
Die Öland Lighthouse Challenge verbindet zwei Leuchttürme: Gestartet wird gemeinsam am Långe Erik, das Ziel der 100 Meilen steht am Långe Jan. Dazwischen liegt eine fast ebene Strecke entlang der Küste am Kalmarsund, auf der nicht Höhenmeter, sondern Dauer, Nacht und Gleichmaß über dein Rennen entscheiden.
Die 100 Meilen sind eine einzige Linie ohne Schleifen. Vom Leuchtturm Långe Erik folgt die Strecke der Küste am Kalmarsund bis Sandvik, danach wechselt sie über Wiesen und durch Waldstücke und zieht weiter Richtung Süden. Unterwegs passierst du die Ziele der kürzeren Distanzen: Bei Djupvik endet der 50-Kilometer-Lauf, in Lindby die 50 Meilen. Für dich beginnt dort jeweils nur der nächste Abschnitt.
Am Gelände selbst liegt wenig. Die Strecke bleibt fast durchgehend unter 35 Metern über dem Meer, die höchsten Abschnitte erreichst du ungefähr zwischen Kilometer 70 und 80, und auf die ganze Distanz kommen kaum mehr als 230 Höhenmeter zusammen. Echte Anstiege gibt es nicht, nur leichtes Auf und Ab, das du kaum als Steigung wahrnimmst.
Was die Strecke trotzdem schwer macht, ist ihre Länge in einem Stück. Der Start fällt auf Freitagnachmittag, also läufst du bei 100 Meilen in die Nacht hinein und durch sie hindurch, bevor am Långe Jan das Ziel kommt. Verpflegt wirst du an Getränkestationen und Energiedepots entlang der Route.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Auf einer so flachen Strecke gibt kein Gelände dein Tempo vor. Kein Anstieg bremst dich am Anfang, keine Abfahrt gibt dir später etwas zurück, und genau deshalb musst du die Intensität selbst festlegen: ein Tempo, das sich auf den ersten 50 Kilometern beinahe zu leicht anfühlt, und Gehpausen, die du von Beginn an einplanst, statt sie dir später vom Körper diktieren zu lassen.
Entschieden wird das Rennen nach Lindby. Dort hören die 50 Meilen auf, und für dich beginnt die zweite Hälfte, wahrscheinlich schon in der Dunkelheit und nach vielen Stunden auf den Beinen. Wer dort noch ruhig essen und gleichmäßig laufen kann, holt in diesem Abschnitt mehr Zeit als jeder schnelle Start am Nachmittag.
Die Falle ist der gemeinsame Start. Alle drei Distanzen laufen am Långe Erik los, und an der Küste Richtung Sandvik wirst du von Leuten mitgezogen, die nach 50 Kilometern oder 50 Meilen fertig sind. Ihr Tempo ist nicht deins. Lauf von der ersten Stunde an deinen eigenen Rhythmus und nutze jede Verpflegungsstelle, auch wenn du dich noch frisch fühlst.

Für Altersklassenläufer sind auf dieser Strecke etwa 20 bis 30 Stunden realistisch. Das ist eine fast reine Ausdauerbelastung: Weil die Strecke kaum steigt, gibt es keine Spitzen, sondern ein stundenlanges, gleichmäßiges Arbeiten mit niedriger Intensität, bei dem Fettstoffwechsel, Verpflegung und Muskelausdauer wichtiger sind als Tempohärte.
Die entscheidende Phase ist die zweite Hälfte nach Lindby, gelaufen in der Nacht und mit 80 Kilometern in den Beinen. Bereite dich darauf mit Rücken-an-Rücken-Läufen am Wochenende vor und mit mindestens einem langen Lauf, der am Nachmittag beginnt und in die Dunkelheit führt. So übst du Stirnlampe, Essen bei Müdigkeit und Laufen ohne den Rhythmus des Tages.
Flaches Gelände belastet immer dieselben Muskeln mit derselben Bewegung. Baue deshalb lange Einheiten überwiegend auf ebenen Wegen und Feldwegen auf, ergänzt durch Kraftarbeit für Hüfte, Waden und Rumpf, damit dein Laufstil auch nach 120 Kilometern noch hält. Plane bewusst einen Wechsel aus Laufen und Gehen ein und trainiere ihn, statt jeden langen Lauf durchzulaufen.
Übe außerdem deine Verpflegung über viele Stunden und mit dem, was du an Getränkestationen und Energiedepots erwartest, und teste Magen, Schuhe und Kleidung dabei so, dass am Renntag nichts davon neu ist. Bei einem Rennen am 28. Mai solltest du die langen Einheiten so legen, dass die letzte große Belastung einige Wochen vorher liegt.

Lade die Strecke von Öland Lighthouse Challenge als GPX-Datei für Uhr oder Radcomputer herunter.
Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
Öland Lighthouse Challenge ist 160,93 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Öland Lighthouse Challenge hat rund 236 Höhenmeter auf 160,93 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Öland Lighthouse Challenge ist als Flach eingestuft, im Schnitt 1,5 Höhenmeter pro Kilometer. 95 % der Strecke sind flach, 3 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 0 % sind steiler als 6 %.
Nein, Öland Lighthouse Challenge ist eine Punkt-zu-Punkt-Strecke: Start und Ziel liegen an verschiedenen Orten.
Ja. Die Strecke von Öland Lighthouse Challenge steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für Öland Lighthouse Challenge sollte die Vorbereitung 160,93 km, 236 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für Öland Lighthouse Challenge sollte 160,93 km, 236 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Öland Lighthouse Challenge findet am 28. Mai 2027 statt.
Öland Lighthouse Challenge findet in Byxelkrok, Sweden statt.
Bei Öland Lighthouse Challenge stehen 3 Distanzen zur Wahl — 100 miles: 160,93 km; 50 miles: 80,47 km; 50 km: 50 km.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: olandrunning.se. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.