
Die 25 Kilometer sind der kürzeste Zugang zur Thames Path Ultra Challenge: ab Putney Bridge auf dem Thames Towpath flussaufwärts, praktisch ohne Steigung. Gehen, Joggen und Laufen sind hier gleichermaßen vorgesehen, deshalb beginnt deine Vorbereitung mit einer Entscheidung, nämlich welche dieser drei Varianten dein Tag werden soll.
Start ist an der Putney Bridge, von dort folgst du dem Thames Towpath flussaufwärts. Für dich ist das nur das erste Stück der Route nach Henley: Die 25 Kilometer sind der Auftakt jener Linie, auf der die längeren Distanzen weiterziehen, und als Punkt-zu-Punkt-Strecke führen sie nicht nach Putney zurück.
Höhenmeter spielen kaum eine Rolle. Der Weg bleibt zwischen vier und zehn Metern über dem Meer, die Summe von rund 50 Metern entsteht aus lauter Kleinigkeiten. Eine Stelle, an der sich das Tempo von selbst regelt, gibt es damit nicht, und auch keine, an der die Strecke für dich entscheidet. Du gibst den Takt vor, vom ersten bis zum letzten Kilometer.
Mehr als 3.000 Teilnehmende sind bei der Veranstaltung dabei, und am Towpath teilen sich Gehende, Joggende und Laufende denselben Weg. Die Strecke ist beschildert und läuft mit GPS-Tracking, die Rastpunkte liegen etwa alle 12,5 Kilometer. Für dich heißt das: ein Halt mit Essen und Trinken ungefähr zur Halbzeit, medizinische Betreuung inklusive. Ein Ultra ist diese Distanz nicht, sie ist eher der Einblick in das, was die anderen an diesem Wochenende vor sich haben.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Wer läuft, bekommt hier eine reine Tempostrecke: Kein Anstieg bremst, also entscheidet allein deine Atmung, was geht. Teile die Strecke als gleichmäßigen Dauerlauf ein, mit einer ersten Hälfte, die sich fast zu leicht anfühlt, und überlege erst nach dem Rastpunkt zur Halbzeit, ob du zulegst. Wer geht, wählt einen Schritt, der fünf Stunden trägt, nicht einen, der auf dem ersten Kilometer gut aussieht.
Die Falle ist, flach mit leicht zu verwechseln. Ein etwas zu schnelles Anfangstempo kostet auf dem Towpath zunächst nichts, weil dich keine Steigung warnt. Die Rechnung kommt nach etwa 18 Kilometern, und dann gibt es keinen Geländewechsel, der die Muskeln anders fordert und sie entlastet.
Genau dort entscheidet sich auch dein Ergebnis. Die letzten sieben Kilometer verlangen dieselbe Bewegung wie die ersten, nur dass sie nun Konzentration kostet. Halte den Schritt kurz und die Frequenz oben, statt das Tempo über die Kraft zu retten.

Läuferinnen und Läufer sind je nach Form etwa 2:15 bis 3:30 Stunden unterwegs, wer geht, eher fünf bis sechs Stunden. In beiden Fällen ist das eine gleichmäßige aerobe Dauerbelastung ohne Spitzen, denn die Strecke erzeugt keine: kein Anstieg treibt den Puls hoch, keine Abfahrt gibt dir etwas zurück.
Die entscheidende Phase sind die letzten Kilometer, wenn die immer gleiche Bewegung Hüftbeuger und Waden müde gemacht hat. Darum sollte dein langer Lauf in den letzten Wochen auf 18 bis 22 Kilometer wachsen, mit den Schlusskilometern im geplanten Wettkampftempo. Wer geht, baut dieselbe Logik mit Gehstrecken bis etwa 20 Kilometer auf.
Für die Tempovariante lohnt sich pro Woche eine Einheit mit längeren Abschnitten knapp über dem Wettkampftempo, gelaufen auf möglichst ebenem Weg. Die Strecke verlangt keine Bergkraft, sondern die Fähigkeit, ein Tempo lange zu halten, ohne dass das Gelände hilft. Hügelintervalle sind hier verschenkte Energie. Sinnvoller sind Kraftübungen für Hüfte und Wade, die genau jene Muskeln stützen, die auf der Ebene ohne Pause arbeiten.
Der Termin Mitte September legt den Aufbau in den Sommer: Zehn Wochen Vorlauf beginnen Anfang Juli. Probiere in dieser Zeit einmal aus, nach rund zwölf Kilometern kurz zu essen und zu trinken und sofort wieder in den Rhythmus zu finden, denn genau diesen einen Halt hat dein Rennen.

Lade die Strecke von Thames Path Ultra Challenge als GPX-Datei für Uhr oder Radcomputer herunter.
Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
Thames Path Ultra Challenge ist 25 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Thames Path Ultra Challenge hat rund 50 Höhenmeter auf 25 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Thames Path Ultra Challenge ist als Flach eingestuft, im Schnitt 2 Höhenmeter pro Kilometer. 88 % der Strecke sind flach, 5 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 0 % sind steiler als 6 %.
Nein, Thames Path Ultra Challenge ist eine Punkt-zu-Punkt-Strecke: Start und Ziel liegen an verschiedenen Orten.
Ja. Die Strecke von Thames Path Ultra Challenge steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für Thames Path Ultra Challenge sollte die Vorbereitung 25 km, 50 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für Thames Path Ultra Challenge sollte 25 km, 50 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Thames Path Ultra Challenge findet am 11. September 2027 statt.
Thames Path Ultra Challenge findet in London, United Kingdom statt.
Bei Thames Path Ultra Challenge stehen 5 Distanzen zur Wahl — 25 km: 25 km; 50 km: 50 km; 75 km: 75 km; 100 km: 100 km; 100 Mile: 160,93 km.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: ultrachallenge.com. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.