
Die 50 Kilometer der Speyside Way Ultras beginnen an der Tamdhu Distillery und folgen dem Speyside Way durch das Whiskyland bis an die Küste bei Buckie. Der Veranstalter nennt die Strecke gut laufbar und insgesamt fallend. Vorbereiten musst du dich trotzdem auf eine dichte Folge von Anstiegen in der Rennmitte und einen letzten Stachel auf dem Küstenpfad.
Eine Runde gibt es hier nicht und auch keinen Rückweg: Von der Brennerei in Tamdhu läufst du auf dem Speyside Way von Punkt zu Punkt, und jeder Kilometer bringt dich dem Meer näher. Die ersten 13 Kilometer verlieren sanft an Höhe, und auf diesem Stück trifft das Wort laufbar am genauesten zu.
Ab Kilometer 14 ändert sich der Charakter. Ein kurzer, steiler Stich macht den Anfang, bei Kilometer 18 folgt der längste Anstieg des Tages, knapp zwei Kilometer hinauf zum höchsten Punkt der Strecke auf rund 260 Metern. Bis Kilometer 25 gibst du diese Höhe fast vollständig wieder ab, dann kommen bis Kilometer 30 drei weitere Anstiege. Keiner davon ist lang, aber sie liegen dicht beieinander und treffen dich, wenn der Halbmarathon längst in den Beinen steckt.
Danach fällt der Weg zur Küste ab, die letzten rund 14 Kilometer bleiben fast auf Meereshöhe. Das Ziel in Buckie erreichst du über den Küstenpfad, und der hält bis zuletzt einen Stachel bereit. Das Rennen führt also von einer Brennerei im Whiskyland ans Meer und ist ein offizielles UTMB-Index-Rennen, ausgerichtet von Moray Way Ultras.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|---|---|---|---|---|
| km 0,3 | 0,9 km | 3,9 % | 11,9 % | +37 m | — |
| km 6,2 | 0,5 km | 4,9 % | 10,9 % | +26 m | — |
| km 13,8 | 0,5 km | 11,3 % | 21,2 % | +57 m | — |
| km 17,3 | 0,3 km | 7,9 % | 20,9 % | +24 m | — |
| km 18 | 1,9 km | 7,5 % | 18,6 % | +143 m | Kat. 4 |
| km 25,3 | 1,7 km | 5,3 % | 19,3 % | +92 m | Kat. 4 |
| km 27,8 | 0,6 km | 7,3 % | 22,6 % | +44 m | — |
| km 29,3 | 0,7 km | 7,4 % | 22,1 % | +48 m | — |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Das Gefälle über die Gesamtstrecke ist klein und verteilt sich ungleich. Wer laufbar und fallend als Einladung zum Tempo versteht, überzieht ausgerechnet auf den ersten 13 Kilometern, weil sie sich am leichtesten anfühlen. Lauf sie so, dass du am Stich bei Kilometer 14 noch ruhig atmest.
Entschieden wird das Rennen zwischen Kilometer 18 und 30. Den langen Anstieg teilst du nach Anstrengung ein, nicht nach Tempo, und wo es zu steil wird, ist Gehen die schnellere Wahl über den ganzen Tag. Die Abwärtspassage bis Kilometer 25 lässt du locker rollen, denn wer dort die Oberschenkel leert, bezahlt in den drei kurzen Anstiegen danach gleich noch einmal.
Die eigentliche Falle liegt dahinter: Flach heißt hier nicht geschenkt. Auf den Kilometern nahe Meereshöhe fehlt jeder Wechsel zwischen Bergauf und Bergab, der die Muskeln entlastet, dein Laufschritt muss also allein tragen. Beginne den Endspurt deshalb erst, wenn der Stachel auf dem Küstenpfad hinter dir liegt.

Rechne als Altersklassenläufer mit etwa fünf bis siebeneinhalb Stunden. Die Belastung ist über weite Strecken gleichmäßig aerob, unterbrochen von kurzen harten Abschnitten in der Rennmitte. Anaerobe Spitzen bleiben selten, solange du dich am Anstieg bei Kilometer 18 nicht treiben lässt.
Dein wichtigster Lauf bildet die Reihenfolge des Rennens ab: zuerst eine ruhige, eher flache Stunde oder mehr, dann der hügelige Mittelteil, zum Schluss wieder flaches Gelände. So lernst du, nach einem Anstieg und dem Gefälle danach wieder in deinen Rhythmus zu finden, denn genau das verlangt die Passage bis Kilometer 30 mehrfach hintereinander.
Zwei Schwerpunkte kommen dazu. Bergablaufen trainierst du gezielt und mit vorermüdeten Beinen, weil die rund 180 Höhenmeter Abstieg vor Kilometer 25 zwar kein Hindernis sind, aber die Oberschenkel für den Schluss vorbelasten. Außerdem beendest du lange Einheiten regelmäßig mit 60 bis 90 Minuten flachem, gleichmäßigem Laufen im geplanten Renntempo, denn dieses Stück entscheidet über die letzte Stunde, und Beine, die nur Hügel kennen, finden dort keinen Rhythmus.
Der Renntermin Mitte August legt deinen Aufbau in den Juni und Juli. Plane die längsten Läufe für diese Wochen, und übe dabei auch das Essen und Trinken unterwegs, denn über mehr als fünf Stunden gehört die Verpflegung so fest zum Rennen wie die Beine.

Lade die Strecke von Speyside Way Ultras als GPX-Datei für Uhr oder Radcomputer herunter.
Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
Speyside Way Ultras ist 50 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Speyside Way Ultras hat rund 1.271 Höhenmeter auf 50 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Speyside Way Ultras ist als Bergig (Hilly) eingestuft, im Schnitt 25,2 Höhenmeter pro Kilometer. 17 % der Strecke sind flach, 30 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 11 % sind steiler als 6 %.
Der schwerste Anstieg von Speyside Way Ultras beginnt bei Kilometer 18, ist 1,9 km lang, steigt im Schnitt 7,5 % an und bringt 143 Höhenmeter. Bewertung nach Radsport-Konvention: Kat. 4. Insgesamt sind 8 Anstiege erfasst.
Nein, Speyside Way Ultras ist eine Punkt-zu-Punkt-Strecke: Start und Ziel liegen an verschiedenen Orten.
Ja. Die Strecke von Speyside Way Ultras steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für Speyside Way Ultras sollte die Vorbereitung 50 km, 1.271 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für Speyside Way Ultras sollte 50 km, 1.271 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Speyside Way Ultras findet am 14. August 2027 statt.
Speyside Way Ultras findet in Buckie, United Kingdom statt.
Bei Speyside Way Ultras stehen 2 Distanzen zur Wahl — 50K: 50 km; 100K: 100 km.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: moraywayultras.com. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.