genau darauf sollte die Vorbereitung zielen.
Schauplatz ist der Hunsrück, eine Landschaft aus Wäldern, Tälern und Schluchten, und das Teilnehmerlimit der Veranstaltung liegt bei 600. Start und Ziel sind in Laubach, und die Runde entfernt sich kaum von dessen Höhenlage: Zwischen tiefstem und höchstem Punkt liegen nur gut 40 Meter, während die beiden längeren Strecken desselben Tages weit darunter führen.
Die ersten sechs Kilometer pendeln sanft zwischen 465 und 490 Metern und bringen dich bei Kilometer 5 an die einzige Verpflegungsstelle. Danach fällt der Weg auf sein tiefstes Niveau, und es folgt, was diesen Kurs ausmacht: Bei Kilometer 7,7 setzt ein gleichmäßiger Anstieg über gut 800 Meter an, der dich auf den höchsten Punkt der Schleife hebt. Steil ist er mit rund vier Prozent nicht, aber er kommt genau dann, wenn das Tempo der ersten Hälfte in den Beinen sitzt.
Der Rest der Runde läuft wellig auf der Höhe weiter und fällt auf den letzten zwei Kilometern leicht nach Laubach ab. Damit bleibt der Shorttrail ein Lauf ohne Pause, aber auch ohne Stelle, an der du gehen musst.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|---|---|---|---|---|
| km 7,7 | 0,8 km | 4 % | 5,2 % | +33 m | — |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Knapp 100 Höhenmeter auf zwölf Kilometern teilst du nicht mit Gehpausen ein: Fast alles ist laufbar, nichts ist steil. Du kannst also früh in einen kontrollierten, harten Rhythmus finden und die kleinen Wellen der ersten sechs Kilometer mitnehmen, statt jede Bodenwelle zum Antritt zu machen.
Entschieden wird die Runde zwischen Kilometer 7 und 9, und die Falle liegt direkt davor. Ab Kilometer 6 geht es leicht bergab, das Tempo steigt wie von selbst, und der Anstieg stellt dann die Rechnung dafür. Nimm im Gefälle etwas Druck heraus, geh mit gleicher Anstrengung statt gleicher Geschwindigkeit in die Steigung und beschleunige erst, wenn du oben bist.
Von dort sind es noch gut dreieinhalb Kilometer, und wer dann Luft hat, gewinnt auf dem welligen Stück die meisten Plätze, weil das Finale bis ins Ziel leicht fällt. Die Verpflegung bei Kilometer 5 kostet dich bei dieser Renndauer höchstens einen Schluck im Vorbeilaufen.

Rechne mit 1:05 bis 1:35 Stunden. Das ist eine Belastung im Bereich der Schwelle: überwiegend aerob, aber so zügig, dass Laufökonomie genauso zählt wie Ausdauer. Harte Spitzen erzwingt das Gelände kaum, weil es keine steilen Rampen gibt, die Intensität kommt allein aus dem Tempo, das du über die gesamte Dauer hältst.
Der Schlüssel ist, nach acht zügigen Kilometern noch sauber bergauf zu laufen. Baue deshalb Tempodauerläufe von 30 bis 45 Minuten ein, deren letztes Viertel ansteigt, oder Intervalle von fünf Minuten an einem Hügel mit vier Prozent, die du im Rhythmus statt im Sprint läufst. Wichtig ist der Übergang: leicht bergab schnell, dann ohne Tempoeinbruch in die Steigung. Eine gute Generalprobe sind sechs wellige Kilometer, dann ein zügiger Hügel von 800 Metern und zwei weitere Kilometer im Renntempo, damit du lernst, oben sofort wieder Tritt zu fassen.
Weil die Runde über Trails führt und das Tempo trotzdem hoch ist, gehört mindestens eine schnelle Einheit pro Woche auf Waldwege oder Pfade. Zügige Schritte auf unebenem Boden fordern Fußgelenke und Konzentration auf eine Art, die Straße und Bahn nicht trainieren.
Mit dem Renntermin am 15. August fallen deine wichtigsten Einheiten in den Juli und die ersten Augusttage. Ein Testlauf über zehn Kilometer auf welligem Gelände rund drei Wochen vorher zeigt dir, welche Pace du am Renntag von Laubach aus anschlagen kannst.

Lade die Strecke von HunsbuckelTrail (HuBuT) als GPX-Datei für Uhr oder Radcomputer herunter.
Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
HunsbuckelTrail (HuBuT) ist 12,1 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
HunsbuckelTrail (HuBuT) hat rund 99 Höhenmeter auf 12,1 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
HunsbuckelTrail (HuBuT) ist als Hügelig (Rolling) eingestuft, im Schnitt 8,2 Höhenmeter pro Kilometer. 31 % der Strecke sind flach, 30 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 0 % sind steiler als 6 %.
Der schwerste Anstieg von HunsbuckelTrail (HuBuT) beginnt bei Kilometer 7,7, ist 0,8 km lang, steigt im Schnitt 4 % an und bringt 33 Höhenmeter.
Ja, HunsbuckelTrail (HuBuT) ist als Rundkurs angelegt: Start und Ziel liegen am selben Ort.
Ja. Die Strecke von HunsbuckelTrail (HuBuT) steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für HunsbuckelTrail (HuBuT) sollte die Vorbereitung 12,1 km, 99 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für HunsbuckelTrail (HuBuT) sollte 12,1 km, 99 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
HunsbuckelTrail (HuBuT) findet am 15. August 2027 statt.
HunsbuckelTrail (HuBuT) findet in Laubach, Germany statt.
Bei HunsbuckelTrail (HuBuT) stehen 3 Distanzen zur Wahl — Shorttrail: 12,1 km; Halftrail: 28,94 km; Longtrail: 47,05 km.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: hunsbuckel-trail.de. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.