
Die Peak District Ultra Challenge schickt dich auf eine ausgeschilderte Runde über 100 Kilometer Wege und Fußpfade rund um Bakewell, ob du sie wanderst, joggst oder läufst. Kein einzelner Anstieg entscheidet diesen Tag: Die Vorbereitung gilt der Frage, wie du viele kurze Steigungen über sehr viele Stunden verteilst.
Nach einem flachen Auftakt steigt der Weg ab Kilometer 1,3 gut zwei Kilometer lang an, im Schnitt mit 6,7 Prozent. Der längste Anstieg folgt ab Kilometer 14,5, dreieinhalb Kilometer lang und zugleich der sanfteste des Tages. Härter wird es um Kilometer 30: Zwei Steigungen schließen fast ohne Pause aneinander an und führen zum höchsten Punkt der Runde, die erste davon mit knapp 9 Prozent im Schnitt.
Der Blick auf die Teilstrecken zeigt, wo die Arbeit liegt: Die erste Hälfte über 52 Kilometer trägt deutlich mehr Anstieg als die zweite über 48. Nach zwei weiteren Steigungen zwischen Kilometer 53 und 61 erreichst du eine lange, hoch gelegene Passage, die sich von Kilometer 64 bis 81 ohne größere Höhenänderung hinzieht. Nach einem kurzen Anstieg an ihrem Ende folgt ein kräftiger Abstieg, und ab Kilometer 94 wartet der letzte Anstieg, mit 7,3 Prozent im Schnitt einer der steileren des Tages, kurz vor dem Ziel.
Unter den Füßen hast du Wege und Fußpfade, die Route ist ausgeschildert, und die Schleife endet dort, wo sie begonnen hat. Basecamp, Verpflegungsstopps und medizinische Betreuung gehören zum Konzept. Wanderer, Jogger und Läufer sind hier gleichermaßen willkommen, und das prägt den Tag: Das ist eine begleitete Ausdauerprobe, kein Wettkampf um Sekunden.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|---|---|---|---|---|
| km 1,3 | 2,4 km | 6,7 % | 21,5 % | +163 m | Kat. 3 |
| km 14,6 | 3,5 km | 4,4 % | 10,6 % | +156 m | Kat. 4 |
| km 30,5 | 1,3 km | 8,6 % | 23 % | +107 m | Kat. 4 |
| km 32,1 | 1,5 km | 6,5 % | 15 % | +95 m | Kat. 4 |
| km 53,1 | 1,8 km | 6,2 % | 12,8 % | +110 m | Kat. 4 |
| km 59,4 | 1,4 km | 5,7 % | 10,4 % | +78 m | — |
| km 81,4 | 1,2 km | 7,3 % | 10 % | +89 m | Kat. 4 |
| km 94,4 | 1,5 km | 7,3 % | 16,3 % | +108 m | Kat. 4 |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Weil der größere Teil der Steigung vor Kilometer 52 liegt, lässt sich in der ersten Hälfte nichts vorholen. Nimm die Anstiege von Beginn an im Wanderschritt, auch den ersten, wenn die Beine noch nach Tempo fragen. Laufen lohnt sich dort, wo es flach ist oder leicht fällt, und das ist hier der größere Teil der Strecke.
Entschieden wird der Tag nicht am steilsten Stück, sondern auf der hohen Passage zwischen Kilometer 64 und 81. Das Gelände kostet dort wenig, also ist es der Abschnitt, auf dem du Zeit gutmachst. Das gelingt nur, wenn dich die Doppelsteigung um Kilometer 30 nicht schon zu viel gekostet hat.
Die größte Falle liegt an den Verpflegungsstopps. Weil für Essen und Trinken gesorgt ist, wird aus jedem Halt leicht eine lange Pause, und über 100 Kilometer summieren sich diese Minuten stärker als jedes Tempoproblem. Leg vorher fest, wie lange du bleibst, und schone die Oberschenkel im langen Abstieg nach Kilometer 84, denn danach wird noch einmal Kraft verlangt.

Läufer mit solider Grundlage sollten je nach Anteil der Gehpassagen mit etwa 12 bis 17 Stunden rechnen, wer die ganze Runde wandert, mit rund einem Tag. Die Belastung bleibt über diese Dauer fast durchgehend aerob und niedrig, unterbrochen von kurzen Spitzen an den Anstiegen. Was dich am Ende begrenzt, ist selten die Lunge, sondern die Belastbarkeit von Beinen, Füßen und Magen.
Zwei Stellen verdienen eigene Einheiten: die Steigungen um Kilometer 30, die kommen, wenn du dich noch gut fühlst, und der Schlussanstieg ab Kilometer 94, den du mit dem bewältigst, was übrig ist. Übe zügiges Bergaufgehen auf steilen Abschnitten von ein bis zwei Kilometern Länge, und leg Steigungen ans Ende langer Einheiten statt an den Anfang.
Den Kern der Vorbereitung bilden lange Einheiten nach Zeit statt nach Distanz, am besten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, damit du auch auf müden Beinen unterwegs bist. Wechsle dabei bewusst zwischen Gehen und Laufen, so wie später auf der Strecke. Weil fast so viel Weg bergab wie bergauf führt, gehört kontrolliertes Bergablaufen dazu.
Der Untergrund aus Wegen und Fußpfaden verlangt, dass ein großer Teil dieser Einheiten abseits der Straße stattfindet, in genau den Schuhen und Socken, die du am 3. Juli tragen willst. Iss in langen Einheiten regelmäßig feste Kost, damit dein Magen die Stopps später mitmacht. Navigation musst du dagegen nicht üben, die Runde ist ausgeschildert. Der Termin Anfang Juli legt deine längsten Einheiten in den Mai und frühen Juni.

Lade die Strecke von Peak District Ultra Challenge 2027 als GPX-Datei für Uhr oder Radcomputer herunter.
Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
Peak District Ultra Challenge 2027 ist 100 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Peak District Ultra Challenge 2027 hat rund 1.744 Höhenmeter auf 100 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Peak District Ultra Challenge 2027 ist als Hügelig (Rolling) eingestuft, im Schnitt 17,4 Höhenmeter pro Kilometer. 31 % der Strecke sind flach, 31 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 4 % sind steiler als 6 %.
Der schwerste Anstieg von Peak District Ultra Challenge 2027 beginnt bei Kilometer 1,3, ist 2,4 km lang, steigt im Schnitt 6,7 % an und bringt 163 Höhenmeter. Bewertung nach Radsport-Konvention: Kat. 3. Insgesamt sind 8 Anstiege erfasst.
Ja, Peak District Ultra Challenge 2027 ist als Rundkurs angelegt: Start und Ziel liegen am selben Ort.
Ja. Die Strecke von Peak District Ultra Challenge 2027 steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für Peak District Ultra Challenge 2027 sollte die Vorbereitung 100 km, 1.744 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für Peak District Ultra Challenge 2027 sollte 100 km, 1.744 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Peak District Ultra Challenge 2027 findet am 3. Juli 2027 statt.
Peak District Ultra Challenge 2027 findet in Bakewell, United Kingdom statt.
Bei Peak District Ultra Challenge 2027 stehen 6 Distanzen zur Wahl — 100 km: 100 km; 52 km — First Half: 52 km; 48 km — Second Half: 48 km; 73 km 3/4 Challenge: 73 km; 25 km Loop: 25 km; 10 mile Loop: 16,09 km.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: ultrachallenge.com. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.