
Der Pendle Way in a Day ist eine markierte Trail-Challenge durch die Wege und Moorlandschaften von Pendle in den South Pennines, und die 45 Meilen sind seine lange Form. Die Runde hebt sich ihren härtesten Anstieg bis fast zum Schluss auf, deshalb entscheidet in der Vorbereitung vor allem, was deine Beine nach mehr als 60 Kilometern noch hergeben.
Du bewegst dich Anfang Februar auf einer markierten Runde durch Trails und Moorland, die dich zurück auf ihre Ausgangshöhe von rund 220 Metern bringt. Der Veranstalter stellt für den Kurs eine Routendatei bereit, versteht sie aber ausdrücklich nur als Orientierung, die Markierungen unterwegs behalten also ihr Gewicht. Der erste große Anstieg setzt bei Kilometer 9 ein und trägt dich über gut drei Kilometer auf etwa 370 Meter, danach geht es zügig wieder hinunter. Zwischen Kilometer 17 und 25 folgt der ruhigste Abschnitt des Tages, nahezu eben und tief gelegen.
Bei Kilometer 27 beginnt mit gut 160 Höhenmetern der zweite große Anstieg, und ab hier gibt die Strecke kaum noch Ruhe. Bis Kilometer 50 reiht sich eine kürzere Welle an die nächste, jede unter 100 Höhenmetern. Kurz vor Kilometer 53 erreichst du mit rund 100 Metern den tiefsten Punkt der Runde, von dem aus ein langer, gleichmäßiger Anstieg wieder hinaufzieht.
Das Finale beginnt bei Kilometer 60 mit einer steilen Rampe von gut 110 Höhenmetern. Nach einem kurzen Abfall folgt bei Kilometer 63 der Anstieg, um den sich dieser Kurs dreht: knapp 300 Höhenmeter auf weniger als drei Kilometern. In der Spitze wird er 16 Prozent steil und endet auf gut 500 Metern. Der Rest ist Abstieg, zurück dorthin, wo der Tag begann.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|---|---|---|---|---|
| km 8,7 | 3,1 km | 6 % | 13,2 % | +186 m | Kat. 3 |
| km 27,4 | 2,8 km | 5,7 % | 11,9 % | +162 m | Kat. 3 |
| km 37,1 | 1,5 km | 5,1 % | 6,7 % | +74 m | — |
| km 41,9 | 1 km | 5,8 % | 7,7 % | +59 m | — |
| km 48,3 | 1,2 km | 7,7 % | 12,2 % | +91 m | Kat. 4 |
| km 53,4 | 2,6 km | 4,1 % | 6,9 % | +107 m | Kat. 4 |
| km 60,1 | 1,4 km | 8,4 % | 12,9 % | +113 m | Kat. 4 |
| km 62,8 | 2,9 km | 10,3 % | 16,4 % | +297 m | Kat. 3 |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Nur rund ein Siebtel dieser Runde ist wirklich flach, der Rest steigt oder fällt. Ein Kilometerschnitt taugt hier deshalb wenig als Maßstab. Steuere den Tag über die Anstrengung, gehe die steilen Passagen früh und ohne schlechtes Gewissen, und nutze den ebenen Abschnitt ab Kilometer 17, um dich zu sortieren und zu essen, statt Zeit zu sammeln.
Entscheidend sind die letzten beiden Anstiege ab Kilometer 60. Sie bringen zusammen gut 400 Höhenmeter, rund ein Viertel des gesamten Aufstiegs, und treffen dich, wenn alles Vorherige schon in den Beinen steckt. Plane so, dass du am Fuß der ersten Rampe noch Reserven hast: Der lange Steilanstieg verlangt zügiges, kraftvolles Wandern, und wer hier stehen bleibt, verliert mehr als auf jedem anderen Abschnitt.
Die Falle liegt davor. Der Anstieg aus dem tiefsten Punkt bei Kilometer 53 ist mit rund vier Prozent gut laufbar und lädt nach der langen Wellenstrecke dazu ein, noch einmal Tempo zu machen. Halte dich dort zurück. Jede Minute, die du auf diesem sanften Stück gewinnst, zahlst du wenig später am Steilanstieg doppelt zurück.

Altersklassenathleten sind auf diesen 45 Meilen etwa neun bis dreizehn Stunden unterwegs. Das ist in erster Linie eine lange aerobe Belastung, die ständig vom Laufen ins Gehen und zurück wechselt, denn die Runde bietet kaum längere gleichförmige Abschnitte. Tempohärte spielt kaum eine Rolle, die Fähigkeit, über viele Stunden immer wieder anzutraben, dagegen die größte.
Der Kern der Vorbereitung sind lange Läufe mit Höhenmetern am Ende. Lege die steilste Passage deiner längsten Einheiten bewusst in die letzten zwei Stunden, damit du das Finale dieses Kurses im ermüdeten Zustand übst: eine Rampe, eine kurze Erholung, dann ein Anstieg von fast drei Kilometern. Dazu passen Bergintervalle im Gehschritt auf steilem Gelände, weil ein Anstieg bis 16 Prozent für die meisten Läufer eine Wanderaufgabe ist.
Vergiss den Abstieg nicht. Rund 300 Höhenmeter hinunter ins Ziel kommen, nachdem die Oberschenkel schon den ganzen Tag gearbeitet haben, und auf der gesamten Runde führen fast vier von zehn Kilometern bergab. Regelmäßiges Bergablaufen, auch am Ende längerer Einheiten, macht diesen Teil beherrschbar.
Der Termin Anfang Februar legt deine längsten Läufe in den Dezember und Januar. Nutze sie, um Schuhe, Kleidung und Verpflegung für einen ganzen Tag zu testen, und trainiere möglichst auf Trails statt auf Asphalt. Übe außerdem, einem markierten Weg zu folgen und die Route auf der Uhr nur als Absicherung zu nutzen, denn so ist der Kurs angelegt.

Lade die Strecke von Pendle Way in a Day als GPX-Datei für Uhr oder Radcomputer herunter.
Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
Pendle Way in a Day ist 72,42 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Pendle Way in a Day hat rund 1.576 Höhenmeter auf 72,42 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Pendle Way in a Day ist als Bergig (Hilly) eingestuft, im Schnitt 23 Höhenmeter pro Kilometer. 14 % der Strecke sind flach, 40 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 7 % sind steiler als 6 %.
Der schwerste Anstieg von Pendle Way in a Day beginnt bei Kilometer 62,8, ist 2,9 km lang, steigt im Schnitt 10,3 % an und bringt 297 Höhenmeter. Bewertung nach Radsport-Konvention: Kat. 3. Insgesamt sind 8 Anstiege erfasst.
Ja, Pendle Way in a Day ist als Rundkurs angelegt: Start und Ziel liegen am selben Ort.
Ja. Die Strecke von Pendle Way in a Day steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für Pendle Way in a Day sollte die Vorbereitung 72,42 km, 1.576 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für Pendle Way in a Day sollte 72,42 km, 1.576 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Pendle Way in a Day findet am 6. Februar 2027 statt.
Pendle Way in a Day findet in Barrowford, United Kingdom statt.
Bei Pendle Way in a Day stehen 2 Distanzen zur Wahl — 45 mile: 72,42 km; 30 mile: 48,28 km.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: pendlewayinaday.co.uk. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.