
Der Mt Solitary Ultra umrundet das Jamison Valley und überquert dabei den Mt Solitary, auf 45 Kilometern mit gut 2.200 Höhenmetern. Zwei Anstiege bestimmen den Tag: ein sehr steiler nach sieben Kilometern und ein sechs Kilometer langer ganz am Ende. Dein Wasser trägst du selbst, und das prägt die Vorbereitung ebenso wie die Steigungen.
Start und Ziel liegen nahe dem Queen Victoria Hospital an der Tableland Road in Wentworth Falls. Die Runde beginnt mit einem Vorschuss, den sie sich später zurückholt: Auf knapp sieben Kilometern verliert sie gut 650 Höhenmeter. Dann dreht der Weg, und auf 2,9 Kilometern sind fast 670 Höhenmeter zu steigen, im Schnitt 23 Prozent. Dieser erste Teil ist rau, steil und technisch, und bis Kilometer 13 folgen noch zwei kurze, harte Nachschläge.
Ab Kilometer 15 wird es ruhiger, die Strecke bleibt einige Kilometer lang auf rund 750 Metern, bis ein knapper Kilometer mit 20 Prozent bei Kilometer 22 auf den höchsten Punkt der Runde führt. An der Prince Henry Picnic Area bei Kilometer 25 wartet die Verpflegungsstation. Von dort geht es mit kleineren Gegenanstiegen hinunter auf gut 200 Meter.
Bei Kilometer 36 beginnt der zweite große Anstieg, knapp 600 Höhenmeter über sechs Kilometer, und er bringt dich fast bis zurück an den Start. Die unbemannte Wasserstelle bei Kilometer 37 liegt in seinem unteren Teil. Mehr Unterstützung gibt es auf dieser Runde nicht, Becher stehen auch an der Verpflegung keine bereit: Auf diesem Rundkurs um das Tal musst du dich über weite Strecken selbst versorgen können.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|---|---|---|---|---|
| km 7 | 2,9 km | 23 % | 51,4 % | +667 m | Kat. 1 |
| km 10,6 | 0,6 km | 21,3 % | 30,8 % | +122 m | Kat. 4 |
| km 12,5 | 0,5 km | 16,5 % | 39,4 % | +87 m | Kat. 4 |
| km 15 | 1,2 km | 6,1 % | 11,3 % | +72 m | — |
| km 21,7 | 0,9 km | 20,3 % | 36,4 % | +188 m | Kat. 3 |
| km 26,6 | 0,5 km | 12,7 % | 17,6 % | +67 m | — |
| km 32,2 | 1,1 km | 10,7 % | 15,6 % | +113 m | Kat. 4 |
| km 36,1 | 6,1 km | 9,8 % | 19,1 % | +593 m | Kat. 2 |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Mehr als die Hälfte der Runde ist steil, bergauf oder bergab, ein gleichmäßiges Tempo gibt es deshalb nicht. Plane nach Anstrengung und erlaube dir, an den langen Steilstücken zu gehen. Die erste Falle kommt sofort: Der Abstieg zum Auftakt läuft sich leicht, aber jede dort verbrauchte Kraft fehlt im 23-Prozent-Stück direkt danach und noch einmal am Ende. Lauf ihn locker und steige den ersten großen Anstieg so, dass du oben noch laufen kannst.
Entschieden wird der Tag ab Kilometer 36. Die lange Bergabstrecke davor, von rund 620 auf gut 200 Meter, verführt dazu, Zeit zu holen, und zerlegt dabei die Oberschenkel, die anschließend sechs Kilometer lang steigen müssen. Wer hier kontrolliert ankommt, gewinnt am Schlussanstieg mehr als jede bergab gesparte Minute.
Das Wasser setzt den Rahmen. Bis Kilometer 25 lebst du von dem, was du trägst, also teile es von Anfang an ein, und fülle an der Picnic Area so auf, dass du die Stelle bei Kilometer 37 sicher erreichst. Die Zeitlimits sind darauf ausgelegt, dass das Rennen bei Tageslicht endet: Rechne für die zweite Hälfte nicht mit Reserven, die der erste Teil schon verbraucht hat.

Rechne je nach Form und Können mit etwa sieben bis elf Stunden. Das ist aerobe Dauerbelastung, aber kein gleichmäßiger Lauf: Lange Steigphasen im Gehen wechseln mit konzentrierten Passagen bergab und ruhigeren Laufstücken, die harten Spitzen liegen an den steilen Rampen.
Die beiden großen Anstiege fordern Unterschiedliches. Der erste verlangt Kraft im sehr steilen Gelände: Trainiere Wiederholungen von 20 bis 30 Minuten am steilsten Hang, den du findest, im zügigen Gehen, die Schritte kurz und die Atmung kontrolliert. Der zweite verlangt Ausdauer auf müden Beinen. Dafür baust du lange Einheiten so, dass der längste Anstieg ganz am Ende steht, damit du erfährst, wie sich 600 Höhenmeter nach mehreren Stunden anfühlen.
Fast ein Drittel der Strecke fällt steil ab, und der Anfang ist technisch. Bergablaufen ist deshalb kein Nebenthema: Übe es regelmäßig auf unruhigem Untergrund, auch in ermüdetem Zustand, und ergänze Kraftarbeit für die Oberschenkel, denn die exzentrische Belastung entscheidet, was am Ende noch steigen kann.
Die Selbstversorgung gehört in jede lange Einheit. Lauf mit der Ausrüstung und der vollen Wassermenge, die du am 11. April tragen wirst, damit Rücken, Tritt und Trinkrhythmus sich daran gewöhnen. Übe das Auffüllen deines eigenen Systems, denn Becher gibt es nicht, und teste, wie viel Essen und Wasser du für 25 Kilometer ohne Station wirklich brauchst.

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Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
Mt Solitary Ultra ist 45 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Mt Solitary Ultra hat rund 2.240 Höhenmeter auf 45 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Mt Solitary Ultra ist als Hochalpin (Mountainous) eingestuft, im Schnitt 50,8 Höhenmeter pro Kilometer. 10 % der Strecke sind flach, 21 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 25 % sind steiler als 6 %.
Der schwerste Anstieg von Mt Solitary Ultra beginnt bei Kilometer 7, ist 2,9 km lang, steigt im Schnitt 23 % an und bringt 667 Höhenmeter. Bewertung nach Radsport-Konvention: Kat. 1. Insgesamt sind 8 Anstiege erfasst.
Ja, Mt Solitary Ultra ist als Rundkurs angelegt: Start und Ziel liegen am selben Ort.
Ja. Die Strecke von Mt Solitary Ultra steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für Mt Solitary Ultra sollte die Vorbereitung 45 km, 2.240 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für Mt Solitary Ultra sollte 45 km, 2.240 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Mt Solitary Ultra findet am 11. April 2027 statt.
Mt Solitary Ultra findet in Wentworth Falls, Australia statt.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: runningwildnsw.com. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.