
Das Rainier to Ruston Relay schickt Zweier-, Dreier-, Vierer- oder Sechserteams in zwölf Abschnitten über 50 Meilen, von den Ausläufern des Mount Rainier bis ans Wasser am Ruston Way in Tacoma. Der alte Bahnkorridor fällt so sanft, dass nicht das Gelände den Tag entscheidet, sondern die Frage, wer welche Abschnitte läuft und was die Beine beim letzten Einsatz noch hergeben.
Die Route folgt dem Foothills Trail, einem historischen Bahnkorridor, aus der Nähe des Mount Rainier als Punkt-zu-Punkt-Strecke hinunter nach Tacoma. Auf den ersten zehn Kilometern passiert noch wenig: Der Start liegt auf knapp 230 Metern, und kurz vor Kilometer fünf steht eine kleine Rampe von gut 500 Metern. Danach verliert die Strecke bis etwa Kilometer 28 den größten Teil ihrer Höhe, gleichmäßig und ohne jede Steilheit. Um Kilometer 30 steigt sie sogar leicht an, und die letzten 50 Kilometer ziehen sich fast eben bis knapp über Meereshöhe.
Zwölf Abschnitte sind es, im Schnitt knapp sieben Kilometer, und die Zwölf lässt sich durch jede der vier Teamgrößen teilen. Bei gleichmäßiger Aufteilung läufst du im Sechserteam zweimal und kommst auf rund 13 Kilometer, im Viererteam dreimal, im Dreierteam viermal. Zu zweit sind es sechs Einsätze und etwa 40 Kilometer, ein knapper Marathon in Stücken. Dieselbe Strecke ist je nach Meldung ein Tempotag oder eine lange Ausdauerprobe.
Das Rennen ist zugleich eine Spendenaktion für die Foothills Rails-to-Trails Coalition, du läufst also zugunsten genau der Art von Bahnweg, auf der du unterwegs bist. Mit dem Zieleinlauf endet der Tag nicht: Dort, wo die Strecke am Ruston Way das Wasser erreicht, wartet das Zielfestival mit Craft-Beer-Garten, Essen und Musik.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|---|---|---|---|---|
| km 4,8 | 0,6 km | 4,5 % | 7 % | +26 m | — |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Das Bergab dieser Staffel ist ungleich verteilt, und danach richtet sich dein Plan. Zwischen Kilometer 10 und 28 trägt dich die Trasse ein wenig, wer dort läuft, darf bei gleicher Anstrengung etwas schneller sein. Alle anderen Abschnitte rechnest du wie flache Läufe und steuerst sie über Atmung und Rhythmus, nicht über die Erwartung, es müsse von selbst rollen.
Entschieden wird das Rennen im ebenen Teil hinter Kilometer 50. Dort steckt jedem mindestens ein Einsatz in den Beinen, in kleinen Teams mehrere, und kein Gefälle hilft mehr. Legt deshalb vorher fest, wer welche Abschnitte läuft, und setzt eure stärkste Person so ein, dass sie auch hinten noch liefert. Jede Übergabe ohne Suchen spart Zeit, die auf ebener Strecke nur mühsam zurückkommt.
Die Falle liegt ganz vorne: frische Beine, leichtes Gefälle, das Team am Wechsel. Tempo fühlt sich dort billig an und wird hinten teuer bezahlt, weil ab dem zweiten Einsatz fast nur noch ebener Boden wartet.

Als Team seid ihr je nach Stärke etwa sieben bis zehn Stunden unterwegs, dein eigener Anteil hängt an der Meldung. Die Belastung ist gleichmäßig und aerob, ohne Anstiege, die sie unterbrechen, kommt aber anders als im Solorennen in Blöcken. Plane dein Training deshalb für deine Rolle, nicht für die ganzen 80 Kilometer.
Im Sechserteam läufst du zwei Einsätze von im Schnitt knapp sieben Kilometern, das ist Tempoarbeit: Dauerläufe knapp unter der Schwelle und längere Blöcke, in denen du auf ebenem Untergrund gleichmäßig hart bleibst. Zu zweit oder zu dritt zählt zuerst der Umfang, und das Tempo rückt in Richtung Marathon.
Die wichtigste Einheit ist der zweite Start, weil das Rennen daran hängt. Lauf einen Tempoblock, ruh dich aus und lauf dann noch einmal im selben Tempo. Die Pause richtet sich nach deinem Team: Bei sechs Leuten liegen zwischen deinen Einsätzen gut drei Stunden, zu zweit im direkten Wechsel nur die gut 40 Minuten eines Abschnitts. Übe auch, nach dem Sitzen schnell wieder in den Schritt zu finden, und probt die Übergaben mindestens einmal gemeinsam.
Der Termin Anfang Juni legt den Kern deiner Vorbereitung ins Frühjahr, das Rennen selbst ist ein Sommertermin. Lege deshalb einige Einheiten bewusst in die wärmere Tageszeit. Trainiere außerdem, zwischen zwei Belastungen zu essen und zu trinken, denn genau dort liegt am Renntag deine Verpflegung. Der Ausrichter rät, die Streckendatei mitzuführen, teste also vorab die Navigation auf deiner Uhr.

Lade die Strecke von Rainier to Ruston Relay als GPX-Datei für Uhr oder Radcomputer herunter.
Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
Rainier to Ruston Relay ist 80,47 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Rainier to Ruston Relay hat rund 180 Höhenmeter auf 80,47 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Rainier to Ruston Relay ist als Flach eingestuft, im Schnitt 2,3 Höhenmeter pro Kilometer. 81 % der Strecke sind flach, 6 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 0 % sind steiler als 6 %.
Der schwerste Anstieg von Rainier to Ruston Relay beginnt bei Kilometer 4,8, ist 0,6 km lang, steigt im Schnitt 4,5 % an und bringt 26 Höhenmeter.
Nein, Rainier to Ruston Relay ist eine Punkt-zu-Punkt-Strecke: Start und Ziel liegen an verschiedenen Orten.
Ja. Die Strecke von Rainier to Ruston Relay steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für Rainier to Ruston Relay sollte die Vorbereitung 80,47 km, 180 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für Rainier to Ruston Relay sollte 80,47 km, 180 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Rainier to Ruston Relay findet am 5. Juni 2027 statt.
Rainier to Ruston Relay findet in Tacoma, United States statt.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: rainiertoruston.com. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.