
Der Hardmoors 26.2: Roseberry hält sich auf seiner längsten Strecke nicht an die eigene Zahl: Gelaufen werden 30 Meilen, von Guisborough hinauf auf den höchsten Teil der North York Moors, wo die Route mehrere Meilen lang oben bleibt. Deine Vorbereitung gilt 1.260 Höhenmetern, exponiertem Gelände und einem letzten langen Anstieg rund um die Marathonmarke.
Die Schleife beginnt und endet am Guisborough Rugby Club und wird früh ernst. Bei Kilometer 2,4 steht die erste harte Rampe an, gut einen Kilometer lang mit 14 Prozent im Schnitt. Sie hebt dich auf fast 300 Meter, und auf dieser Höhe bleibt die Route vorerst. Die zweite Rampe folgt bei Kilometer 8. Sie ist kürzer, im Schnitt aber fast 19 Prozent steil, und einzelne Stücke gehen gegen das Doppelte. Danach fällt die Strecke bis Kilometer 16 wieder auf unter 200 Meter ab.
Das Herzstück liegt dahinter. Ab Kilometer 16 steigt die Route lange an und zieht danach in Wellen weiter, bis sie den höchsten Teil der North York Moors erreicht. Dort oben bleibt sie mehrere Meilen, und genau das prägt diesen Kurs: Das Gelände ist exponiert, Wind und Auskühlung sind nach Warnung des Veranstalters auch im späten August möglich. Deshalb gilt Pflichtausrüstung, jeder trägt 500 Milliliter Wasser oder Sportgetränk bei sich, und die Veranstaltung kommt ohne Becher aus.
Von dort führt eine lange Bergabpassage bis unter 200 Meter, gefolgt von einem flachen Stück, das zum Tempomachen einlädt. Bei Kilometer 40,6 beginnt dann der letzte große Anstieg. Mit gut 4 Prozent über knapp drei Kilometer wäre er an frischen Beinen harmlos, nach dieser Strecke ist er zäh. Zum Schluss verlierst du auf den letzten Kilometern mehr als 200 Höhenmeter zurück nach Guisborough.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|---|---|---|---|---|
| km 0,1 | 0,8 km | 6,4 % | 12,4 % | +48 m | — |
| km 2,4 | 1,2 km | 14,3 % | 26,6 % | +165 m | Kat. 3 |
| km 8,1 | 0,8 km | 18,6 % | 33,7 % | +139 m | Kat. 4 |
| km 9,2 | 0,5 km | 10,1 % | 17,9 % | +53 m | — |
| km 11,7 | 1,1 km | 7,9 % | 9,9 % | +85 m | Kat. 4 |
| km 16,2 | 2,3 km | 6,7 % | 13,7 % | +151 m | Kat. 4 |
| km 20,5 | 0,9 km | 5,9 % | 8,1 % | +50 m | — |
| km 40,7 | 2,9 km | 4,3 % | 10,5 % | +123 m | Kat. 4 |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Die Höhenmeter dieser Schleife sind ungleich verteilt: Am steilsten ist es in den ersten zehn Kilometern, am höchsten in der Mitte, und das letzte Drittel läuft sich lange bergab und flach. Geh beide frühen Rampen konsequent im Marschschritt und nutze die Abschnitte dazwischen, um ruhig zu werden. Wer sie läuft, gewinnt ein paar Minuten und zahlt sie oben auf dem Moor zurück.
Entschieden wird das Rennen zwischen Kilometer 16 und dem Ende der Höhenpassage. Auf den langen Anstieg folgen mehrere Meilen auf exponiertem Gelände, wo Wind Tempo kostet. Laufe dort nach Anstrengung statt nach Uhr, zieh eine Schicht mehr an, bevor du auskühlst, und teile dir deine 500 Milliliter nach Plan ein, statt auf den nächsten Checkpoint zu warten.
Die eigentliche Falle kommt danach. Die lange Bergabpassage ab Kilometer 28 fühlt sich nach der Höhe wie ein Geschenk an, und das flache Stück dahinter verführt zu Marathontempo. Genau hier sparst du die Kraft für den Anstieg ab Kilometer 40,6 und die steile letzte Abfahrt. Wer die Oberschenkel bergab ausbrennt, geht die Schlusskilometer nur noch.

Für typische Altersklassenläufer dauert dieser Tag etwa sechs bis achteinhalb Stunden. Die Belastung bleibt überwiegend aerob, wird aber von steilen Rampen unterbrochen, auf denen der Puls hochschießt und du vom Laufen ins Marschieren wechselst. Dein Training muss also beides abdecken: Dauer auf den Beinen und den ständigen Wechsel der Gangart.
Am meisten zählt die Fähigkeit, nach mehr als 40 Kilometern noch einmal über Kilometer hinweg bergauf zu laufen oder zügig zu gehen. Lege deine langen Läufe deshalb so an, dass ein langer, moderater Anstieg am Ende steht, nachdem du früh schon kurze steile Stücke absolviert hast. Steile Rampen im Marschschritt gehören als eigene Einheit dazu: Bei Stücken über 30 Prozent ist kräftiges Gehen eine Renntechnik und keine Notlösung.
Ebenso wichtig ist Bergablaufen unter Ermüdung. Gut 40 Prozent der Distanz gehen abwärts, und die längste Abfahrt beginnt erst nach etwa 28 Kilometern. Setze deshalb längere Bergabstücke ans Ende deiner Läufe, damit die Oberschenkel lernen, Schläge auch müde abzufangen.
Trainiere außerdem mit der kompletten Pflichtausrüstung und 500 Millilitern Flüssigkeit am Körper, damit Gewicht und Sitz am Renntag keine Überraschung sind. Übe das Trinken ohne Becher und lege einige lange Einheiten bewusst auf offene, windige Strecken, auf denen du deine Kleidung gegen Auskühlung testen kannst. Für die Stunden auf dem Moor zählt das mehr als jede zusätzliche Tempoeinheit.

Lade die Strecke von Hardmoors 26.2: Roseberry als GPX-Datei für Uhr oder Radcomputer herunter.
Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
Hardmoors 26.2: Roseberry ist 48,28 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Hardmoors 26.2: Roseberry hat rund 1.260 Höhenmeter auf 48,28 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Hardmoors 26.2: Roseberry ist als Bergig (Hilly) eingestuft, im Schnitt 26,5 Höhenmeter pro Kilometer. 16 % der Strecke sind flach, 31 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 11 % sind steiler als 6 %.
Der schwerste Anstieg von Hardmoors 26.2: Roseberry beginnt bei Kilometer 2,4, ist 1,2 km lang, steigt im Schnitt 14,3 % an und bringt 165 Höhenmeter. Bewertung nach Radsport-Konvention: Kat. 3. Insgesamt sind 8 Anstiege erfasst.
Ja, Hardmoors 26.2: Roseberry ist als Rundkurs angelegt: Start und Ziel liegen am selben Ort.
Ja. Die Strecke von Hardmoors 26.2: Roseberry steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für Hardmoors 26.2: Roseberry sollte die Vorbereitung 48,28 km, 1.260 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für Hardmoors 26.2: Roseberry sollte 48,28 km, 1.260 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Hardmoors 26.2: Roseberry findet am 29. August 2027 statt.
Hardmoors 26.2: Roseberry findet in Guisborough, United Kingdom statt.
Bei Hardmoors 26.2: Roseberry stehen 3 Distanzen zur Wahl — Trail Marathon — 30 miles: 48,28 km; Half Marathon — 14.5 miles: 23,34 km; 10K — 9 miles: 14,48 km.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: hardmoors110.org.uk. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.