
Der Centurion South Downs Way 50 führt von Worthing nach Eastbourne, rund 80 Kilometer in einer Linie und zum größten Teil auf Trails. Hoch hinaus geht es nie, doch dreimal fällt die Strecke fast auf Meereshöhe und steigt gleich wieder auf die Downs. Wer sich vorbereitet, trainiert deshalb für die späten Anstiege, nicht für die Distanz allein.
Diese Strecke kennt nur eine Richtung: Sie beginnt in Worthing, endet in Eastbourne und kommt nie an den Start zurück. Etwa 85 Prozent sind Trail, der Rest ist Straße. Die ersten sechs Meilen sind der Zubringer zum Chanctonbury Ring, und schon dort steigt es zweimal: gleich nach dem Start, dann ab Kilometer 8 auf rund 220 Meter, nahe der höchsten Lage des ganzen Tages. Von dort bleibst du auf dem South Downs Way.
Der Mittelteil pendelt zwischen Höhenzug und Talgrund. Kurz vor Kilometer 19 bist du praktisch auf Meereshöhe, und der längste Anstieg des Rennens bringt dich von dort rund 200 Meter wieder hinauf. Um Kilometer 36 hält sich der Weg dann über mehrere Kilometer oberhalb von 200 Metern, bevor er bis Kilometer 45 auf etwa 50 Meter absinkt.
Ab dort ändert sich der Charakter. Die längeren Anstiege der ersten Hälfte lagen bei vier bis gut sechs Prozent, die vier der zweiten Hälfte haben alle rund acht. Zwei weitere Male geht es hinunter fast bis ans Meeresniveau, um Kilometer 55 und um Kilometer 67, und jedes Mal direkt wieder hinauf. Der letzte Anstieg folgt ab Kilometer 73. Danach bleiben nur noch ein Abstieg und flache letzte Kilometer hinein nach Eastbourne.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|---|---|---|---|---|
| km 0,2 | 2,8 km | 4,3 % | 10,4 % | +122 m | Kat. 4 |
| km 8,1 | 2,3 km | 6,4 % | 13,2 % | +147 m | Kat. 4 |
| km 19,1 | 3,2 km | 6,3 % | 15,9 % | +200 m | Kat. 3 |
| km 27,8 | 0,9 km | 9,1 % | 15,9 % | +79 m | — |
| km 44,9 | 1,6 km | 7,7 % | 10,3 % | +122 m | Kat. 4 |
| km 55,3 | 2 km | 7,6 % | 21,5 % | +152 m | Kat. 4 |
| km 67,2 | 2,1 km | 8,1 % | 13,9 % | +173 m | Kat. 3 |
| km 72,7 | 1,5 km | 7,8 % | 14,7 % | +120 m | Kat. 4 |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Nur rund ein Zwölftel dieser Strecke ist steil bergauf, und das verführt dazu, fast alles zu laufen. Nimm die Anstiege der ersten 30 Kilometer trotzdem im zügigen Marschschritt, auch den harmlosen direkt nach dem Start. Die sieben Verpflegungsstellen teilen die Linie in acht Abschnitte: Rechne von einer zur nächsten, denn eine Runde, die dich am Start vorbeiführt, gibt es hier nicht.
Entschieden wird der Tag zwischen Kilometer 55 und 75. Die drei letzten Anstiege beginnen jeweils tief unten und bringen zusammen rund 450 Höhenmeter, auf Beinen, die schon mehr als einen Marathon in sich haben. Dein Tempo am Berg zählt dort weniger als die Frage, ob du oben wieder anlaufen kannst. Nach dem ersten dieser Anstiege verliert der Weg bis etwa Kilometer 63 kaum Höhe und zahlt jede aufgesparte Reserve aus.
Die Falle sind die langen Abstiege. Zwischen Kilometer 10 und 18 verlierst du über 200 Meter, und wer das frei rollen lässt, dem fehlen später die Oberschenkel, denn insgesamt geht es hier so viel hinunter wie hinauf. Bremse früh kontrolliert, dann tragen dich die Beine auch über die flachen Schlusskilometer im Laufschritt.

Für die meisten Altersklassenathleten dauert das etwa neun bis zwölf Stunden, und bei einem Zeitlimit von 13 Stunden bleibt im hinteren Feld wenig Luft. Die Belastung ist fast durchgehend aerob, aber nie gleichförmig: Marsch bergauf, Laufen auf den Höhenzügen und Bremsen bergab wechseln sich ab, unterbrochen von kurzen harten Minuten in den steilen Stücken.
Weil die Rampen der zweiten Hälfte steiler sind als die der ersten, gehören deine Höhenmeter ans Ende der langen Läufe. Schließe nach mehreren Stunden mit zwei oder drei Anstiegen von rund zwei Kilometern ab, möglichst nahe an acht Prozent. Übe dabei den Moment oben genauso bewusst wie den Anstieg selbst: aus dem Marschschritt ohne Pause zurück ins Laufen.
Der zweite Schwerpunkt ist das Bergablaufen, denn rund 1.800 Höhenmeter hinunter belasten die Oberschenkel mindestens so stark wie der Weg hinauf. Wiederholte kontrollierte Abstiege und Kraftarbeit wie Ausfallschritte und Step-ups bereiten dich darauf vor. Fang früh damit an, denn die Muskulatur braucht Wochen, um sich an diese Belastung zu gewöhnen.
Der Termin am 10. April legt deine längsten Läufe in die Monate Januar bis März. Sammle sie überwiegend auf Trails, wie das Rennen, und lege einige als Strecke von Punkt zu Punkt an, mit allem, was du zwischen zwei Verpflegungsstellen brauchst. Iss und trink dabei im Marschschritt an den Anstiegen, damit das am Renntag auch nach sechs Stunden noch funktioniert.

Lade die Strecke von Centurion South Downs Way 50 als GPX-Datei für Uhr oder Radcomputer herunter.
Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
Centurion South Downs Way 50 ist 81 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Centurion South Downs Way 50 hat rund 1.803 Höhenmeter auf 81 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Centurion South Downs Way 50 ist als Bergig (Hilly) eingestuft, im Schnitt 22,9 Höhenmeter pro Kilometer. 16 % der Strecke sind flach, 33 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 8 % sind steiler als 6 %.
Der schwerste Anstieg von Centurion South Downs Way 50 beginnt bei Kilometer 19,1, ist 3,2 km lang, steigt im Schnitt 6,3 % an und bringt 200 Höhenmeter. Bewertung nach Radsport-Konvention: Kat. 3. Insgesamt sind 8 Anstiege erfasst.
Nein, Centurion South Downs Way 50 ist eine Punkt-zu-Punkt-Strecke: Start und Ziel liegen an verschiedenen Orten.
Ja. Die Strecke von Centurion South Downs Way 50 steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für Centurion South Downs Way 50 sollte die Vorbereitung 81 km, 1.803 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für Centurion South Downs Way 50 sollte 81 km, 1.803 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Centurion South Downs Way 50 findet am 10. April 2027 statt.
Centurion South Downs Way 50 findet in Worthing, United Kingdom statt.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: centurionrunning.com. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.